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Corona-Pandemie

20.01.2021

Corona-Mutation aus England in Bayreuth nachgewiesen

Ein Corona-Patient wird auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Greifswald behandelt.
Foto: Jens Büttner, dpa (Symbolbild)

Sie soll um einiges ansteckender sein, als bisherige Varianten des Virus. Jetzt wurde die Corona-Mutation aus England in Bayreuth nachgewiesen.

Die wohl hoch ansteckende Mutation des Coronavirus aus England ist in Bayreuth nachgewiesen worden. "Bei einer Person, die von einer Reise zurückkehrte, war die Mutation B.1.1.7 in Bayreuth zuerst aufgetreten", teilte das Klinikum Bayreuth am Mittwoch mit. "Es ist nicht auszuschließen, dass dieser Virustyp inzwischen im Klinikum angekommen ist."

 

In den vergangenen Tagen gab es nach Angaben des Klinikums mehrere Ausbrüche, "die in ihrer Dynamik die bisherigen Ausbruchsereignisse übertroffen hatten". Am Wochenende lag die Zahl der Covid-19-Patienten am Klinikum demnach zum ersten Mal bei über 100.

Corona-Mutation in Bayreuth: Klinikum bittet um Unterstützung

So schnell wie möglich sollen nun alle Mitarbeitenden getestet werden - mehr als 3300 Menschen. Schon jetzt bitte das Klinikum um Unterstützung in der Pflege, hieß es weiter. Die stationären Patienten sollen möglichst bald entlassen werden. Weitere Maßnahmen sollen mit Experten des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit abgestimmt werden.

 

Der erstmals in England aufgetretene Virustyp sei im Krankheitsverlauf nicht gefährlicher, wohl aber deutlich ansteckender. Je nach Studie soll die Ansteckungsgefahr um 50 bis 70 Prozent höher liegen, teilte das Klinikum mit. (dpa/lby)

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