1. Startseite
  2. Bayern
  3. Ferientipps aus der Region: So schön ist der Urlaub daheim

Sommerferien

28.07.2018

Ferientipps aus der Region: So schön ist der Urlaub daheim

Wilde Action an heißen Sommertragen gibt's am Inselsee Blaichach.
Bild: Ralf Lienert

Die Sommerferien sind da: Sechs Wochen lang haben die Schüler nun Zeit für Unternehmungen. Wir haben Urlaubstipps für die ganze Familie - direkt in der Region.

1. Ein Augenschmaus für Blumenfreunde am Schloss Baldern Es ist ein Paradies für Blumenliebhaber: Unterhalb von Schloss Baldern wurden kürzlich die "Wallerstein Gardens" eröffnet. Die Besucher erwartet ein vom englischen Stil geprägter Garten mit mehreren Abteilungen, in denen Blumen und Pflanzen kunstvoll arrangiert wurden. Nicht nur Rosenfreunde kommen dort auf ihre Kosten – auch all diejenigen, die einfach die Seele baumeln lassen wollen. Der Besuch des historischen Schlosses lohnt sich ebenfalls. Und wer dort ist, der sollte auch das Café besuchen.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 10.30 bis 17 Uhr und am Wochenende an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr.

Der Englische Garten auf Schloss Baldern.
Bild: Szilvia Izsó

2. Das Ferienland Donau-Ries per Boot erkunden Das Ferienland Donau-Ries auf dem Wasser zu erkunden und die Natur aus neuem Blickwinkel zu entdecken, ist ein wunderbares Erlebnis. Im "Ferienland Donau-Ries" laden neben Donau, Wörnitz und Lech auch kleinere Flüsse wie Zusam, Kessel und Schmutter sowie zahlreiche Seen zum Kanufahren und Bootwandern ein. Und die geführten Touren auf historischen Zillen durch Donauwörth gelten noch als absoluter Geheimtipp: Auf kleinen, flachen Booten, die an venezianische Gondeln erinnern, kann man romantische Fahrten rund um die Altstadtinsel Ried unternehmen.

Mehr dazu bei der Tourist-Info Donauwörth, Telefon 0906/789151.

Auf Donau, Wörnitz und Lech lässt sich das Ferienland Donau-Ries erkunden.
Bild: DZ

3. Mehr als nur Sommerrodeln in Pleinfeld Sommerrodeln, Trampolin springen, Minigolfen und mehr. Auf zwei 500 Meter langen Bahnen können Kinder die Fürst Carl Sommerrodelbahn hinuntersausen. Weiter geht´s dann zu einem gemütlichen Spaziergang durch den Wildpark mit einem Rotwild- sowie einem Wildschweingehege. Und eine kleine Minigolfpartie besonders bei schönem Wetter kann man sich fast nicht entgehen lassen. Beim Trampolinspringen gleich neben dem Biergarten können sich Kinder und Jugendliche richtig austoben. Mit den Gummiseilen des Trampolins kann eine Höhe von bis zu drei Metern erreicht werden.

Öffnungszeiten sind witterungsabhängig. Mehr Infos unter 091446300.

Rund um die Sommerrodelbahn in Pleinfeld gibt es zahlreiche weitere Freizeittipps.
Bild: Sommerrodelbahn Pleinfeld

4. Quiztour entlang des Brenzuferpfades in Bächeingen 17 interaktive Stationen führen ab der Umweltstation Mooseum in Bächeingen an der Brenz entlang. Konzipiert ist der Weg als eine Kombination von Lauschtour und Spiel. Jeder, der ein Smartphone hat, kann sich die App herunterladen. Unterwegs erfährt man einiges über die Brenz, hört Vögel aus dem Handy zwitschern – und kann auch selbst aktiv werden. Ist die App heruntergeladen, funktioniert sie auch ohne Empfang. Wer kein Smartphone hat, muss sich nicht grämen: Das Mooseum verleiht Exemplare.

Öffnungszeiten der Mooseum Dauerausstellung, Sonn- und Feiertags von 13 - 17 Uhr. Gruppen auf Anfrage: Bürozeiten Montag bis Freitag von 9-12 Uhr.

Impressionen am Brenzuferpfad: Das Fenster zum Altwasser.
Bild: Angelika Tittl

5. Mit dem Rennrad durch die Stauden Wer mit dem Rennrad Höhenmeter fahren will, tut sich in der Gegend um Augsburg schwer. Eine Ausnahme sind die Stauden. In diesem hügeligen Landstrich im südwestlichen Landkreis Augsburg gibt es zahlreiche Steigungen, die Hobby-Fahrer und ambitionierte Rennrad-Cracks fordern – bis zu 18 Prozent geht es hier nach oben. Im Internet gibt es jede Menge ausführliche Beschreibungen. Unser Tipp: der "Hauptkamm" über Walkertshofen, Grimoldsried, Konradshofen, Birkach. Es geht durch schöne Dörfer, in denen sich der Verkehr in Grenzen hält. Wer die Strecke in umgekehrter Richtung fährt, kann am Ende beim "Staudenbräu" in Walkertshofen einkehren.

Da kommt Freude auf: Mit dem Rennrad unterwegs zwischen Mittelneufnach und Immelstetten in den Stauden.
Bild: Peter Bauer

6. Besuch im Dorfschulmuseum in Dachberg Wer wissen möchte, wie Oma und Opa früher die Schulbank gedrückt haben, ist im Dorfschulmuseum in Dachberg (Unterallgäu) genau richtig. Das Museum wurde 1998 im alten Schulhaus des Ortes eröffnet. Der hohe Kachelofen, das erhöhte Lehrerpult, die alten Zweisitzer-Schulbänke und die Zählmaschine wecken bei den älteren Besuchern lebendige Erinnerung. Mit dem Schreibgriffel auf der Tafel zu schreiben, ist für Kinder ebenso ein Erlebnis, wie die Schulstrafen von früher kennenzulernen. Zudem gibt es im Dachgeschoss eine Sammlung historischer Lehrbücher.

Öffnungszeiten sonn- und feiertags von 14 bis 17 Uhr.

Ein Ferientipp aus dem Unterallgäu: Das Dorfschulmuseum Dachberg.
Bild: Dorfschulmuseum

7. Historische Waffen in Mindelheim Noch bis zum 2. September läuft im Mindelheimer Colleg eine Sonderschau über historische Waffen aus der Zeit Georgs von Frundsberg, der vor 500 Jahren oberster Kriegsherr der Habsburger war. Gezeigt werden seltene Objekte aus der Zeit um 1500: frühe Armbrüste und Feuerwaffen nebst Zubehör aus privaten, musealen und adeligen Sammlungen. Mit der Sonderausstellung erinnern die Mindelheimer Museen an den Vater der Landsknechte, Georg von Frundsberg, zu dessen Ehren alle drei Jahre das Frundsbergfest in Mindelheim stattfindet.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr, Hermelestraße 4 in Mindelheim.

Im Mindelheimer Colleg ist eine Ausstellung über historische Waffen zu sehen.
Bild: Johann Stoll

8. Den Sternen in Buchloe näher kommen Ein Blick in den Himmel ist auch immer ein Blick in ferne Galaxien. Manchmal lässt sich sogar mit bloßem Auge die Milchstraße erkennen. Doch mit Hilfe eines Teleskops und dem Fachwissen von Experten lassen sich umso mehr Sterne und Planeten zuordnen. Wie rot leuchtet zum Beispiel der Mars wirklich? Und wie sehen die Krater des Mondes aus? Bei den etwa zweistündigen Dienstagsführungen der Volkssternwarte in Buchloe können Besucher bis Ende August ab 22 Uhr und im September ab 21 Uhr das Weltall genauer erkunden. Die Mitglieder der Astronomischen Gesellschaft Buchloe geben Tipps. Ist der Himmel bewölkt, fallen die Führungen aus.

Auf der Volkssternwarte in Buchloe werden Führungen angeboten.
Bild: Günter Enzensberger

9. Zwischen Wertingen und Buttenwiesen an Kunstwerken vorbeispazieren Ein idyllischer Wanderweg der besonderen Art bietet sich Besuchern des "Skulpturenwegs Donauried" zwischen Wertingen und Buttenwiesen. Dem Auge des Betrachters bieten sich elf Kunstwerke aus aller Welt, die so illustre Namen tragen wie "Erdverbunden", "Vogelhäuschen" oder "Platzhirsch". Der sieben Kilometer lange Skulpturenweg ist auch bestens geeignet, in eine Radtour integriert zu werden. Am Wegesrand bieten sich den Besuchern genügend Bänke, um Rast zu machen. Den besonderen Reiz des Skulpturenpfads macht der Gegensatz zwischen Kunst aus aller Welt mit der idyllischen Natur aus.

Info: www.wertingen.de/tourismus

Das Kunstwerk "Netzwerk Kugel" von Peter Schwenk aus Maienbeth gehört zum Wertinger Skulpturenpfad im Donauried.
Bild: Wandschneider

10. Oberelchingen: Napoleon und der Heilige Berg Residierten in Elchingen Herzöge? Nein, aber es gab fünf von ihnen, die allesamt in Frankreich lebten. Der erste war Marschall Michel Ney, der 1805 für Napoleon siegreich die Schlacht von Oberelchingen gefochten hatte. Dafür machte ihn der kleine große Franzose zum Duc d’Elchingen, eben zum Herzog von Elchingen. Was sich damals auf dem Heiligen Berg der Schwaben abgespielt hat, lässt sich wunderbar bei einer Lauschtour rund um die schöne Klosterkirche hören. Diese Schlacht war tatsächlich weltbewegend – und zu sehen gibt es noch einiges.

Info: Die Lauschtour-App lässt sich im Apple App Store (iPhone) oder im Google Play Store (Android) runterladen.

Innenaufnahme der Klosterkirche in Oberelchingen.
Bild: Alexander Kaya

11. Besen aus aller Welt in Günzburg Das weltweit größte Besenmuseum steht in Günzburg. Die selbst ernannte Besologin Christl Hirner hat die Besenwelten 2005 ins Leben gerufen und mittlerweile etwa 400 Stücke aus 90 Ländern und Blechspielzeug zusammengetragen. Zu jedem der ausgestellten Arbeitsgeräte fällt Hirner eine besondere Geschichte ein, jedem Besucher verspricht sie ein "Aha-Erlebnis". Neben Voodoo-Besen gibt es eine Nachbildung des Nimbus 2000 von Harry Potter, einen Besen soll sogar schon der Dalai Lama in der Hand gehabt haben.

Öffnungszeiten: jeden Freitag von 14 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung unter Telefon 08221/930630, Am Hang 11 in Günzburg.

Museumsmacherin Christl Hirner hat die nach eigenen Angaben größte Sammlung von Besen aus aller Welt zusammen getragen.
Bild: Bernhard Weizenegger

12. Wandern auf verschlungenen Pfaden in Thannhausen Ein schmaler Trampelpfad schlängelt sich über steile Treppen und schmale Brücken durch den geheimnisvollen Schluchtenwald Hansenhohl in Thannhausen. Der Erlebnispfad lädt ein, die Natur zu erleben und an acht Spiel- und Infostationen zu knobeln. Hier kommen Entdecker, Tüftler und Naturliebhaber auf ihre Kosten. Krimifans und kleine Detektive können sich die App "Sabotage im Hansenhohl" aufs Handy herunterladen und in einem spannenden Kriminalfall Spuren und Hinweise sammeln. Von hier aus führen Wege zur Hohensteinquelle und zum Mehlbrünnele.

Mehr auf: www.vg-thannhausen.de

Als Erfrischung gern genutzt: die Kneipp-Anlagen beim Mehlbrünnele.
Bild: Hans Bosch

13. Klettern, Bouldern und Toben in Kaufering Klettern boomt. Auch in der Region Bayerisch-Schwaben. Seit September 2017 kann man sich davon in der "Kletterei" in Kaufering überzeugen. Egal, ob in der Kletter- oder der Boulderhalle, es ist immer was los. 15 Meter hoch, 1600 Quadratmeter Wand und Routen zwischen dem 4. und dem 9. Schwierigkeitsgrad finden Kletterfans in der Kletterhalle. Wer es etwas ruhiger angehen möchte, geht zum Bouldern. Für den Nachwuchs bietet die Kletterei einen Indoor- und einen Outdoor-Spielplatz. Wer nach Klettern, Bouldern und Toben Hunger hat, kann sich im Bistro stärken.

Öffnungszeiten: Täglich von 6 bis 22 Uhr (auch an Feiertagen)

Klettern auf 1600 Quadratmetern in der Kletterei in Kaufering.
Bild: Kletterei Kaufering

14. Auf dem Vogellehrpfad in Friesenried Welche besonderen Eigenschaften zeichnen den Mauersegler, den Kernbeißer oder den Buchfinken aus? Diese und viele weitere Fragen beantwortet der Vogellehrpfad bei Friesenried, westlich von Kaufbeuren. Auf einem gut fünf Kilometer langen Rundweg durch den Königsberger Forst, der auch für Kinderwagen geeignet ist, erfahren kleine und große Wanderer viel Interessantes über die gefiederten Bewohner unserer Region. An 25 Station werden rund 60 heimische Vogelarten vorgestellt. Dazu gibt es eine Sammlung mit Federn und Eiern aus aller Welt. Für einen Besuch des Lehrpfads ab dem Ortsteil Aschthal sollte man mindestens zwei Stunden Zeit nehmen.

Auf dem Vogellehrpfad in Friesenried können die Besucher viel über die gefiederten Bewohner unserer Region lernen.
Bild: Mathias Wild

15. Eine Miniaturwelt in Marktoberdorf Krokodil und Adler: So heißen zwei Exponate im Eisenbahnmuseum im Marktoberdorfer Stadtteil Thalhofen. Diese und hundert weitere Lokomotiven und Züge sind dort ausgestellt. In Miniatur wird die Eisenbahnhistorie von der Lokomotive bis hin zum ICE nachgestellt. Auch die Anfänge der deutschen Eisenbahngeschichte werden berücksichtigt. So darf der Zug, mit dem König Ludwig II. von München nach Biessenhofen fuhr, nicht fehlen. Besucher können eine Modelleisebahn aus den 1960er Jahren sogar selbst steuern.

Öffnungszeiten: dienstags bis freitags von 14.30 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 12 Uhr sowie von 14.30 bis 17 Uhr.

Rund 100 Lokomotiven und Züge sind im Eisenbahnmuseum Thalhofen ausgestellt.
Bild: Gerlinde Schubert

16. Die Burghalde in Kempten Sie gilt als Geheimtipp und führte bis vor kurzem ein Dornröschendasein: die Burghalde in Kempten. Einst hatten dort die Römer einen Wachturm, dann eine Siedlung. Später entstand hier eine spätmittelalterliche Burgenanlage. Als sich Mitte des 19. Jahrhunderts der Burgenverein gründete, wurde die Anlage saniert. Heute locken Burgenmuseum, Spielplatz, Restaurant und Kräutergarten – und der Märchensommer. Das Mitmachtheater "Alice im Wunderland", des Theater in Kempten, ist die Sommerattraktion. Die Vorstellungen laufen noch bis 19. August.

Infos: www.maerchensommer-allgaeu.de

Die Burghalde gilt als Geheimtipp.
Bild: Ralf Lienert

17. Augsburgs kühle Wälder und Bäche Augsburg Die Großstadt kann auch sehr grün sein. Wer das Augsburger Zentrum in Richtung Süden verlässt, taucht ein in Siebentischpark und -wald. Sie sind durchzogen von kleinen Bächen – gibt es eine schönere Aussicht an heißen Tagen? Man kann auf eigene Faust auf Entdeckungstour gehen, oder aber eine von Profis geplante erkunden. Der Landschaftspflegeverband hat unter anderem eine 9-Bäche-Runde entworfen. Sie kann im Internet abgerufen werden. Wer möchte, kann auf den Spuren des Wassers weiter in die Stadt gehen und mehr erfahren, warum sich Augsburg mit dem Thema Wasser um den Titel Unesco-Welterbe bewirbt.

Info: www.wasserleben-augsburg.de

Im Süden Augsburg schließt sich der Siebentischwald mit seinen vielen kleinen Bächen an.
Bild: Annette Zoepf

18. Auf ins Kloster Thierhaupten Das prächtig renovierte Kloster Thierhaupten zählt zu den großen Sehenswürdigkeiten im Landkreis Augsburg. Neu ausgeschilderte Spazierwege erschließen zudem die idyllische Umgebung. Einer konzentriert sich auf die vier Mühlen und das Wasserhaus entlang der Friedberger Ach mit dem Klostermühlenmuseum, das auf halber Strecke liegt und meist auch Ziel der Wanderung ist. Das Museum gewährt lebendige Einblicke in Technik und Arbeitsweise der Mühlen und bietet darüber hinaus in den kommenden Wochen an einzelnen Tagen Ferienprogramm. Auch die Wirtschaft im alten Benediktiner-Kloster wartet auf Besucher.

Mehr dazu unter: 08271/5349

Das Kloster Thierhaupten ist eine der großen Sehenswürdigkeiten im Landkreis
Bild: Marcus Merk

19. Spannung im Dasinger Tal des Todes Lang ist die Premiere des Karl-May-Stücks "Im Tal des Todes" in der Western City Dasing nicht her: Die Einrichtung hat sich nach einem verheerenden Brand wieder aufgerappelt. Statt eines Westerndorfes gibt es jetzt zwar nur noch Blockhütten für die Verpflegung, die Spannung aber bleibt, wenn Winnetou, Old Shatterhand (und der unvermeidliche Bösewicht) einem geheimnisvollen Schatz nachjagen. 80 menschliche Darsteller und 20 Pferde sind mit von der Partie. An Aufführungstagen ist ab 11 Uhr geöffnet, es gibt Spiele und Vorführungen.

Aufführungen: Bis 9. September, samstags 16 und 20 Uhr; sonn- und feiertags 16 Uhr.

Old Shatterhand und sein Freund Winnetou, der Häuptling der Apachen.
Bild: Fred Schoellhorn

20. Das Heimatmuseum in Illertissen Hoch oben über Illertissen thront das Vöhlinschloss. Wo früher Adelige und Ritter lebten, finden sich heute vor allem heimatinteressierte Besucher. Seit April diesen Jahres hat das Museum "Geschichten und Geschichte im Schloss" geöffnet. Dort gibt es alles über die Region zu erfahren. Ein Exponat im Museum wurde kürzlich sogar in die bayernweite Liste "100 Heimatschätze" aufgenommen: Gezeigt wird unter anderem alles wissenswerte über die langjährige Fußballproduktion in Illertissen und die Geschichte der legendären "Iller-Bombe".

Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag und an Feiertagen von 13-17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Das Museum im Illertisser Vöhlinschloss widmet sich der Heimatgeschichte.
Bild: Alexander Kaya

21. Hoch über den Baumwipfeln in Reutte Die "Highline179" verbindet das Fort Claudia und die Burgruine Ehrenberg südlich von Reutte. Sie ist mit einer Spannweite von 106 Metern die weltweit längste Fußgänger-Hängebrücke im Tibet-Stil und steht damit im Guiness-Buch der Rekorde. In 114 Metern Höhe überquert man die Baumwipfel und die Fernpass-Bundesstraße B179. Vier Drahtseile halten die Brücke, die von Architekt Armin Walch entwickelt und 2014 eröffnet wurde. Die Hängebrücke ist täglich von 08.00 bis 22.00 Uhr geöffnet. Ein Ticketautomat (nur Erwachsenen-Tickets) steht direkt an der Brücke. Ermäßigte Tickets sind im Ticketcenter erhältlich.

Öffnungszeiten: 9 bis 18 Uhr

Die "Highline179" verbindet das Fort Claudia und die Burgruine Ehrenberg südlich von Reutte.
Bild: Bruce Grillmayer

22. Wasserski am Inselsee Blaichach Wer sich an heißen Tagen nicht nur faul an den See liegen, sondern auch sportlich betätigen will, kann das in Blaichach (Oberallgäu). An den Inselsee-Wasserskiliften können Anfänger wie Fortgeschrittene übers Wasser flitzen. Für Anfänger läuft an bestimmten Tagen ein extra Lift. Wer will, kann den Ritt auf der Welle auch nach Voranmeldung in zweistündigen Kursen erlernen. Das nötige Material gibt es vor Ort zu leihen. An den Seen gibt es eine Liegewiese mit Beach-Volleyball-Feld, einen kleinen Spielplatz und eine Bademöglichkeit. Stärken können sich alle Sportler und Sonnenanbeter im Biergarten.

Infos: www.inselsee-allgaeu.de

Wilde Action an heißen Sommertragen gibt's am Inselsee Blaichach.
Bild: Ralf Lienert

23. Die Bregenzer Seebühne tagsüber erleben Die "Carmen"-Aufführungen sind zwar so gut wie ausverkauft – doch die Bregenzer Seebühne ist auch tagsüber einen Besuch wert. Ein Spazierweg führt mitten durch die Ränge, auf denen rund 7000 Sitze zum kostenlosen Verweilen mit Blick auf das imposante Bühnenbild mit seinen überdimensionalen Spielkarten einladen. Zudem gibt es zwischen 10.30 Uhr und 15.30 Uhr stündliche Führungen hinter die Kulissen (7,50 Euro pro Person). Die Seebühne ist nur wenige hundert Meter vom Bahnhof entfernt. Direkt daneben beginnt die Promenade mit Eisdielen und Cafés. Schnell erreichbar ist vom Hafen aus auch der Pfänder – der 1062 Meter hohe Hausberg von Bregenz.

Die Bregenzer Seebühne ist auch am Tag einen Besuch wert.
Bild: Matthias Becker

 

24. Auf Irrwegen durchs Maislabyrinth bei Kühbach-Radersdorf Irren ist menschlich und manchmal ärgerlich. Sich zu verirren, kann dagegen richtig Spaß machen. Im Radersdorfer Maislabyrinth (Kühbach, Landkreis Aichach-Friedberg) müssen die Besucher heuer über "blumige" Umwege ins Ziel finden. Landwirt Xaver Tyroller hat eine große Blume mit 19 Blütenblättern und einem Schmetterling in sein Maisfeld gemäht. Seit 2003 verwandelt er alljährlich seinen knapp drei Hektar großen Acker in einen grünen Irrgarten. Außerdem sind Geisternächte geplant (11. August, 21 Uhr und 1. September, 20 Uhr).

Öffnungszeiten montags bis donnerstags 16 bis 20 Uhr, freitags bis sonntags 14 bis 20 Uhr.

In Kühbach ist ein verzweigtes Labyrinth in einem Maisfeld angelegt worden.
Bild: Claudia Bammer
Themen Folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Lesen Sie dazu auch
Auf fast allen Fernstraßen kommt es zu Staus. Foto: Uli Deck
Sommerferien 2018

ADAC erwartet "das schlimmste Stauwochenende der Saison"

ad__pluspaket@940x235.jpg

Webseite und App freischalten!

Die schnellsten Lokalnachrichten - live, aktuell und multimedial.
Alle Online-Inhalte auf allen Endgeräten zu jeder Zeit, mtl. kündbar.
Damit sind Sie daheim und im Büro immer auf dem Laufenden.

Plus+ Paket ansehen