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Das Beispiel Pendeln zeigt, wie müshelig Klimaschutz ist

Kommentar Von Christian Grimm
24.09.2021

Millionen Menschen fahren jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit. Es müssten rasch weniger werden, um CO2 einzusparen. Doch das ist leichter gesagt als getan.

Der Blick auf die Millionen Pendler in Deutschland zeigt, welche Herausforderung der Kampf gegen den Klimawandel sein wird, wenn er konkret wird. Die Allermeisten steigen nämlich morgens in ihr Auto, um von daheim zur Arbeit zu kommen. Um schnell den CO2-Ausstoß zu senken, müssen von den Millionen viele umsteigen. Auf das Rad, in den Bus oder die Bahn.

Doch außerhalb der großen Städte sind Bus und Bahn bislang für die Pendler keine Alternative. Das liegt daran, dass sie zu selten fahren oder die nächste Haltestelle zu weit weg liegt. In Herbst und Winter hat es außerdem viel für sich, sich in ein Auto zu setzen und es nach wenigen Minuten warm und trocken zu haben. Vielleicht werden die Kinder auf dem Weg in die Firma noch in den Kindergarten oder die Schule gebracht. Die Regierungen im Bund und in den Ländern stehen also vor der Schwierigkeit, dem Autoland Deutschland das Autofahren abzugewöhnen.

E-Autos sind auf dem Land die günstigere Alternative

Aber vielleicht müssen sie das auch gar nicht. Es ist sinnvoll rund um die – und natürlich auch in den – Ballungszentren mehr Busse und Bahnen einzusetzen und die Preise für die Fahrscheine zu senken. Bei einem guten Angebot ist man schneller am Arbeitsplatz und muss sich nicht über den Stau ärgern. In ländlichen Regionen fällt die Kosten-Nutzen-Abwägung für die öffentlichen Verkehrsmittel zu deren Ungunsten aus. Wenn der Bus oder die S-Bahn zweimal pro Stunde fahren, ist das vielleicht doppelt so häufig wie bisher und kostet den Staat auch doppelt so viel, aber das Angebot ist immer noch zu dürftig, um das Auto stehen zu lassen. Im Resultat führen doppelt so viele Busse und Bahnen leer umher.

Günstiger für die Allgemeinheit ist es, auf dem Lande den Umstieg auf Elektro-Autos wie bisher üppig zu fördern. Das wird nötig sein für schnelle Erfolge bei der Einsparung von Klimagas im Verkehrssektor, denn im Durchschnitt fahren die Autos mittlerweile zehn Jahre über die Straßen, bis sie durch Neuwagen ersetzt werden. Wenn die Verkehrswende in den großen Städten mit der Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs gelingen soll, ist ebenfalls Eile geboten. Der Bau neuer Gleise und die Lieferung von Waggons und Triebwagen passieren nicht binnen Monaten, sondern auch dafür vergehen Jahre. Der Abschied vom Benziner oder Diesel wird mühsam.

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