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Allershausen

23.02.2021

Lkw-Fahrer fährt 26.000 Pfandflaschen durch Bayern - doch alle sind gefälscht

Für Einwegflaschen aus PET gibt es am Pfandautomat 25 Cent - eigentlich eine geringe Summe. Mit 26.000 solcher Flaschen hingegen ließe sich so einiges finanzieren.
Bild: Florian Schuh, dpa (Symbolbild)

Auf der A9 war ein Lastwagen mit Tausenden gefälschten Pfandflaschen unterwegs. Wären sie echt gewesen, hätten sie einen Wert von 6500 Euro gehabt. Was dem Fahrer nun droht.

Eine Routinekontrolle der Polizei auf der A9 bei Allershausen führte am Sonntag zu einem ungewöhnlichen Fund: Ein LKW hatte 26.000 Pfandflaschen geladen, die mit gefälschten Einweg-Pfandetiketten versehen waren.

Allershausen: Gefälschte Pfandflaschen im Wert von 6500 Euro

Am Sonntagnachmittag führten Beamte der Verkehrspolizei Freising auf der A9 bei Allershausen eine routinemäßige Kontrolle eines Lieferwagens mit rumänischer Zulassung durch. Bei näherer Untersuchung entdeckten die Polizisten Tausende Pfandflaschen, die einem Pfand-Wert von circa 6500 Euro entsprächen - wären die Etiketten echt gewesen.

Gegen den 45-Jährigen wurde Haftbefehl erlassen. Die Kriminalpolizei Erding ermittelt nun unter anderem wegen Urkundenfälschung gegen ihn.

Der Fahrer wurde bereits 2019 zu einer Bewährungsstrafe verurteilt

Der Fahrer war der deutschen Polizei bereits bekannt: im Jahr 2019 wurde er in einem ähnlichen Fall auffällig geworden. Die in diesem Zusammenhang verhängte Strafe wurde damals zur Bewährung ausgesetzt.

Am Montag wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut dann durch den zuständigen Richter ein Haftbefehl erlassen. Der Beschuldigte wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. (nrö)

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