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Nürnberg
30.10.2020

Versuchter Brandanschlag auf Arbeitsagentur: Verdächtige festgenommen

Nach einem versuchten Brandanschlag auf die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg sind zwei Verdächtige gefasst worden.
Foto: Alexander Kaya (Symbolbild)

Nach dem versuchten Brandanschlag auf die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg wurden ein Mann und eine Frau festgenommen. Sie sollen zudem Politiker bedroht haben.

Nach einem versuchten Brandanschlag auf die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg sind zwei Verdächtige gefasst worden. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ließ eine 39-jährige Frau und einen 38-jährigen Mann festnehmen, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Sie sollen zudem anonyme Drohschreiben an Politiker, Behörden, Ministerien und Verkehrsverbünde versendet haben. Auch gab es Durchsuchungen von fünf Objekten in Stuttgart und Berlin. 

Brandanschlag: Verdächtige sollen auch Drohbriefe verschickt haben

Dem Duo wird zur Last gelegt, seit Dezember 2019 in insgesamt fünf Wellen Drohbriefe an eine Vielzahl von Empfängern verschickt zu haben. Die Verfasser der Briefe sollen die Empfänger unter Androhung von Gewalt aufgefordert haben, Missstände in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen zu beseitigen und politische Maßnahmen auf die Bedürfnisse der Bevölkerung zu fokussieren, und nicht auf Wirtschaftslobbyisten.  

Zur Untermauerung der Forderungen waren den Schreiben Platzpatronen, Streichhölzer, Grillanzünder oder auch Messer beigelegt, wie die Staatsanwaltschaft weiter berichtete. Außerdem soll das Paar im August einen Brandanschlag auf ein Gebäude der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg begangen haben. Der verwendete Brandsatz zündete jedoch nicht, wie die Staatsanwaltschaft berichtete. (dpa/lby)

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Die Diskussion ist geschlossen.

31.10.2020

Warum schweigt die AZ zur linksextremistischen Motivation, über die sogar der Spiegel berichtet?

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/drohschreiben-gegen-politiker-zwei-mutmassliche-linksextremisten-gefasst-a-c71a8602-5ab8-4f3c-afd8-585218058533

>> Ein Paar aus Baden-Württemberg soll Minister, Behörden sowie öffentliche Nahverkehrsbetriebe in Köln, Berlin und Stuttgart bedroht haben – im Namen einer linksextremen Zelle. <<

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01.11.2020

Dafür berichten doch sie davon, obwohl es viel Wichtigeres gibt.
Im Übrigen wird von mutmaßliche Linksextremisten gesprochen.

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01.11.2020

Die linksextreme Motivation ist unstrittig...

Und im Vergleich zu Ihren Relativierungen ist die TAZ noch solide Mitte.

https://taz.de/Festnahmen-nach-linksextremen-Drohschreiben/!5724929/

>> Zumindest Stefanie C. aber schrieb noch bis in den Oktober hinein auf ihrem Facebookprofil, kritisierte dort die Stuttgarter Grünen für ihre Wohnungspolitik oder rief zu einer Kundgebung gegen SUVs auf. <<

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01.11.2020

>> Zumindest Stefanie C. aber schrieb noch bis in den Oktober hinein auf ihrem Facebookprofil, kritisierte dort die Stuttgarter Grünen für ihre Wohnungspolitik oder rief zu einer Kundgebung gegen SUVs auf. <<

Jetzt haben Sie's endlich geschnallt:
Die Grünen zu kritisieren ist linksextrem und gegen den SUV-Unfug zu protestieren erst recht . . .

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01.11.2020

Für ihre einzigartige realpolitische Positionslosigkeit bei maximal ökopopulistischer Programmatik werden die Grünen halt von verschiedenen Seiten kritisiert. Die Einordnung dieser Kritik erfordert halt noch weitere Informationen, die der TAZ Artikel zur Genüge enthält.

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01.11.2020

"Und im Vergleich zu Ihren Relativierungen ist die TAZ noch solide Mitte."

Haben sie es wieder mal nicht verstanden lieber Peter P.

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