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Peggy Knobloch

25.11.2013

Polizei gräbt nicht weiter: Wo ist Peggys Leiche?

Im Falle der vermissten "Peggy" wird vorerst nicht auf dem Grundstück eines Verdächtigen gegraben. Die Polizei dementierte heute einen Bericht der "Bild"-Zeitung.
Bild: dpa

Auf dem Grundstück eines Verdächtigen im Fall Peggy sollte laut "Bild" in Kürze gegraben werden. Nun dementiert die Polizei.

Die Staatsanwaltschaft Bayreuth widersprach einer Meldung der "Bild"-Zeitung, dass in Halle an der Saale nach der Leiche des Kindes gegraben werden soll.  "Das trifft in keinster Weise zu", sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Herbert Potzel am Montag gegenüber dpa. Laut "Bild" hätte die Polizei in Kürze auf dem Grundstück eines Tatverdächtigen aufbaggern wollen.

Polizei plant aktuell keine weitere Aktion trotz Hausdurchsuchung

Hintergrund war die Hausdurchsuchung der Beamten auf dem Elterngrundstück eines Tatverdächtigen in der letzten Woche.  "Diese Aktion sei aber abgeschlossen", erklärte Potzel weiter. Seit dem letzten Jahr wird auf Drängen der Staatsanwaltschaft Bayreuth "im Fall Peggy" wieder intensiver ermittelt. Die laufenden Ermittlungen dauern an. Der Fall Peggy Knobloch

Jahrelange Suche nach Peggy

Im Fall der vermissten Peggy K. wird seit vielen Jahren  intensiv ermittelt. Seit 2001 gilt das kleine Mädchen aus dem oberfränkischen Lichtenberg offiziell als vermisst. Von ihr fehlt bis heute weiter jede Spur.

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Zweifel an der Schuld des ersten Verdächtigen

Ein verdächtiger 29-jähriger Mann, der als Freund der Familie galt, sitzt derzeit wegen des sexuellen Missbrauchs eines Kindes im Gefängnis. 2004  war im selben Fall nach langwierigen Ermittlungen der geistig behinderte Ulvi K. als Peggys Mörder verurteilt worden. Bis heute bestehen Zweifel an seiner Schuld.

Wiederaufnahme des Verfahrens beantragt

Ulvi K.s Anwalt hat mittlerweile die Wiederaufnahme des Verfahrens beantragt. Eine Entscheidung des Landgerichts Bayreuth steht allerdings noch aus. (dpa/lby/AZ)

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