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Capito
18.11.2022

Mitmach-Aktion: Enkelkinder warnen Großeltern vor Telefonbetrug

Ab sofort erscheinen auf der Kinderseite Capito Postkarten-Motive, mit denen Enkelkinder ihre Großeltern vor Telefonbetrügern warnen können. Die Idee für die Postkarten-Info-Kampagne hatte das Polizeipräsidium Schwaben Nord, das schon 35.000 Postkarten an Kinder in Schwaben verteilt hat.
Foto: Polizeipräsidium Schwaben-Nord/Johannes Bauer, MZA

Es gibt Betrügerinnen und Betrüger, die haben es auf das Geld alter Menschen abgesehen. Die Polizei bittet nun Enkelkinder um Hilfe, wichtige Botschaften zu senden.

Dieser Text ist auf der Kinderseite Capito erschienen:

„Hallo, ich bin’s“ – so hast du bestimmt auch schon mal deine Oma oder deinen Opa am Telefon begrüßt. Aber so melden sich auch immer wieder Betrügerinnen und Betrüger bei alten Menschen. Sie wollen ihnen Schmuck und Geld abnehmen. Die Polizei will den Kriminellen nun einen Strich durch die Rechnung machen – und dabei braucht sie deine Hilfe.

Die Telefonbetrüger erschleichen sich das Vertrauen

Siegfried Hartmann und Markus Trieb vom Polizeipräsidium in Augsburg erklären, wie die Kriminellen vorgehen: Die Betrügerinnen und Betrüger suchen im Telefonbuch nach alten Namen. Zum Beispiel Hertha oder Xaver. Dann melden sie sich am Telefon als Polizisten, Enkel, Rechtsanwalt oder Bankmitarbeiter und erzählen eine Lügengeschichte. „Dadurch wollen sie sich das Vertrauen der alten Menschen erschleichen und an Geld oder Wertgegenstände kommen“, sagt Siegfried Hartmann.

Die Lügengeschichten gehen zum Beispiel so: Eine falsche Enkelin erzählt am Telefon, dass sie gerade ein großes Problem habe und dringend Geld brauche. Ein Freund komme zum Abholen vorbei. Oder ein falscher Polizist sagt, es seien Diebe unterwegs und er schicke Kollegen, die Schmuck und Geld mitnehmen, um besonders gut darauf aufzupassen. Das würde die echte Polizei niemals tun. 

Alte Menschen werden um ihre Ersparnisse gebracht

Viele alte Menschen sind schon auf diese Schockanrufe reingefallen. „Da wird ihr gutes Herz ausgenutzt, dass sie anderen Menschen helfen wollen“, sagt Markus Trieb. Die Seniorinnen und Senioren holen dann ihr ganzes Geld von der Bank oder ihren Familienschmuck aus der Schmuckschachtel, übergeben alles einer fremden Person – und sehen ihr Hab und Gut nie wieder. „Das Gemeine ist: Diese Betrüger bringen alte Menschen um ihre ganzen Ersparnisse oder um Erbstücke“, sagt Markus Trieb.

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Die Idee: Großeltern hören auf ihre Enkelkinder

In der Zeitung warnt die Polizei immer wieder vor solchen Telefonbetrügern. Trotzdem fallen noch viele alte Menschen auf die Tricks rein. Damit sich das ändert, hat sich das Team von Markus Trieb und Siegfried Hartmann eine Info-Aktion überlegt: Die Polizei setzt nun auf die Mithilfe der echten Enkelkinder. „Großeltern hören ihren Enkeln zu. Wenn die Jungen und Mädchen ihre Oma oder ihren Opa warnen, bleibt das vielleicht besser im Kopf, als wenn die Polizei warnt“, sagt Siegfried Hartmann. Deshalb hat sich die Polizei in Augsburg die Info-Aktion „Nicht mit meiner Oma“ ausgedacht.

Jeden Freitag erscheint eine Postkarten-Vorlage auf Capito

Die Idee: Kinder schicken ihren Großeltern und anderen älteren Menschen Postkarten und verraten Tricks, wie die Telefonbetrüger gestoppt werden können. Nebenbei können die Enkelinnen und Enkel auch noch ein paar nette Worte mitschicken. Eine Postkarte ist heutzutage ja etwas Besonderes.

Mehr als 35.000 Postkarten wurden schon an Schulen in Nordschwaben verteilt. Andere Polizeidienststellen in Bayern haben die erfolgreiche Aktion schon kopiert und bitten Enkelkinder ebenfalls um Hilfe. Telefonbetrüger gibt es nämlich nicht nur in Schwaben.

Hier gibt es die Postkarte zum Ausdrucken

Damit im Capitoland und darüber hinaus noch mehr Kinder und Jugendliche alte Menschen warnen können, veröffentlicht Capito ab sofort jeden Freitag ein Postkartenmotiv (siehe oben). Wie die Aktion funktioniert, erfährst du auf der Zeitungsseite, die unten als PDF verlinkt ist. (lea)

Info: Möchtest du noch mehr über die NMMO-Aktion der Polizei erfahren? Unter www.polizei.bayern.de/nmmo stehen weitere interessante Tipps für Großeltern. 

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