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Ein Hauch von Trump weht durch Bayern

Kommentar Von Peter Müller
07.10.2023

Ausgrenzung bis hin zum Steinwurf – der Landtagswahlkampf war keine Sternstunde der Demokratie. Bleibt zu hoffen, dass die Verletzungen den Start der neuen Regierung nicht erschweren.

Fast scheint es als hätte Ilse Aigner eine Ahnung davon gehabt, was in diesem Wahlkampf auf die Bayern zukommen sollte. „Scharfe inhaltliche Auseinandersetzung: Unbedingt, ja“, sagte sie bei der letzten Landtagssitzung vor der Sommerpause. „Aber: Kein kurz und klein schlagen, bis alle beschädigt sind. Das schadet am Ende unserer Demokratie." 

Die Mahnung der Landtagspräsidentin, das kann man heute, am Tag vor der Wahl, schon sagen, verhallte ungehört. Und das liegt nicht allein an der AfD, die Aigner damals besonders in Blick gehabt haben mag, sondern auch an jenen Parteien, die sich gern als bürgerlich bezeichnen, also Freie Wähler und CSU. Was die Inhalte angeht, blieben die Unterschiede der Parteien in diesem Wahlkampf oft unscharf. Umso rauer war der Ton, der aus den Bierzelten dröhnte. Sieht man vom Abbruch der Wahlveranstaltung von AfD-Chef Tino Chrupalla in Ingolstadt ab, dessen Umstände noch nicht geklärt sind, wurde ein Stein-Wurf auf die Grünen-Spitze in Neu-Ulm zum unschönen Symbol dieses Wahlkampfes. 

Selbstradikalisierung der bürgerlichen Parteien im Umgang mit den Grünen

Die Aggression, die der Sonnenblumenpartei seit einigen Monaten entgegenschlägt, lässt sich mit dem schlechten Bild, dass die Grünen in der Ampel-Koalition abgeben, nur bedingt erklären. Sicher, Robert Habecks Heizungsgesetz war handwerklicher Pfusch und die Haltung vieler Grünen in Sachen Migration lässt nicht nur die Bürgermeister überforderter Kommunen fassungslos zurück. Doch das allein führt nicht zu gellenden Pfeifkonzerten und der manchmal schon fast feindseligen Stimmung, mit denen das Grüne Spitzenpersonal an Wahlständen und auf Marktplätzen zu kämpfen hatte. 

Weit entscheidender dafür war die Selbstradikalisierung der bürgerlichen Parteien im Umgang mit den Grünen. Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwange etwa ließ keine Gelegenheit verstreichen, Zweifel an Söders Absage an Schwarz-Grün zu sähen, ein Bündnis, das viele in der CSU keinesfalls wollen. So nötigte er Söder, sich in immer schärferer Tonlage von der Ökopartei abzugrenzen. „Die Grünen passen mit ihrem Weltbild nicht zu Bayern“, rief der immer wieder. „Die“ – und „wir“, das ist die Sprache der Ausgrenzung. 

Natürlich gibt es keine direkte Verbindung zwischen dieser Rhetorik und dem Steinwurf von Neu-Ulm. Trotzdem haben AfD, Freie Wähler und auch die CSU eine Stimmung geschaffen, in der diese Tat möglich wurde. Anstatt die aufgeheizte Stimmung zu beruhigen, hob Söder den Graben zu den Grünen immer tiefer aus, tiefer als zwischen demokratischen Wettbewerbern üblich. Landesvater? Von wegen. 

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Aiwanger hat sich als Trumps gelehriger Schüler erwiesen

All das erinnert auf ungute Weise an die USA. Da stehen sich die Parteien schon lange unversöhnlich gegenüber, während Donald Trump sich durch die Lande lügt und als Justizopfer inszeniert. Einen Hauch von Trump, auch das brachte dieser Wahlkampf. Dann etwa, wenn Aiwanger die Enthüllungen um das antisemitische Flugblatt in seinem Schulranzen ohne Skrupel zur Kampagne gegen ihn umdeutete. Fakten verdrehen, sich als Opfer hinstellen, die Erzählung, allein für die schweigende Mehrheit einzustehen – in dieser Hinsicht hat sich Aiwanger als Trumps gelehriger Schüler erwiesen. 

Nein, dieser Wahlkampf war keine Sternstunde der Demokratie. Es bleibt zu hoffen, dass nun Normalität zurückkehrt. Sicher ist das nicht. Viele in der CSU haben ihre Wut auf Aiwanger, den Mann, der mit der leidigen Flugblattaffäre alles durcheinandergewirbelt hat, nur mit Mühe und Not bis zum Wahltag unterdrückt. Gut möglich, dass diese Wut sich nun entlädt. Die Koalitionsverhandlungen dürften spannend werden. 

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

08.10.2023

Ergänzung zu den unterschiedlichen Bewertungen bei Asylverfahren:

Schutzberechtigte/r
In § 4 AsylG sind eine Reihe von Gefahren aufgezählt, die dazu führen können, dass Sie als subsidiär Schutzberechtigte/r anerkannt werden, auch wenn Ihr Antrag auf Anerkennung als Asylberechtigte*r und Flüchtling abgelehnt wurde:

4 Abs. 1 Nr. 1 AsylG: Drohen der Verhängung oder Vollstreckung der Todesstrafe
4 Abs. 1 Nr. 2 AsylG: Drohen von Folter oder einer unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlung oder Bestrafung
4 Abs. 1 Nr. 3 AsylG: ernsthafte individuelle Bedrohung des Lebens oder der Unversehrtheit einer Zivilperson infolge willkürlicher Gewalt im Rahmen eines internationalen oder innerstaatlichen bewaffneten Konflikts.

https://www.nds-fluerat.org/leitfaden/3-wer-bekommt-asyl/voraussetzungen-anerkennung-subsidiar-schutzberechtigte/

Also, das sind schon gewichtige Gründe und betrifft zur Zeit ca. 1/4 aller Asylbewerber.

08.10.2023

@Vielen Dank, Frau Annette S., dass Sie das so gut beschrieben und aufgelistet haben. Wahrscheinlich wird es in manche Köpfe nicht vordringen, aber wenn nur einer dabei ist, der realisiert, dass die rechten Parolen nicht gerechtfertigt sind, hat sich die Arbeit schon gelohnt.

08.10.2023

@Christina M.
"Was ist dann mit dem "Geschlechterverhältnis" der 85%, die nicht "Asylbewerber*innen" sind? Heute vormittag haben Sie gesagt, dass nur 15% derer, die kommen, über Art. 16a GG da sind, das einzige Asyl das es gibt. Ich meine, irgendwo her muss ja der Männeranteil von 80% in der Altersgruppe 18 bis 35 aller Flüchtlinge kommen?"

Wie kommen Sie jetzt auf 80 % in dieser Altersgruppe? Lesen Sie nochmals genau meine Beiträge.
Für Sie extra:
Der Anteil der männlichen Asylbewerber 2022 gesamt: knapp 70% inkl. Minderjähriger
- davon ca. 30 % Minderjährige (bis 17)
- davon 18 bis 35 = ca. 36 % aller Asylbewerber oder 53 % aller männlichen
(also Ihre "jungen" Männer sind halt nur 36 %!) Ich habe es schon mal geschrieben, diese 70 % oder gar 80% haben sich in den Köpfen festgebrannt. Deshalb mache ich mir wieder mal die Mühe).

zusammengefasst:
Kinder m/w 0 bis 17 J.: 37 % (81.232)
Frauen ab 18 J. : 16 % (34.332)
Männer ab 18 J.: 47 % (102.210)
Gesamt 100 % (217.774)

ca. 53 % aller Antragsteller waren 2022 Frauen und minderjährige Kinder (115.564)

Quelle: bundesamt-in-zahlen-2022-asyl.pdf Seite 21
Tabelle I – 4:
Asylerstanträge im Jahr 2022 nach Geschlecht und Altersgruppen

Ich nehme halt das volle Jahr 2022. 2023 sieht es bisher ähnlich aus so wie seit 2015. Und natürlich geht es um ALLE Asylanträge und nicht um den rechtlichen Status bei der Entscheidung. So, nun viel Spaß beim Nachrechnen! Melden Sie sich bitte erst wieder, wenn Sie das verstanden haben bevor Sie wieder Nebelkerzen werfen. Danke!

08.10.2023

Ich hatte diese Grafik in Erinnerung:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/452165/umfrage/asylbewerber-in-deutschland-nach-geschlecht-innerhalb-altersgruppen/

Da sehen Sie, dass nur in den Altersgruppen ab 60 der weibliche Anteil überwiegt. In allen anderen Gruppen sind es die Männer, deutlich bis überdeutlich, teils über 80 Prozent!

Meine eigentliche Frage haben Sie aber nicht verstanden? Ihr Mediendienst Integration betrachtet nur Asylbewerber*innen. Das sind aber, nach dem was Sie heute vormittag geschrieben haben, nur 15% aller Flüchtlinge (Art. 16a GG). Heute nachmittag haben Sie Asyl auf "ein Viertel" nachgebessert. Was ist dann mit den anderen? Kommt vielleicht da der Männerüberschuss bei den Flüchtlingen her?

Auch interessant: im Strukturatlas der Stadt Augsburg ist die Geschlechterverteilung nach Stadtbezirken gelistet. Auch für die Anker-Zentren gibt es eine Zahl: Anteil männlich 78,5%, weiblich 21,5%. Vielleicht sind wir ja in Augsburg besonders von Männern betroffen? Ich leb aber leider in Augsburg.

08.10.2023

@Werner H.
"Sie verwechseln "subsidiärer Schutz" mit "politischem Asyl". Obwohl "subsidiär" vorübergehend heisst, bleiben diese Menschen für immer im Land. Ein klarer Verstoß gegen Geist und Anwendung des Asylrechts."

Ich verwechsle da gar nichts. Es gibt nun mal 4 Kategorien beim Asylrecht. Und fast alle bekommen immer nur ein befristetes Aufenthaltsrecht. Ausschlaggebend ist die Gesamtschutzquote.

Schließlich gibt es x Gesetze und Ausführungsbestimmungen unterhalb vom Grundgesetz, bei allen Paragrafen.
Auch von den ca. 300.000 "Ausreisepflichtigen" können tatsächlich nur ca. 50.000 abgeschoben werden. Die anderen sind in Duldung aus humanitären, medizinischen Gründen oder weil Papiere fehlen und die Herkunftsländer die Aufnahme ablehnen. Sie bekommen aber keinen Daueraufenthaltsstatus und oft leider auch keine Arbeitserlaubnis, was fatal ist. Das soll sich ja demnächst ändern.

Im vergangenen Jahr haben übrigens ca. 26.000 ausreisepflichtige Menschen Deutschland freiwillig verlassen. Knapp 13.000 Menschen wurden abgeschoben.

https://www.anwalt.de/rechtstipps/was-ist-der-unterschied-zwischen-asyl-und-fluechtlingen-mit-subsidiaeren-schutz_132976.html

08.10.2023

Was immer wieder fehlt in der Diskussion sind die Zahlen zu geflüchteten Frauen und Kindern. In der öffentlichen Wahrnehmung durch die Berichterstattung seit 2015 heißt es immer wieder, es kämen überwiegend "junge Männer", gar bis 70 %. Das hat noch nie gestimmt. Weil in allen Statistiken, die ich kenne, die männlichen Minderjährigen (bis 17) automatisch auf den ersten Blick zu den Männern zählen. Nach Altersklassen und Geschlecht beim BAMF z.B. müssen diese zu dem weiblichen Anteil addiert werden. Dann kommt man auf den Anteil von 53 % Frauen und Kinder (m/w) von allen Asylbewerbern im Jahr 2022. Wie die Jahre zuvor mehrheitlich.
Ich habe einige Medien, Bamf, BpB etc. angeschrieben, dass dieser Punkt nicht deutlich genug in Erscheinung tritt. Schließlich werden politische Entscheidungen auf dieser Grundlage getroffen. Eine Antwort habe ich vom Mediendienst Integration bekommen, die das nun auf ihrer Homepage erwähnt haben:

"Wie viele Frauen und Kinder sind unter den Geflüchteten?
Stand: Sep. 2023 Anders als oft angenommen, machen Frauen und Kinder einen großen Teil der Asylsuchenden aus, die nach Deutschland kommen. Rund die Hälfte aller Asylbewerber*innen, die zwischen Januar und August 2023 in Deutschland einen Antrag auf Asyl gestellt haben, waren Frauen sowie Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre (47 Prozent, 97.000).Quelle"

Zahl der Flüchtlinge | Flucht & Asyl | Zahlen und Fakten | MEDIENDIENST INTEGRATION (mediendienst-integration.de)

PS: Auch hier bei den Diskussionen wurde das angezweifelt. Würde mich freuen, wenn auch die AZ dieses Thema mal aufbereiten könnte, da Hetze und Hass gegen Flüchtlinge rapide zunehmen.

08.10.2023

@ Annette S.
Danke für Ihre aufschlussreichen und mit Fakten und Quellen versehenen Kommentare!

Raimund Kamm

08.10.2023

Wäre interessant, das Thema objektiv aufzubereiten. Dann müsste die Statistik nach Geschlecht, Herkunftsland und Kriminalitätsrate aufgeschlüsselt werden. Alle in einen Topf zu werfen, wäre unfair.

08.10.2023

@ Annette S.:

>> Rund die Hälfte aller Asylbewerber*innen, die zwischen Januar und August 2023 in Deutschland einen Antrag auf Asyl gestellt haben, waren Frauen sowie Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre <<

Was ist dann mit dem "Geschlechterverhältnis" der 85%, die nicht "Asylbewerber*innen" sind? Heute vormittag haben Sie gesagt, dass nur 15% derer, die kommen, über Art. 16a GG da sind, das einzige Asyl das es gibt. Ich meine, irgendwo her muss ja der Männeranteil von 80% in der Altersgruppe 18 bis 35 aller Flüchtlinge kommen?

07.10.2023

Morgen wird sich zeigen wer alles Verluste und wer alles Gewinne zu 2018 haben wird.
Morgen ist ein guter Tag für die Deutschland und diese guten Tage werden sich die nächsten Jahre fortsetzen.

(edit/mod/NUB 7.2/7.3/Verbalinjurien gelöscht/Unterlassen Sie bitte diese vulgäre Ausdrucksweise auf unserer Plattform! )

07.10.2023

Schön, dass Sie uns an Ihrer widerwärtigen Gesinnung teilhaben lassen. Das wird den ein oder anderen nochmals darüber nachdenken lassen, ob man solchen Leuten tatsächlich seine Stimme geben soll.

08.10.2023

Wer verliert, hat nicht zwangsläufig unrecht und der Gewinner muss nicht recht haben, er hat vielleicht nur die leichtgläubigere Gefolgschaft. Das kann sich wieder ändern.

07.10.2023

K. Brenner

Danke, Herr Müller, schöner Kommentar.

07.10.2023

Warum die ganze Aufregung, ab Montag sitzt die jetzige Koalition vom Bürger bestätigt wieder im Bayrischen Landtag und der Rest sitzt quakend auf der Oppositionsbank........und das ist gut so.

07.10.2023

Dass Sie auch immer wieder mal,
etwas "Vernünftiges" schreiben können, @Rainer Kraus, das "verblüfft mich doch zwischendurch" auch wieder mal.
Weiter so bitte:

>>der Rest sitzt quakend auf der Oppositionsbank<<

Wo sie auch hingehören, Ja!

07.10.2023

Auf den Punkt gebracht, Herr Müller! Wir werden morgen sehen, ob es sich für Söder, Aiwanger & Co. "gelohnt" hat, die Grünen als Feindbild Nr. 1 aufzubauen. Ist schon unglaublich mit wie viel Dreck die beschmissen werden. Dabei geht es ja überwiegend um bundespolitische Themen.
So schlecht hat die Ampel bisher nicht regiert angesichts der massiven Krisen mit denen sie von Anfang an konfrontiert war: Pandemie noch nicht vorbei, Krieg in der Ukraine, Energiekrise, Inflation, Klimawandel, steigende Flüchtlingszahlen...(1,1 Millionen allein aus der Ukraine). Das alles hat noch nicht mal Merkel so kompakt aushalten müssen.

Im letzten Winter mussten wir weder frieren noch hat die Mehrheit unter zu hohen Nachzahlungen für Energie leiden müssen wie es prognostiziert wurde. Das wurde abgemildert durch Preisdeckel, staatliche Unterstützung und auch durch Unternehmen, die bis zu 3000 Euro Inflationsausgleich (abgabenfrei) auszahlen konnten.
Die Migrationsfragen sind seit vielen Jahren offen, auch weil es keine Patentrezepte geben kann.
Das alles der Ampel und insbesondere den Grünen in die Schuhe zu schieben, ist einfach absurd.
Und wo viel gearbeitet wird, passieren nun mal Fehler wie beim ursprünglichen Heizungsgesetz. Das haben wir allerdings der Zeitung mit den 4 großen Buchstaben zu verdanken, dass Entwürfe zu früh durchgestochen wurden und Habeck bis heute verteufelt wird.
Er hat versucht umzusetzen was im Koalitionsvertrag vereinbart wurde. Punkt.

07.10.2023

Peter Müller: >>und die Haltung vieler Grünen in Sachen Migration lässt nicht nur die Bürgermeister überforderter Kommunen fassungslos zurück.<<

Auch hier interessiert mich als Nichtfachmann für Asyl und Migration eine Begründung.

Nach meiner Beobachtung hat die idealistische wie naive Position vieler Grüner aus den 1990er Jahren „Offene Grenzen für alle“ seit einem Vierteljahrhundert keine Bedeutung mehr bei den Grünen.
Für die große Belastung einiger Kommunen durch die Wohnungssuche für Flüchtlinge gibt es Ursachen durch politische Fehler in den letzten Jahrzehnten.

1.
Insbesondere wurde es nicht geschafft, einen offiziellen Weg für die zeitweise oder unbefristete Zuwanderung von Arbeitssuchenden zu organisieren. Diese sollten dann in ihren Heimatländern bei den deutschen Botschaften, denen eine Personalabteilung für Arbeitssuchende angegliedert werden müsste, einen Arbeits- und Zuwanderungsantrag stellen. Über diesen würde entsprechend des Arbeitskräftebedarfs in Deutschland und der Eignung der Antragsteller vor Ort entschieden.

2.
Über Asylanträge müsste viel schneller befunden werden. Bedrohung durch Kriegs- oder Verfolgungsgefahren (Afghanistan, Syrien, Iran, Russland) sollten als Fluchtgrund anerkannt werden. Auch Fluchtgründe entsprechend der Genfer Konvention. Im Regelfall sollte nach spätestens zwei Monaten über die Asylanträge entschieden sein. Anerkannte dürfen und sollten dann schnellstens selber arbeiten. Abgelehnte, die keinen Arbeitsplatz vorweisen können, müssen heimkehren, gegebenenfalls abgeschoben werden.

Es ist sehr ungut, dass wir viele Menschen auf gefährliche Fluchtwege abdrängen und bei uns zur Untätigkeit verdammen. Das Öffnen eines offiziellen Wegs für Arbeitssuchende könnte die Lage entspannen. Dann würde hoffentlich auch wieder mehr Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung wachsen, wenn Menschen infolge Katastrophen wie in Syrien oder Afghanistan oder Iran zu uns flüchten.

Mich interessieren hierzu Kommentare, die mit Fakten oder auch persönlichen Erfahrungen argumentieren.

Raimund Kamm

07.10.2023

Bitte nehmen Sie mal folgendes zur Kenntnis:
Die derzeitige Masseneinwanderung ist schlichtweg illegal.
Unser Grundgesetz, Artikel 16a, macht klare und eindeutige Vorgaben:
(1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.
(2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt ist.

Die Anzahl der Menschen, denen zur Zeit ein politisches Asyl zugesprochen wird, liegt derzeit bei genau 0,6 % aller Antragsteller. Dennoch bleiben fast alle im Land.

Die NZZ hat kürzlich vorgeschlagen, Afghanistan als sicheres Herkunftsland einzustufen. Es gibt dort keine Kriegs- oder Verfolgungsgefahren. Deutschland hatte vor Ort nicht mehr als 300-400 Ortskräfte. Aber Annalena Baerbock hat bis heute schon 40.000 Afghanen einfliegen lassen. Die Bevölkerung Afghanistans hat sich seit 1980 verdoppelt (!). Das Grundproblem ist die hohe Reproduktionsrate in islamischen Ländern - aber Europa ist nicht das Auffangbecken für solche Probleme.

Kein Syrer, der heute über die Grenze kommt, kommt direkt aus Syrien. Die lebten schon alle jahrelang (!) völlig friedlich in der Türkei. Jetzt wo die Türkei wirtschaftliche Probleme hat, ziehen diese weiter. Dahin wo es die höchsten Sozialleistungen gibt - eben nach Deutschland. Von wegen Kriegs- oder Verfolgungsgefahren.

Die Grünen sperren sich ja sogar dagegen, Marokko, Algerien und Tunesien als sichere Herkunftsländer einzustufen.

Ja, ich kann Ihnen auch von persönlichen Erfahrungen berichten: Junge Afghanen fliegen nach Afghanistan - in den Urlaub. Und kommen dann wieder zurück. Aus einem Land, in dem sie angeblich verfolgt werden. Der deutsche Staat zahlt ihnen während dessen Ausbildungskosten. Minderjährige Afghanen werden von Schleppern nach Deutschland geführt - als Ankerkinder. Nach einigen Jahren können sie ihre ganzen Familien nachkommen lassen.

Wie sagte Katrin Göring-Eckart nach der Grenzöffnung 2015: "Unser Land wird sich verändern. Ich freue mich drauf". Es freuen sich aber nicht alle über diese Veränderungen.

Die Menschen in Deutschland sind bereit, denjenigen Asyl zu gewähren, die es brauchen. Aber nicht denjenigen, die das Asylrecht ausnutzen.

07.10.2023

Sehr geehrter Herr Kamm

der Grüne Oberlehrer steht Ihnen prächtig.

Ab da:
„ Nach meiner Beobachtung hat die idealistische wie naive Position vieler Grüner aus den 1990er Jahren „Offene Grenzen für alle“ seit einem Vierteljahrhundert keine Bedeutung mehr bei den Grünen.“
Kommt man aber entweder wegen hysterischer Lachanfälle oder auf der Tischplatte aufschlagender Stirn nicht mehr in den Schlaf.

08.10.2023

@Werner H.
"Die Anzahl der Menschen, denen zur Zeit ein politisches Asyl zugesprochen wird, liegt derzeit bei genau 0,6 % aller Antragsteller. Dennoch bleiben fast alle im Land."
Wie kommen Sie denn auf diese Zahl? Die Gesamtschutzquote liegt 2023 bei 52 %! Allein nach GG 16a bei ca. 15 % plus subsidiärer Schutz plus Abschiebeverbote nach den geltenden Asylgesetzen..
Aus Syrien, Afghanistan, Eritrea, Somalia beträgt die Schutzquote 75 bis 85 %.
Aber das wissen Sie ganz genau und arbeiten mit Zahlen, die bestimmte Kreise dauernd verbreiten.
Kann man alles nachlesen:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/452067/umfrage/gesamtschutzquote-der-asylbewerber-in-deutschland/#:~:text=Die%20Statistik%20zeigt%20die%20Gesamtschutzquote%20der%20Asylbewerber%20in,Asylbewerber%20in%20Deutschland%20bis%20einschlie%C3%9Flich%20August%2052%20Prozent.

08.10.2023

Sie verwechseln "subsidiärer Schutz" mit "politischem Asyl". Obwohl "subsidiär" vorübergehend heisst, bleiben diese Menschen für immer im Land. Ein klarer Verstoß gegen Geist und Anwendung des Asylrechts.

08.10.2023

Nein - subsidiär hat mit vorübergehend wenig bis nichts zu tun. Subsidiär bedeutet in Rechtsfragen, und um die geht es hier, daß ein allgemeines Recht durch ein speziellen Recht ersetzt oder ergänzt wird.

09.10.2023

Sehr geehrter Herr Werner H.,
bitte nehmen Sie zu Kenntnis, dass Sie hier Sachen vermischen die nichts miteinander zu tun haben.
Das Recht auf Asyl lässt sich nicht dadurch einschränken, dass die Anzahl der erfolgreichen Asylanträge aus einem bestimmten Land nur zu einem geringen Prozentsatz erfolgreich ist.

Dass die Rückführungsquote so gering ist, hängt unter anderem damit zusammen, dass diverse Staaten sich weigern Ihre Staatsbürger zurückzunehmen. Ein weiterer Punkt ist, dass für manche Ausreisepflichtigen eine Duldung besteht. Es also triftige Gründe gibt warum diese derzeit nicht ausreisen müssen.

Über das eigentliche Problem wird aber gar nicht gesprochen. Sie tun so, als würden diese Menschen bei uns Urlaub buchen. Friedrich Merz nannte das Sozialtourismus. Das ist zynisch und weit weg von jeder Realität. Bei deren "Reise" riskieren diese Personen Leib und Leben. Das ist derart entbehrungsreich, dass sich dies ganz sicher nicht freiwillig antut. Wenn Sie tatsächlich der Meinung sind, dass es diesen Personen so gut in ihrer Heimat geht, schlage ich vor sie machen einen Gegenbesuch in deren Heimat. Nachdem Sie nach eigenen Angaben persönliche Erfahrung mit Afghanen haben, schlage ich vor Sie begleiten Sie in deren Urlaub.

Nun ist es ganz sicher nicht so, dass wir allein die Welt retten und diese Menschen alle aufnehmen können. Aber verzweifelte Menschen wird man nicht aufhalten können ihr Land zu verlassen. Und das Problem wird weiter zunehmen. Die Klimakrise steckt gerade erst am Anfang. Je nachdem wie hoch die Erderwärmung ausfällt werden hunderttausende oder über 100 Millionen von Menschen sein.

Es ist verständlich, dass man hier gerne einfache Lösungen hätte. Die einfache Lösungen stellen sich aber nahezu immer als Scheinlösungen heraus. Auch die Annahme diverse Länder einfach zu sicheren Herkunftsländer zu erklären ist letztendlich so eine Scheinlösung. Das wird eigentlich schon allein dadurch klar, dass es diese Versuche schon vorher gab. Dadurch hat sich letztendlich aber nie etwas verändert.

Tatsächlich wäre es erfolgversprechender, das Ganze als Chance zu begreifen. Viele die zu uns kommen sind arbeitswillig und werden sogar auch benötigt. Dies muss allerdings entsprechend kanalisiert werden.

07.10.2023

Es ist vollkommen offensichtlich, daß Aiwanger derzeit wohl keine Hitlerreden einstudiert, sondern dass Vorgehen von Trump analysiert und in Teilen kopiert hat. Das geht bis hin zur Verwendung einzelner Wörter und Redewendungen. Beispielsweise hat Aiwanger das Wort Hexenjagd (Trumps witch hunt) im Zusammenhang mit der Berichterstattung über ihn und das antisemitische Flugblatt öfter verwendet.
Für Söder natürlich irgendwie bitter, dass ihn da einer noch populistischer und laut hupend rechts überholt. Aber er hat damit angefangen. Seehofer hatte vor den Schmutzeleien Söders ausdrücklich gewarnt, aber er war nicht aufzuhalten. Jetzt findet Söder in Aiwanger möglicherweise seinen Meister. Erinnert ein bisschen an die Geschichte der AFD, bei der radikale Parteiführer durch immer noch extremistischere Leute abgelöst wurden.
Die CSU hat natürlich noch viele aufrechte Konservative, die sich hoffentlich innerparteilich und auch gegen Aiwanger und die Neu-Nazis um Höcke am Ende durchsetzen. Mir geht es jedenfalls so, dass ich, wenn ich z.B. Ilse Aigner und Joachim Herrmann zuhöre, Probleme mit dem Halswirbel bekomme, vor lauter zustimmendem Nicken.

07.10.2023

@Maria T. Übrigens:
"Während der Pandemie war Söder bei den Querdenkern - und unter diesen sammelten sich übrigens nachweisbar durchwegs weitaus mehr ( ehemalige) Apologeten der Linken und der Grünen als aus der konservativen Wählerschaft - der Staatsfeind Nummer 1." 2020 hingen auch in Augsburg Plakate "Söder muss weg", ging um Corona, dies kam sicher nicht von den Grünen und Linken, in München Demonstrationen deswegen, Corona-Diktatur war das Stichwort, in Bayern hatten wir die strengsten Regeln, was ich Söder weder damals noch heute ankreide, ganz im Gegenteil, aber lesen Sie mal in so manchen chatgruppen, wir vergessen nicht etc. steht undwas meinen Sie wen die wählen?

07.10.2023

>>lässt sich mit dem schlechten Bild, dass die Grünen in der Ampel-Koalition abgeben, nur bedingt erklären. Sicher, Robert Habecks Heizungsgesetz war handwerklicher Pfusch<<

Seit Monaten vermisse ich in der Augsburger Allgemeinen qualifizierte Artikel, wie die Wärmewende in unserem Land schneller und besser gemacht werden kann. Die Berichterstattung in der AA über das Gebäudeenergiegesetz war nach meiner Beobachtung oberflächlich.

Zur Erinnerung:
Rund die Hälfte unserer Energie wird für Gebäude- und Prozesswärme verbraucht. Wir haben sowohl ein Riesenklimaproblem wie ein Gasversorgungsproblem. Unser beispielsweise über Belgien bezogenes LNG stammt teilweise aus Russland und finanziert so den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine.
Das Gebäudeenergiegesetz ist durch die Kampagne von BILD, AFD, FW, CSU so schwach gemacht worden, dass unsere existenziell notwendigen Beiträge zum Klimaschutz nicht geleistet werden.

Ich war in den letzten Wochen auf zwei Veranstaltungen zur Wärmepumpe bzw. zum Gebäudeenergiegesetz. Die AA ist zu keiner der Veranstaltungen gekommen, um sich zu informieren und zu berichten. Wenn kaum Sachdiskussionen stattfinden, wird der Raum - auch in der Zeitung - hauptsächlich von Parolen besetzt. Und auch das macht Wahlkämpfe schlecht.

Raimund Kamm

07.10.2023

Was wollen Sie denn? Denken Sie der Normalverbraucher schert es was woher das Erdgas zum Heizen kommt. LNG Gas aus Ru ist zwar teurer als über Pipeline geliefert, aber immer noch günstiger als US LNG Fracking Gas. Nicht alle unterstützen Hr Habeck wenn er jetzt Warenlieferungen nach RU weiter reglementieren will. Meinen Sie wirklich, dass die Sanktionen RU dazu bringen den Krieg in der UA zu beenden? In Kombination mit der hohen Inflationsrate in DEU geht die Industrieproduktion zurück; ein Grund dafür ist die Sanktionspolitik mit nur sehr begrenzten Auswirkungen auf die RU Wirtschaft. Westl- auch deu Waren finden über Drittländer weiterhin ihren Weg nach Ru.

07.10.2023

Unsere Beiträge zum Klimaschutz sind nicht im geringsten "existentiell notwendig". Deutschlands Beitrag zur weltweiten CO2-Emission liegt gerade einmal bei 1,8%. Mit dem Gebäudeenergiegesetz sparen wir innerhalb von 6 Jahren (!) genauso viel CO2 ein, wie China an einem einzigen Tag (!) freisetzt. Und dafür sollen wir hunderte Milliarden Euro investieren, pro größerem Haus, wie Habeck kürzlich zugegeben hat, etwa 200.000 Euro. Wie soll ein älteres Ehepaar das bezahlen, das von der Bank keine Kredite mehr bekommt?
Darüber hinaus ist es ein großes Rätsel, woher eigentlich der viele Strom für all die E-Autos und Wärmepumpen kommen soll, nachdem Deutschland seine sicheren AKWs abgeschaltet hat. Andere Länder investieren in moderne AKW-Technik - nur Deutschland nicht. Der grüne Weg ist ein Irrweg, den uns kein anderes Land nachmachen wird. Nur die gut situierte Grünen-Schickeria meint, das Deutschland unbedingt die Welt retten muss.

07.10.2023

@ VonWerner H.
Sie schreiben sehr viel Falsches. Da Sie sich nicht einmal um Belege bemühen, lohnt es auch nicht die Gegenargumente aufzuführen.

Nur ein einziger Punkt. Sie schreiben fälschlich: "Andere Länder investieren in moderne AKW-Technik - nur Deutschland nicht."
Die wenigsten Länder unserer Erde setzen auf AKW-Technik.
So waren vor zwanzig Jahren 2003 weltweit noch 443 AKW in Betrieb. Jetzt in 2023 noch 416. Quelle IAEA.
https://pris.iaea.org/PRIS/WorldStatistics/WorldTrendNuclearPowerCapacity.aspx

Raimund Kamm

07.10.2023

Die Energiewende ist so wie sie bis jetzt läuft ein riesiger Flopp! AKW abschalten, Kohlekraftwerke anwerfen und sogar reaktivieren, Atomstrom aus Frankreich beziehen oder Kohlestrom aus Polen usw. und an 80 % aller Tage vom Ausland zu hohen Preisen Strom einkaufen, bei Überschuß Windkraftanlagen abregeln d.h. abschalten, weil man nicht weiß wohin damit..und den Erzeugern dennnoch die entgangenden Erträge erstatten...das ist doch ein Wahnsinn. Die Grünen haben total versagt...es ging mit der "Trittineneinheit" "eine Kugel Eis" los. Die Grünen sind eine Scheuklappenpartei! Basta würde Schröder sagen...lach

07.10.2023

@ Werner H.

"Deutschlands Beitrag zur weltweiten CO2-Emission liegt gerade einmal bei 1,8%. Mit dem Gebäudeenergiegesetz sparen wir innerhalb von 6 Jahren (!) genauso viel CO2 ein, wie China an einem einzigen Tag (!) freisetzt."

Sorry, aber das sind die primitivsten Ausreden um die wichtigsten Klimaziele nicht einhalten zu müssen.
Wenn alle Länder diese Milchmädchen-Rechnung aufstellen passiert - nichts.
Die ärmsten Länder leiden unter dem Klimawandel am allermeisten. Diese Länder verursachen die wenigsten Klimaschäden und der Bevölkerung bleibt jedoch oft nur die Flucht. Fluchtursachen bekämpfen und Klimaschutz ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit.

07.10.2023

Toll Herr Kamm ist jetzt auch Schiedsrichter, der so sehr über den Dingen steht, dass er sich gar nicht mehr erklären muss:
„ Sie schreiben sehr viel Falsches. Da Sie sich nicht einmal um Belege bemühen, lohnt es auch nicht die Gegenargumente aufzuführen.“

Nur so nebenbei, auch Sie belegen nicht jede ihrer Aussagen. Muss man intelligenten Diskussionen auch nicht.

Völlig klar ist.
Deutschland wird das Weltklima allein nicht retten.
Niemand nimmt sich Deutschland zum Vorbild.
Die Atomkraft ist weltweit im Aufwind. Selbst Ruanda will da jetzt, (Achtung! Triggerwarnung) mit Deutscher Hilfe wieder einsteigen.
Das Heizungsgesetz wird ca 3 Billionen (!!!) Euro verschlingen, mit der Wirkung die weiter oben beschrieben wurde. Ob das überhaupt funktioniert, ist angesichts einbrechender Baukonjunktur überaus fraglich. Es gibt dafür dank grüner Politik in Deutschland bald keine Firmen und kein Geld mehr. Ach so - den Strom auch nicht. Der aber wird auf ewig aus Gas produziert, weil 100% Sonne/Wind gerade im Winter nicht gehen wird. Physik! Verstehen Sie?

Hören Sie bitte auf, andere zu schulmeistern. Warten Sie doch mal die Wahlen in diesem und nächsten Jahr ab. Dann ist der Grüne Traum mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeträumt.

Irgend ein bemitleidenswerter Bürgerlicher muss dann denn ganzen Irrsinn aufräumen.

07.10.2023

VonRudolf Gentner 17:07 Uhr >>Die Energiewende ist so wie sie bis jetzt läuft ein riesiger Flopp! AKW abschalten, Kohlekraftwerke anwerfen und sogar reaktivieren ...<<

Falsch!
Beispielsweise im September 2023 lag die Kohlestromerzeugung in Deutschland um rund 40 % niedriger als im Vorjahresmonat.


Raimund Kamm

08.10.2023

Sehr geehrter Herr Kamm

Muss man auf Ihre Aussage überhaupt eingehen? Sie haben Ihre Zahl ja gar nicht belegt.

Ich mach es trotzdem.

Wenn man gleichzeitig Strom-Importe um +30,8 % steigert und die Exporte um -18,1 % senkt, kommt man auf diesem Weg bestimmt dazu, die deutschen Kohlekraftwerke bald ganz auszuschalten. Noch mehr importieren! Aus Frankreich oder Polen kommt bestimmt ganz viel Strom, der grüner Ideologie entspricht. Und erzählen Sie mir bitte nichts von Dänemark. Die leiten nur durch.

In Deutschland wurden auch 11,4 % weniger Strom erzeugt, als im 1. HJ 2022. Aber wollten wir die Produktion wegen steigender Nachfrage durch E-Mobilität und Wärmepumpen nicht steigern?

Grüne Politik mag vielleicht gut gemeint sein. Aber sie ist lausig schlecht gemacht und ruiniert unser Land.

Ach so, hier die Quelle der Zahlen

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/09/PD23_351_43312.html#:~:text=Dennoch%20überstiegen%20die%20deutschen%20Stromexporte,30%2C6%20Milliarden%20Kilowattstunden).

08.10.2023

"Im Juli 2023 plante China 45 Atomreaktoren, die innerhalb der nächsten 15 Jahre in Betrieb genommen werden sollen. Im weltweiten Vergleich plant das genannte Land somit die meisten Atomreaktoren, gefolgt von Russland und Indien. Im Jahr 2021 gingen zuletzt zehn Atomreaktoren weltweit in den Bau." Quelle Statist

Zahlreiche europäische Länder planen den Bau von neuen AKWs: Schweden, Polen, Tschechien usw. Darüber hinaus entstehen neue AKWs in Kanada und den USA. Weltweit wird geforscht an Fusionsreaktoren - Dank der Grünen natürlich nicht in Deutschland.

08.10.2023

@ VonThomas T. 09:00 Uhr

Ich schrieb von der Stromerzeugung im September 2023 und Sie antworten mit einer Statistik zum 1. Hbj. 23.
Solche Fehler machen eine Sachdiskussion sinnlos.

Raimund Kamm

09.10.2023

@ Thomas T.

"Deutschland wird das Weltklima allein nicht retten."

Ich halte diesen Satz für reichlich primitiv weil Deutschland längst nicht mehr alleine versucht die Klimaziele zur erreichen.

Allerdings kommen wir mit kleinkarierter Denkweise den Klimazielen nicht näher. Nicht nur die ärmsten Länder werden die Zeche zahlen, sondern auch unsere Nachfahren.
Sie schreiben dass die Atomkraft weltweit im Aufwind wäre.
Es stimmt nicht, denn von weltweit geplanten Atomkraftwerken wird letztlich nur noch ein kleiner Teil realisiert.
Erklären Sie mal wer diese immensen Baukosten eines sicheren und modernen AKW bezahlen kann, ganz abgesehen von einer Unmenge Co2 das beim Bau entsteht.
Wissen Sie wie viele bezahlbare Wohnungen dafür gebaut werden können?

Und noch ein unsinniges Argument:
"weil 100% Sonne/Wind gerade im Winter nicht gehen wird. Physik! Verstehen Sie?"

Es wird weniger Sonne scheinen, aber unsere Winter werden stetig wärmer. Selbst im Winter scheint immer öfters die Sonne und was die Sonne nicht kann macht der Wind. Verstehen Sie?


07.10.2023

Danke für diesen treffenden Kommentar. In diesem Wahlkampf war in der Tat fast nichts zu spüren von einer sachlichen Auseinandersetzung zu Fragen der Landespolitik. Stattdessen gab es jede Menge Ampel- und Grünen-Bashing und das Bemühen der "bürgerlich-konservativen" Parteien, die Themen und den Stil der AfD salonfähig zu machen. Hinzu kommt der Wettstreit, wer sich die schönsten Verbote ausdenkt, die man den Grünen unterschieben und sich dann darüber empören kann. Alles in allem gerade für Regierungsparteien etwas mager, um nicht zu sagen armselig. Schade.

07.10.2023

Die arme „Sonnenblumenpartei“. Alles wenigstens verbal steineschmeissende Mini-Trumps um sie herum. Nur das kann die einzige Erklärung sein, die einem angesichts der ausgepfiffenen Grünenspitzen einfällt.

Es kann nicht sein, dass der Grüne Politikansatz Bauern in den Ruin, Arbeitnehmer um ihre Existenz und in Wohnungsnot, den Mittelstand in die Auflösung, die Bauindustrie in den Ruin, die Chemische Industrie ins Ausland und die Gesellschaft über den Rand des Abgrundes hinaus führt. Es ist unmöglich, dass daraus resultierende existenzielle Bedrohungen zu Wut der Bedrohten führen. Das ist völlig ausgeschlossen.

Es ist ausgeschlossen, dass Aussagen wie die von Ricarda Lang: „Wer eine Regierung mit Anstand will, muss die Grünen wählen.“ spalten und polarisieren. Die Grünen dürfen sich zu den Anständigen, und alle anderen damit zu Unanständigen etikettieren, das wird niemals zu einem Pfeifkonzert führen. Wenn Schulze im Landtag erklärt, dass die Grünen fordern, dass der Handel für Ungeimpfte geschlossen wird, führt das die Menschen bestimmt total zusammen.

Was soll es. Einen Tag vor der Wahl werden die Bürgerlichen schnell noch mal alle zusammen zu Mini-Trumps erklärt. Das verbindet bestimmt total.

Aber das wirklich Bemerkenswerte an dem Kommentar ist, die SPD wird noch nicht mal mehr bemitleidet. Sie wird gar nicht mehr erwähnt.

Und ob die CSU mit Wut gegen Aiwanger in die Koalitionsverhandlungen geht, oder doch mit Demut, entscheidet morgen der Wähler.
Ach so - wer schließt den bei Markus Söder ernsthaft aus, dass er nicht doch mit den Grünen koaliert?

07.10.2023

Dem Söder trau ich alles zu! Warum war denn der Wüst aus NRW da? Ich werde taktisch wählen aus Notwehr: keine Regierungsverwortung in Bayern den Grünen. Mir reicht das was ich jeden Tag aus Berlin höre!

07.10.2023

Wundert mich das Frau @Gisela B.
mit Ihrer "links-grünen Einstellung" dass Sie gerade diese Zeitungen lesen, Nein, bestimmt nicht.

Ich lese eben neben meiner "Heimatzeitung" der AZ die "überregionalen Nachrichten" von t-online, die meines Erachtens "weit, weit neutraler" als all die Blätter berichten! Eben die, die Sie sich so gerne einverleiben und zu "Ihrer Meinungsrichtung" passen, wie wohl bei allen hier schreibenen User/innen, als "Lieblingsblatt wohl dienen" gelle!
(edit/mod/NUB 7.3)

07.10.2023

Ach Herr Wildegger, nicht wundern, jeder sollte lesen, was gefällt, bei T-Online schau ich auch ab und zu vorbei, und es ist hoffentlich noch erlaubt eine links-grüne Einstellung zu haben, wobei ich grün bevorzuge. Hier liest doch jeder und interpretiert, was Ihr oder ihm gefällt, gelle. Vielleicht sollten Sie mal die "Zeit" lesen, Sie wären überrascht, vielleicht sogar positiv.

07.10.2023

Ergänzung: Erzieherische Bemühungen der grünen Demokraten- in Sachen Führerschein. In den von der grünen Elite etwas herabschauend betrachtete sogenannte "Landvevölkerung" ist nun Mal der Führerschein und ein eig KFZ erforderlich um zur Arbeit zu gelangen und die täglichen Verrichtungen zu erledigen. Da kommt von einer "Vorzeige Grünen " aus Brüssel die glorreiche Idee Führerscheinneulingen den Einstieg in priv Mobilität einzuschränken und mit Auflage zu befrachten . Den "Alten" möchte man durch ständige Überprüfungen/Nachschulungen und Auflagen die individuelle Mobilität auch vermiesen. Denken die Grünen sie werden dann noch hofiert oder gewählt.

07.10.2023

Hier muß man eindeutig zustimmen!

In Deutschland hat sich schon länger eine General-Volkserziehung mit dem Schulungsziel "mehr oder weniger unsanfte Abkehr vom Bösewicht Auto" breitgemacht.

Beispiele sind etwa die geradezu hirnrissigen Aktionen wie "Tausche ÖPNV-Abo gegen Führerschein" (hirnrissig, weil man auch zum Bewegen eine E-Autos noch einen Führerschein benötigt, oder nicht?), Bestrafungsaktionen wie Umwidmung von Fahrstreifen zu Fahrradstreifen mit der Folge der Einengung des Autoverkehrs,
Nutzungsumwidmung ganzer Straßenzüge, um dem links-grünen Klientel die zum.überwiegenden Teil geradezu kindische "Bespielung" der gesperrten Straßen zu ermöglichen oder der Augsburger Maximilianstraßen-Schildbürgerstreich!

Schon länger ist klar:
es geht - in Deutschland- gar nicht um den Motor des Autos ( und ob dieser technisch optimiert werden kann), es geht um die reine Existenz des Autos.
Die Grünen und gewisse SPD-Bürgermeister und deren Apologeten möchte "das Auto" als individuelles Objekt" abschaffen.
Hier blitzt die alte kommunistische Schulung dieser Damen und Herren wieder hervor.



07.10.2023

@ Maria T.

Kein Mensch ob grün oder linksgrün will das Auto abschaffen. Das ist lediglich eine wirre Annahme von Ihnen.
Langfristig allerdings wird das Auto nicht mehr den Stellenwert haben wie zur Zeit. Das Autofahren wird zu teuer und ist zumindest bei Verbrennern noch sehr umweltschädlich. So mancher überlegt jetzt schon ob es wirklich ein Auto braucht. Diese Fakten sind einfach nicht zu übersehen und werden von Jahr zu Jahr wichtiger.
Im Übrigen finde ich es als älterer Rentner nicht so übel, dass Autofahrer ab einem bestimmten Alter ihre Fahrtauglichkeit überprüfen lassen. Eine freiwillige Überprüfung wäre ideal und wird auch angenommen werden, wenn Versicherungsbeiträge durch eine Fahrtauglichkeitsprüfung verringert werden. Schließlich hat es Gründe, dass Versicherungsbeiträge für ältere Menschen stetig steigen.

07.10.2023

Herr H.
Überprüfungen sind sinnvoll. Ich lebe auf dem Land. U d sehe täglich, dass Ältere mit 60 kmh bei guten Verhältnisse über die Landstrasse fahren, unsicheren Fahrstil haben. Besonders wenn wie aktuell grosse landwirtschaftliche Fahrzeuge entgegenkommen.
Es gibt auch einige, die trotz grauen Stars, hinter dem Steuer sitzen. Mit Rollator zur Autotür schleichen aber dann mit dem Auto fahren. Eine regelmässige gesundheitliche Überprüfung ist mehr als sinnvoll. Bei Lkw-Fahrern usw. Ist sie auch notwendig.

Nachschulungen wären auch sinnvoll. Wieviele kennen sich mit der StVO nicht aus. Da hat sich viel geändert. Nicht nur bei ältere, gibt es haarsträubende Meinungen zur StVO. Dadurch kommt es zu vielen unnötigen Konflikten aber auch zu gefährlichen Situationen im Strassenverkehr.

Geschwindigkeitslimitierung ist Schw... Für Fahranfänger. Eine Leistungsbeschränkung des Fahrzeugs, gibt es bei Motorrad bereits.

Frau T.
Die Realität ist, dass das Auto immer mehr Verkehrsraum belegt, vorallem wenn es ruht. Es gibt in Augsburg viele Strassen, die von Rettungsfahrzeugen nicht mehr angefahren werden können. Kfzs Überall. In Kurven, Kreuzungen, Gehwege, .... Auch bereits in Dörfern kommt es vor. Das individuelle Auto erstickt die Städte. Mehrere eigene Kfz in der Familie machen in der Stadt keinen Sinn.
Ich fahre mittlerweile bevorzugt mit dem Rad in die Stadt. Geht schneller und parken ist auch einfacher. Auch wenn die Radinfrastruktur teilweise katastrophal ist und manchmal sogar gefährlicher wie ohne. In Norddeutschland ist man da weiter. Radverkehr wird dort nicht wie hier zugunsten des kfz-Verkehrs ausgebremst. Von Holland ganz zu schweigen.

Übrigens eine weitere Optimierung von Verbrennungsmotoren ist nicht mehr gross zu erwarten. Nach 180 Jahren Entwicklung und Forschungist er bestenfalls bei günstigen Drehzahlenbei 40 bzw. Bei Diesel 43%.

07.10.2023

Willkommen Herr Müller, ein wirklich kluger und ausgewogener Leitartikel in unserer Heimatzeitung.

07.10.2023

bin ganz Ihrer Meinung Herr Wolfgang L.

07.10.2023

ICh bin auch positiv überrascht. Herr Müller hat es genau getroffen.

07.10.2023

Chapeau für diesen Kommentar. Und das in der Augsburger Allgemeinen. Die Teumpisiering ist auch bei der CSU gut zu sehen. Wer sich mit Orban oder deSantis verbündet, hat in der Demokratie die Orientierung komplett verloren.

07.10.2023

bei Ron de Santis waren Scheuer, Hahn und Baer, um sich mal gepflegt auszutauschen.

07.10.2023

Eine "berechtigte Frage" an die Augsburger Allgemeine?

Wurde mit dem Herrn Peter Müller nun wohl ein "geeigneter Nachfolger" für den Herrn GPS (Gregor-Peter Schmitz) gefunden, mir schwant nämlich dabei "Furchtbares" für meine Heimatzeitung die ich im "ABO und mit +plus-Artikel" solange sie es denn schon gibt geordert habe!
War ich doch sehr erfreut, als der Herr GPS diese "meine einzige Zeitung" die ich lese, neben den t-online Nachrichten, wo ich über alle Dinge des Lebens, sei es von Politik bis Sport alles, schnell und "wahrheitsgetreu erfahren kann" endlich verlassen hat, Gott sei Dank!

Jetzt muss ich aber leider wieder diese "links-grün lastige Meinung" nun auch von Ihrem Herrn Müller lesen, was mir wiederum genauso "nicht gefällt" Nein!

07.10.2023

mir gefällt dieser Artikel im Gegensatz zu Ihnen sehr gut, im übrigen lese ich regelmäßig die SZ und die "Zeit". In letzterer erfahre ich allles, was mich interessiert, wöchentlich. "Landesvater von wegen".

07.10.2023

Genau, erfreuen Sie sich, dass Dank Ihrer Konservativen der Bestand der Insekten seit 25 Jahren um über 70 Prozent zurückgegangen ist und Ihre SUV Frontscheiben dadurch sauber bleibt. Scheren Sie sich weiter einen Dreck um den Umweltschutz und freuen Sie sich, dass seit 50 Jahren der Bestand der Säugetiere um 60 Prozent zurück gegangen ist. Nehmen Sie weiterhin keine Rücksicht. Das gilt für alle hier, die ihr rechtskonservativen Bashing weiterbetreiben. Zum Fremdschämen.

07.10.2023

Was ist da so schwierig mit tatsächlichen Fakten umzugehen. Eine "links-grün lastige Meinung" ist doch nicht zu sehen.
Welche Argumente führt Sie überhaupt zu dieser Annahme?
Es gibt schließlich außer konservativen Leser auch fortschrittliche Leser. Auch mal Kritik an der bayerischen Staatsregierung zu lesen finde ich angebracht und längst notwendig und hat mit inks-grün nichts zu tun. Dass dem guten Aiwanger in seiner Opferrolle einem Trump sehr nahe kommt ist offensichtlich.
Es wäre doch fatal wenn nur einseitig konservative Leser angesprochen werden. Außerdem ist es doch durchaus möglich, dass morgen schon ein Rudi Wais den konservativen Lesern echte Freude bereitet.

07.10.2023

"Jetzt muss ich aber leider wieder diese "links-grün lastige Meinung" nun auch von Ihrem Herrn Müller lesen"

Herr Müller nennt Fakten, (edit/mod/NUB 7.3/bitte bleiben Sie sachlich)

07.10.2023

Herr Roland H.,

was soll man zu so einem Beitrag wie dem Ihren noch sagen?

Vielleicht, daß die in Ihren Kreisen so gehypten Windmühlen die noch verbliebenen Insekten bei jeder Rotorumdrehung zerquetschen.

Der aktuelle Zulauf zur AfD hat sehr viel mit den Grünen zu tun.
Diese Wahrheit aber wollen die Anhänger der Grünen nicht anerkennen sondern behaupten wahrheitswidrig, am Hype um die AfD wären die Konservativen schuld.


Übrigens:
Während der Pandemie war Söder bei den Querdenkern - und unter diesen sammelten sich übrigens nachweisbar durchwegs weitaus mehr ( ehemalige) Apologeten der Linken und der Grünen als aus der konservativen Wählerschaft - der Staatsfeind Nummer 1.


07.10.2023

Ich freue mich sehr darüber, dass Schmitz (den Stern lese ich dank seiner Chefredaktion nun auch wieder recht gerne) einen würdigen Nachfolger gefunden hat. Was ich bis jetzt gelesen habe, ist sachlich richtig, gut aufbereitet und man hat den Eindruck, Herr Müller bringt das mit, was eine Zeitung braucht: den Willen, ausgewogen und unabhängig zu berichten. Ich hoffe, es bleibt so – danke für diesen Kommentar, er hat mir in vielen Punkten aus der Seele gesprochen. Dass er Herrn Wildegger nicht gefällt, ist kein Maßstab, eher eine Motivation, diesen Weg weiter zu gehen. Mit der SZ und der Zeit als Ergänzung kann man also mti der AZ wieder ganz gut leben.

07.10.2023

@Maria T.
Was gibt es an dem Kommentar von Herrn Ronald H. nicht zu verstehen? Er hat recht in allen Punkten. Was Sie dagegensetzen, ist der verzweifelte Versuch, recht zu bekommen, auch wenn man weiß, dass man schon verloren hat. Auch das unselige Gedöns, die Grünen seien schuld am Erstarken der AfD ist so ein Versuch, jemand etwas in die Schuhe zu schieben, weil man es so glauben will und einen Schuldigen braucht, damit man sich gut fühlt. ABER: Jeder Wähler ist für seine Wählerstimme verantwortlich, jeder der bei der AfD sein Kreuz macht, muss sich klar darüber sein, dass er einen Faschisten wie Höcke stärker macht. Jeder Wähler ist für sein Gedankengut selbst verantwortlich. Die Grünen trifft dafür keine Schuld, denn sie stehen seit Anbeginn für offenen Diskurs und eine weltoffene Einstellung.

07.10.2023

Wen wunderts wenn der polit. Umgangston rauer wird. Mit ihrer teilweise arroganten überheblichen Art der Besserwisserei grüner Vertreter zum Wandel unseres Way of Life verbunden mit Auflagen, Geboten und Verboten fürs tägliche Leben provozieren sie aktiven Widerstand. Bisher wechselten die Unzufriedenen im Lande zur AFD als Protestwähler. Inzwischen treten die FW als Alternative auf und die CSU/CDU bemüht sich den Anschluss ans konservative Lager in Abkehr von der links-liberalen Haltung von Frau Merkels "segenreichen" Wirken in der Flüchtlingspolitik , zu halten. Hinzu kommt die werteorientierte Aussenpolitik wie Zuwendung an deu. Flüchtlingshilfsorgansiationen in Italien aus Steuermitteln; dem wohl jetzt Kanzler Scholz den Hahn für 2024 abgedreht hat nach Protesten aus Rom.

07.10.2023

Der Steinewerfer aus Neu-Ulm kam aus der radikalisierten Querdenkerszene. Er wurde mit Sicherheit in seiner Ideologie weder von Söder noch von Aiwanger beeinflusst. Und Hubert Aiwanger in die Nähe von Trump zu rücken, ist schon ziemlich absurd.

07.10.2023

>> Und Hubert Aiwanger in die Nähe von Trump zu rücken, ist schon ziemlich absurd.<<

Was soll daran absurd sein? Vergleichen Sie einfach mal die Aussagen der beiden Herren zu bestimmten Themen, dann werden Sie unschwer feststellen können, dass Aiwanger offensichtlich den bayerischen Trump geben will. Nur ist er eher eine schlechte Karikatur vom Original, aber das interessiert Biertischler eher weniger. Insofern passt die Koalition zwischen Söder und Aiwanger, beide sind Machtmenschen, nur hat Söder mehr Wähler als Aiwanger, daher muss er sich (noch) etwas zurück halten. Aber auf Grund zwischenzeitlicher Umfrageergebnisse hat er ja schon seinen Anspruch auf ein viertes Ministerium für die FW angemeldet, dabei sollte er mal sehen, wie viele Defizite die von den FW geführten Ministerien am Ende der Legislatur hinterlassen. Alles andere als ein Ruhmesblatt oder gar Arbeit für den Bürger, in einem Privatunternehmen wären die Herrschaften längst fristlos gekündigt worden mit ihren "Leistungen".

07.10.2023

Tja @Werner H.: so ist das seit einigen Jahren. Politiker, die einigen nicht genehm sind, sind gleich: Trump, Putin, Orban, Erdogan, Xi, Kim Jong-un, Assad usw.. Da bleibt vielleicht noch eine Handvoll der "Aufrechten". Trump hat(te) einige gute Ansichten (a. Europa soll sich im sich selbst kümmern und nicht immer nach den USA rufen, b. er hält nichts von Kriegsverlängerungen in der Ukraine). Neben einigem Unsinn, wie bei jedem Politiker, waren auch Erfolge via "nackten" Zahlen zu verzeichnen, siehe auch (erste Zeile unter der Überschrift): https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/hat-trump-zu-amerikas-wirtschaftswachstum-beigetragen-17161603.html
Der Tellerrand ist eben manchmal sehr hoch :)