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  3. Gesundheit: Zunehmende Atemwegsinfekte: Experten raten zur Maske

Gesundheit
02.12.2023

Zunehmende Atemwegsinfekte: Experten raten zur Maske

Vor dem Hintergrund steigender Atemwegsinfekte bitten viele Kliniken Besucherinnen und Besucher, eine Maske zu tragen.
Foto: Christophe Gateau

Eine Krankheitswelle rollt durchs Land. Erste Kliniken reagieren mit einer Maskenpflicht.

Angesichts zunehmender Atemwegsinfektionen wird vermehrt das Tragen von Masken diskutiert. In ersten Kliniken wurde bereits wieder eine Pflicht eingeführt – per Hausrecht, denn staatliche Vorgaben gibt es nicht mehr. 

Maskenpflicht und Schutzmaßnahmen: Was am Uniklinikum Augsburg gilt

So gilt am Klinikum Regensburg etwa die Maskenpflicht für Beschäftigte mit Patientenkontakt. Besucherinnen und Besucher mit Symptomen würden gebeten, ihren Aufenthalt zu verschieben, heißt es. Für wen das nicht möglich ist, bei dem pocht das Krankenhaus auf eine Maskenpflicht.

In anderen Kliniken sind die Regeln noch strenger. In Dessau in Sachsen-Anhalt etwa müssen alle Besucherinnen und Besucher, egal ob mit oder ohne Symptome, eine Maske tragen. Am Uniklinikum Augsburg gibt es eine solche generelle Maskenpflicht nicht. Nur in Risikobereichen und auf den Intensivstationen müsse ein Mund-Nasen-Schutz und beim Besuch von Patientinnen oder Patienten mit einer Corona-Infektion eine „adäquate persönliche Schutzausrüstung“ getragen werden, teilt ein Sprecher des Klinikums mit. Für Mitarbeitende in patientennahen Bereichen sei das Tragen einer Maske dann verpflichtend, „wenn sie Erkältungssymptome zeigen oder in engem Kontakt mit SARS-CoV-2-positiven Personen standen – egal ob privat oder beruflich“.

Video: dpa

Doch wie schätzt Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach die Lage ein? „Unsere Expertinnen und Experten sehen im Moment keine besorgniserregende Entwicklung“, sagt sie. „Aktuell steigen die Infektionszahlen zwar, die Zunahme von Atemwegserkrankungen ist im Herbst und Winter aber nicht ungewöhnlich.“ Und die derzeit zirkulierenden Omikron-Subtypen von SARS-CoV-2 lösten nur selten schwere Krankheitsverläufe aus. Dennoch beobachte man die Lage genau. 

Gesundheitsministerin rät zur Corona-Impfung

Gefragt, ob sie glaube, dass eine Maskenpflicht wieder kommt, sagt Gerlach: „Staatlich angeordnete Maßnahmen halte ich derzeit für überzogen.“ Entscheidend blieben Eigenverantwortung und Rücksichtnahme. Den besten Schutz vor schweren Verläufen einer Corona-Infektion biete nach wie vor die Covid-19-Impfung. Aber auch mit den Hygieneregeln Abstand, Hände waschen und dem freiwilligen Tragen von Masken könne man sich und andere schützen. 

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Den größten Anteil an den Atemwegsinfekten hätten aktuell Rhinoviren, sagt der Münchner Corona-Experte Prof. Dr. Clemens Wendtner. Corona liege auf Platz zwei. „Wir Mediziner blicken natürlich vor allem auf die Menschen, die wegen einer schweren Atemwegsinfektion in einem Krankenhaus behandelt werden müssen. Und dabei liegt Corona als Ursache an der Spitze.“ Insgesamt gebe es in Deutschland aktuell mehr als 6000 hospitalisierte Fälle. 

Die Zahl der offiziell gemeldeten Corona-Fälle – vom 20. bis 26. November waren es dem RKI zufolge mehr als 23.000 – hält Wendtner für wenig aussagekräftig. „Wir wissen natürlich, dass das nur die Spitze des Eisbergs ist. Die wenigsten testen sich ja noch.“ Er geht davon aus, dass die Dunkelziffer möglicherweise zehn Mal so groß sein könnte.

Wie es weitergeht, sei schwer zu sagen, fährt der Experte von der München Klinik Schwabing fort. „Die große Frage ist, ob es eine Winterwelle geben wird, etwa ausgelöst durch die neue Variante JN.1.“ In mehreren Ländern wurde JN.1 bereits nachgewiesen. Angesichts derlei Unwägbarkeiten spricht sich Wendtner dafür aus, wieder mehr an die Menschen zu appellieren, Masken zu tragen. Ähnlich sieht es Prof. Dr. Christoph Spinner, Infektiologe am Münchner Universitätsklinikum rechts der Isar. „Die Maske kann ein gezieltes Mittel zur Infektionsvermeidung im direkten Kontakt mit Erkrankten sein und sollte bei einer bekannten viralen Atemwegsinfektion immer zum Einsatz kommen.“ 

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

09.12.2023

sehe ich wie Prof. Wendtner und Prof. Spinner, leider testet sich kaum noch jemand, wo ist da die Eigenverantwortung, die Frau Gerlach meint, die Maske ist inzwischen ein altbewährtes Mittel um Ansteckungen zu vermeiden, in dieser Woche haben sich vier mir bekannte Personen getestet, vier x mal war der Test positiv.
Wenn ich z. B. zum Arzt gehe habe ich immer eine Maske auf,
Prof. Carsten Watzl dazu: Die Maske wirkt

02.12.2023

@ROBERT M Diese Erkenntnis könnte von Karl Valentin stammen. lol

02.12.2023

Tut sie aber nicht, sondern vom Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie. Ok, manche leben in ihrer eigenen Blase, sind gegen anerkannte Erkenntnisse immun und verzapfen lieber ihren eigenen Sermon. Kennt man ja, braucht man nicht ernst zu nehmen.

02.12.2023

Für junge und gesunde Menschen wäre es besser und vernünftiger das Immunsystem zu stärken als durch übertriebenes Maskentragen zu schwächen.

02.12.2023

Unsinn!

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Hat man seinem Immunsystem durch die Corona-Maßnahmen also etwas Schlechtes angetan? Nein, sagt Watzl, nicht generell und schon gar nicht auf Dauer. Auch wenn das Immunsystem gegen einzelne Erreger derzeit nicht so gut im Training ist, weil es ihnen länger nicht begegnet ist: „Es ist nichts Falsches daran, einen Infekt ein paar Jahre lang auszulassen“, so der Immunologe. „Man braucht diese Infekte nicht, um sein Immunsystem ganz allgemein zu trainieren, sondern nur, um es auf diese speziellen Erreger abzurichten.“
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(https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/wissen/atemwegserkrankungen-coronavirus-immunsystem-e098806/)

04.12.2023

HIer was Interessantes aus einer Studie der Universität Zürich aus 2022 zu Partikeln aus Masken, die inhaliert werden könnten.

https://www.zora.uzh.ch/id/eprint/227552/1/ZORA_36344.pdf

"Conclusion

The health significance of the presence of particles and fragments in the micrometer range in surgical face masks as demonstrated by the current investigation remains to be investigated. However, since inhaled microplastics can trigger pathophysiological processes, this contamination in the masks should be further investigated, and quality standards should be revised and supplemented. When masks are worn, and especially when they are worn regularly and for prolonged periods, a balance should be struck between the exposure to toxic substances caused by wearing masks and the exposure to pathophysiologically relevant substances (viruses, microorganisms, pollutants) prevented by wearing them. This should be considered especially during the current COVID-19 pandemic."