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Der BR braucht eine bessere Kontrolle

Kommentar Von Daniel Wirsching
24.09.2022

Der Prüfbericht des Obersten Rechnungshofs hat es in sich: Demnach wurden vom Bayerischen Rundfunk Aufträge an Berater "freihändig“ vergeben. Das muss Folgen haben.

Die Kritik an ARD, ZDF und Deutschlandradio ist bisweilen überaus schlicht, polemisch und kampagnenartig.

Doch egal, wie berechtigt sie auch im Einzelfall sein mag: Sie trifft offenbar eine verbreitete Stimmung der Unzufriedenheit mit dem beitragsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Dessen Verantwortliche müssen sich nicht jeder Kritik beugen. Der jüngste Prüfbericht des Bayerischen Obersten Rechnungshofs (ORH) sollte im Bayerischen Rundfunk (BR) jedoch ganz genau gelesen werden – und umgehend Folgen haben. So muss der Sender Compliance-Regeln nachschärfen und dringend funktionierende Kontrollmechanismen etablieren.

Es gilt nun aufzuarbeiten, wer hier wie versagt hat

Dass die geprüften Aufträge an externe Berater der Jahre 2015 bis 2020 „in über der Hälfte der Fälle freihändig“ vergeben wurden, ist ein echter Skandal. Laut ORH wurden dabei keine Vergleichsangebote eingeholt und es wurde gegen die eigene Beschaffungsordnung und „entgegen der Empfehlung“ der Internen Revision gehandelt.

Der jüngste Prüfbericht des Bayerischen Obersten Rechnungshofs (ORH) sollte im Bayerischen Rundfunk (BR) ganz genau gelesen werden.
Foto: Lino Mirgeler, dpa (Archivbild)

Es gilt nun aufzuarbeiten, wer hier wie versagt hat – und endlich für eine wirklich unabhängige Kontrolle zu sorgen. Bereits der RBB-Skandal um Geldverschwendungs- und Vetternwirtschaftsvorwürfe hat in diesem Bereich ein strukturelles Problem aufgezeigt, das es mutmaßlich in mehreren ARD-Anstalten auf unterschiedliche Weise gibt. Eine Organisation aber, die ein solches Problem hat, lädt geradezu zum Missbrauch ein.

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