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  3. Söder als Kanzlerkandidat: Undenkbar - oder doch nicht?

Es ist undenkbar, dass Söder Kanzlerkandidat wird – oder doch nicht?

Kommentar Von Uli Bachmeier
20.05.2024

Aller Wahrscheinlichkeit nach wird nicht der CSU-Chef die Union in die Bundestagswahl führen. Doch in ihm wohnt ein Gefühl, das sich gegen die Vernunft auflehnt.

Was müsste geschehen, dass das scheinbar Unmögliche doch noch möglich und CSU-Chef Markus Söder im kommenden Jahr Kanzlerkandidat der Union wird? Diese im Moment wieder viel diskutierte Frage, davon darf man getrost ausgehen, beschäftigt niemanden mehr als Markus Söder selbst. Enge Wegbegleiter beschreiben seinen Gemütszustand als eine Art Dauerkrise, als einen unauflöslichen Widerstreit zweier Gehirnhälften. 

Die eine Hälfte ist die vernünftige. Sie listet die lange Reihe bekannter Gründe auf, warum das in der aktuellen Situation nie und nimmer etwas werden kann. Der wichtigste davon lautet: Die CDU lässt keinen CSU-Politiker ran, wenn halbwegs Aussicht darauf besteht, dass die Union die Wahl gewinnen und der CDU-Chef (oder die Chefin) Bundeskanzler werden kann. Friedrich Merz hat da keine Wahl. Er muss darauf bestehen, selbst zu kandidieren. Andernfalls kann er den Parteivorsitz postwendend aufgeben und wieder in die Welt der Hochfinanz wechseln. Söder weiß das. 

So könnte Söders Strategie aussehen, um das Unmögliche doch möglich zu machen

Seine andere Gehirnhälfte aber mag das nicht einsehen. Hier wohnt das Gefühl. Und das Gefühl sagt ihm: Markus, du bist der Beste. Das kann es für dich doch nicht gewesen sein. Die Mehrheit der Unionswähler will dich. Du liegst in allen Umfragen vorne. Da kann es doch nicht sein, dass dieser Merz und die anderen in der CDU das nicht kapieren. Es muss doch einen Weg geben – irgendwo, irgendwie. 

Und dann nötigt das Gefühl die Vernunft, eine Strategie zu entwickeln, die alle Optionen offenhält. Erstens: „Mein Platz ist in Bayern“ sagen – auch wenn es keiner mehr glaubt. Zweitens: Dennoch immer alles in der Schwebe lassen. Drittens: Keinesfalls in eigener Sache offensiv werden. Viertens: Die Umfragen wirken lassen. Fünftens: Bella figura machen in Bayern und der Welt, ohne bei wichtigen Wählergruppen anzuecken. Und schließlich sechstens: Auf die Chance lauern, an die außer ihm selbst niemand glaubt. 

Beim CDU-Bundesparteitag vor zwei Wochen traten sie brüderlich vereint auf: Friedrich Merz (links) und Markus Söder.
Foto: Michael Kappeler, dpa

Seine großen politischen Vorbilder, die früheren CSU-Vorsitzenden Franz Josef Strauß und Edmund Stoiber, durften nur aus einem einzigen Grund Kandidat werden: Die damaligen CDU-Vorsitzenden Helmut Kohl beziehungsweise Angela Merkel konnten davon ausgehen, dass sie als Herausforderer der SPD-Kanzler Helmut Schmidt (1980) beziehungsweise Gerhard Schröder (2002) chancenlos waren. Sie warteten ab, bis ihre Zeit kommen sollte. 

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Für CDU-Chef Friedrich Merz scheint klar: Kanzlerkandidatur jetzt oder nie

Merz hat keine Zeit. Für ihn heißt es: Jetzt oder nie. Die einzige Möglichkeit wäre, dass er in einem Akt völliger Selbstlosigkeit Söder den Vortritt lässt, was, wie gesagt, den Rücktritt als CDU-Chef zwingend nach sich ziehen würde. 

Damit wäre freilich nur die erste Voraussetzung erfüllt, um das Unmögliche möglich zu machen. Die zweite Voraussetzung wäre, dass der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst, der Reservekandidat der CDU, ebenfalls verzichtet. Dessen Verhalten erscheint deckungsgleich mit Söders Strategie. Auch Wüst lässt alles in der Schwebe und versucht, bella figura zu machen. Im Unterschied zu Merz ist er zwar jung genug, auf seine Zeit zu warten. Aber warum sollte er, wenn sich schon jetzt eine Tür für ihn auftut und ein Sieg der Union sicher erscheint? 

Daran wiederum könnte sich nur etwas ändern, wenn die Ampel unter Kanzler Olaf Scholz wie Phoenix aus der Asche zu neuem Leben erwacht. Wer das für möglich hält, der kann es auch für möglich halten, dass Söder Kanzlerkandidat der Union wird.

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22.05.2024

Seit 2019 hat Bayern eine negative Handelsbilanz: https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/bayerischer-aussenhandel-in-der-defizit-falle,U4B7Uef
Achtung: In dem Link wird falsch herum abgezogen, aber die Tatsache stimmt.

Ganz anders im gruen regierten Baden-Wuerttemberg: https://www.ihk.de/stuttgart/fuer-unternehmen/international/statistiken-publikationen-aussenwirtschaft/ranking-aussenhandelspartner-baden-wuerttemberg-675954#:~:text=Trotz%20des%20r%C3%BCckl%C3%A4ufigen%20Handelsvolumens%20erzielte,die%20baden%2Dw%C3%BCrttembergischen%20Export%C3%BCbersch%C3%BCsse%20darstellte.

Sollte der Mann als Kanzler fuer eine anstaendige Wirtschaftspolitik etwa die Gruenen brauchen ? Mit denen er ja auf keinen Fall zusammen regieren will.

22.05.2024

Und was bedeutet das?. Schauen Sie sich doch mal die Zeitreihe der Exporte und Importe an. Im Jahre 2023 wurde im Vergleich zm Vorjahr 5,4% mehr exportiert und 4,5% weniger importiert. In Baden-Württemberg haben sich die Exportew um knappe 7% verringert und die Import um knappe 14%. Die Trends sind wohl offensichtlich.

22.05.2024


Scholz hat das Problem, dass er als Kanzler sich nie durchsetzen konnte gegen die Streithähne Habeck und Lindner. Letzterer hat das Problem, dass er durch seine Oppositionsrolle in der Regierung seine FDP von 11,5 % auf 4-5 % runtergewirtschaftet hat. Alles Gründe, warum Frau Wagenknecht recht hat, wenn sie sagt, dass diese Ampel die schlechteste, zerstrittenste Regierung ist, die man je hatte.
Deshalb sollte der Kanzler selbst gehen ebenso wie die Minister Habeck, Wissing und Lindner, die alle völlig überfordert sind in ihren
Ämtern. Spätens nach der Wahl 2025 wird der Wähler dies mit seiner Stimme "erledigen".
Ob und wie Söder die Kanzlerschaft von Merz zunichte macht so wie er es mit Laschet gemacht hat, wird man mitverfolgen können.
Sollte die Union aber den nächsten Kanzler stellen, wird ganz sicher die sog. Schuldenbremse für 1 - 2 Jahre ausgesetzt, um Investi-
tionen des Staates zu ermöglichen um die Wirtschaft aus der drohenden Rezession herauszuführen.

21.05.2024

MP Söder ist sehr wendig

Aber was befähigt ihn ( oder was vermeinen seine „Jünger“ hierzu )
für das Amt eines Bundeskanzlers ?

21.05.2024

Meinen Sie den Papa von „Bavaria one“ oder die Person, die „Sputnik“-Impfstoffe kaufen wollte? Von demjenigen, der sich entgegen jeder Vernunft gegen das Tempolimit auf Autobahnen einsetzt? Den Visionär, der sich nicht für die Errichtung von Windkraftanlagen einsetzt? MS Nein Danke.

21.05.2024

Noch zu früh, um über den möglichen Kanzlerkandidaten zu spekulieren. Nach den LTW in Brandenburg, Sachsen und Thüringen beginnt dann das Gerangel.

21.05.2024

März und Söder. Die Wahl zwischen .. naja, wissen ja alle. Laschet war schon eine schlechte Wahl. Schade, dass die CDU/CSU nichts besseres aus ihren Reihen hervorbringt.

21.05.2024

Undenkbar ist garnichts - über alles sollte nachgedacht werden können. Unwahrscheinlich, zu 99%, ist es schon.