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  3. Kommentar: Studie zur Bildungsgerechtigkeit ist beschämend für Bayern

Studie zur Bildungsgerechtigkeit ist beschämend für Bayern

Kommentar Von Stephanie Sartor
13.05.2024

Ob ein Kind aufs Gymnasium geht, hängt im Freistaat mehr als in allen anderen Bundesländern von der Bildung und dem Einkommen der Eltern ab. Das muss sich ändern.

Eins vorweg: Natürlich muss nicht jedes Kind ein Gymnasium besuchen. Und natürlich können es Jugendliche, die auf die Mittelschule gehen, später noch auf eine Universität schaffen, so durchlässig ist das bayerische Bildungssystem. Aber auch wenn diese Durchlässigkeit allenthalben gepriesen wird, darf nicht vergessen werden, dass sie vor allem deshalb nötig ist, weil auf dem Bildungsweg viele Stolpersteine liegen – der frühe Übertritt nach der vierten Klasse etwa. Und: Trotz aller Durchlässigkeit stehen viele Kinder vor einer Betonmauer, in die sich nicht so leicht ein Loch schlagen lässt.

Bei der Bildungsgerechtigkeit ist Bayern das bundesweite Schlusslicht. Ob ein Kind aufs Gymnasium geht, hängt im Freistaat mehr als in allen anderen Bundesländern von der Bildung und dem Einkommen der Eltern ab. Das ist, gerade für ein Land, das sich immer seines Bildungssystems rühmt und daran kaum Kritik duldet, beschämend. 

Menschen mit Abitur verdienen im Schnitt netto 42 Prozent mehr

Oft wird argumentiert, dass der Besuch eines Gymnasiums kein Freifahrtschein in ein sorgenfreies Leben ist und dass man mit einem handwerklichen Beruf finanziell ebenfalls sehr gut dastehen kann. Das stimmt – trotzdem ist es so, dass Menschen mit Abitur im Durchschnitt monatlich netto 42 Prozent mehr verdienen als Menschen ohne Abitur. 

Wie es gelingen kann, dass mehr Kinder eine Chance bekommen, dafür gibt es reichlich Ideen – etwa den Übertritt nach hinten zu verschieben. Die Staatsregierung muss solche Vorschläge prüfen, nicht auf dem Status quo beharren. Sonst gelingt es nie, ein Loch in die Bildungsmauer zu schlagen. 

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16.05.2024

Verehrte Frau Sartor,

wie in vielen anderen Artikeln und Studien, wird hier wieder mal nur ein Ausschnitt aus der bayerischen Bildungslandschaft betrachtet. Man kann darüber streiten, ob es sinnvoll ist, dass nach der vierten Grundschulklasse die Entscheidung: Gymnasium oder nicht getroffen wird. Was meiner Meinung nach nicht zulässig ist, den gymnasialen Weg derart zu überhöhen, als gäbe es dann keine anderen Möglichkeiten mehr einen Studiengang anzustreben. Ganz abgesehen von der in dieser Denkweise enthaltenen Abwertung aller Lehrberufe, ob mit oder ohne mittlerer Reife.
Die Aussage von Kultusministerin Anna Stolz ". . . Die Studie setze alle weiteren Schularten, Bildungs- und Berufswege massiv herab. . .", die von Herrn Fleischmann als "peinlich" empfunden wird, unterstreiche ich voll.
Als ehemaliger BOS-Lehrer frage ich mich, was ich denn dann mehrere Jahrzehnte lang eigentlich gemacht habe. Nachweislich hat unsere Schulart sehr vielen Schülerinnen und Schülern den Weg zur Hochschule eröffnet. Nachdem sehr viele Fach- und Berufsoberschulen in Bayern in den letzten Jahrzehnten neu entstanden sind und sie - wie auch sonstige Einrichtungen des zweiten Bildungsweges - auch an die Hochschule führen (im Falle "meines" Schultyps nach vorheriger Berufsausbildung, was sicher kein Nachteil ist), frage ich mich, sind unsere Schulen im Vergleich zum Gymnasium so unbedeutend, zählt dieser Weg, der vielen jungen Menschen eine zweite (oder auch erste) Chance bietet, nicht?
Sowohl von seriösen Instituten, die derartige Studien durchführe, als auch von Journalist(inn)en, die sich mit ihnen befassen, würde ich erwarten, dass das Thema "Durchlässigkeit des Bildungssystems" in seiner ganzen Breite betrachtet wird.
So gesehen ist leider Ihre Kommentar-Überschrift "Beschämend für Bayern" doch ziemlich daneben.
Ich bin keineswegs ein Verfechter der bayerischen Schulpolitik. Ich finde, man kann sehr viel daran kritisieren. Jedoch in puncto "Durchlässigkeit" sieht es sehr viel besser aus, als gemeinhin dargestellt wird.
Wann gibt es endlich mal eine wirklich seriöse Darstellung des Themas?

Mit freundlichen Grüßen
Josef Herb

15.05.2024

Ich sehe das nicht so dass nur Menschen mit Abitur und Studium viel Geld verdienen können.. ich kenne drei junge Menschen die Kariere nur mit mittlerer Reife gemacht haben, zwei haben sich selbständig gemacht, ausgezeichnet vom Staat Bayern und die dritte steigt die Karriereleiter beim Staat hoch.. Ich stelle fest dass es sehr wichtig ist wieviel Rückhalt junge Menschen in ihrer Familie haben und auch das Leben der Familie muss (sollte) stabil sein. Man sollte sich nicht schämen müssen, wenn das Kind kein Abitur macht aus egal welchen Grund und ein Handwerk erlernt, er ist gleichwertig mit jedem anderen Menschen.. Ich dachte dass es das nicht mehr gibt dieses Klassendenken.. es ist typisch für unsere heutige Zeit.. !

13.05.2024

"... trotzdem ist es so, dass Menschen mit Abitur im Durchschnitt monatlich netto 42 Prozent mehr verdienen als Menschen ohne Abitur. "
Natürlich ist das so! Begründet liegt dies in der Nichtvergleichbarkeit der gewählten Berufe! Vergleichen sie z.B. einen Realschüler mit gewähltem Beruf als Dachdecker und einen Abiturienten mit gewähltem Beruf als Dachdecker, dann stellt sich der gleiche Lohn bei gleichen Bedingungen dar. Wenn jedoch der Beruf Dachdecker mit dem Beruf Arzt verglichen wird, so gibt es natürlich Gehaltsunterschiede. Für mich in Gänze wieder ein Kommentar ausschließlich des Schreibens wegen! Mit Sachlichkeit hat dies nichts zu tun. Kommt hier öfters vor.