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  3. Landtagswahl: Freie Wähler wollen die Lehrer-Ausbildung in Bayern reformieren

Landtagswahl
20.01.2023

Freie Wähler wollen die Lehrer-Ausbildung in Bayern reformieren

Bislang studieren Lehrkräfte je nach Schulart getrennt.
Foto: M. Murat, dpa (Symbol)

Der Koalitionspartner der CSU hat eigene Vorstellungen zum Bildungssystem der nächsten Jahre. Eine der Ideen ist seit Jahren ein Streitthema an den Schulen.

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat am Mittwoch ein mächtiges Bildungspaket als Wahlversprechen präsentiert. Bei den Freien Wählern, die mit Michael Piazolo den Kultusminister stellen – man könnte es nach Söders großspuriger Grundsatzrede fast kurz vergessen –, spielte Bildung zumindest bei der offiziellen Pressekonferenz nach der Klausur vergangene Woche noch keine Rolle

CSU prescht in Bildungsfragen vor, Freie Wähler beteuern Einigkeit der Koalition

Jetzt betont Fabian Mehring, Parlamentarischer Geschäftsführer des Juniorpartners, dass viele Bildungspläne Söders natürlich in Absprache mit den Freien Wählern entstanden seien. 6000 neue Lehrerinnen und Lehrer verspricht die CSU in den nächsten fünf Jahren den Schulen, die personell schon lange ächzen. Sie sollen mit einem „Starterpaket“ und finanziellen Mitteln aus anderen Bundesländern nach Bayern gelockt werden.

Auch beim Lehramtsstudium möchten die Christsozialen ansetzen. Wo Söder am Mittwoch ziemlich nebulös von „mehr Flexibilität“ gesprochen hatte, schlagen Mehring und Tobias Gotthardt, der bildungspolitische Sprecher der Freien Wähler, ein Studium vor, in dem die künftigen Lehrkräfte länger gemeinsam studieren. „Wir sind entschiedene Gegner des Einheitslehrermodells“, sagt Mehring unserer Redaktion. „Aber wir halten es für sinnvoll, dass alle angehenden Lehrkräfte zwei oder drei Semester zusammen studieren und sich dann – je nach Schulart – entweder für eine fachliche Vertiefung oder ein vorwiegend pädagogisches Studium entscheiden.“

Anders formuliert: Nachwuchslehrkräfte sollen sich nicht schon vor dem ersten Semester auf eine Schulart festlegen müssen. So hätten sie nach Überzeugung von Befürwortern der Idee mehr Zeit, die für sie richtige Unterrichtsform zu finden – und könnten sich bei ihrer Entscheidung gezielter am Bedarf der Schulen orientieren. 

Fabian Mehring ist parlamentarischer Geschäftsführer der Freien Wähler.
Foto: Stefan Puchner, dpa

Seit vielen Jahren fordert etwa der Grund- und Mittelschullehrerverband BLLV eine solche Studienreform, Lehrkräfte aus Gymnasien wettern dagegen – und die CSU-geführten Regierungen sträubten sich bisher. Sollte es nach der Wahl im Herbst zu Koalitionsverhandlungen kommen, dürfte das Ausmaß der Reform ein Diskussionspunkt sein.

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Beim Bürokratieabbau sind sich CSU und Freie Wähler einig. „25 Prozent weniger Bürokratie an den Schulen bei gleichzeitiger Stärkung der Verwaltung, um Lehrkräften und Schulleitungen Freiraum für die Kinder zu geben“, gibt Gotthardt als Zielmarke aus. 

Um das verpflichtende Praxissemester unterzubringen, das Söder angekündigt hatte, will Mehring die Studieninhalte kritisch prüfen. „Ich glaube nicht, dass wir jeden Physiklehrer zu einem Astrophysiker ausbilden müssen.“

Augsburger Projekt gegen Wissenslücken: Ein Modell für ganz Bayern?

Um Wissenslücken bei den Schülerinnen und Schülern auszugleichen, regt Mehring ein Förderprogramm an, mit dem er sich in seinem Wahlkreis Freunde machen dürfte: Ginge es nach ihm, würde die Aufholmaßnahme "Brückenwerk" bayernweit und dauerhaft etabliert. 

Dahinter steckt ein gemeinsames Konzept des Schulwerks der Diözese Augsburg und des Lehrstuhls für Schulpädagogik an der Universität. Mehr als 100 Studentinnen und Studenten der Universität Augsburg schwärmten 2022 in den Sommerferien für zwei Wochen an die Schulen aus, um Kinder mit Nachholbedarf aus ihrem Lerntief zu holen. Montags bis freitags, vier Stunden pro Tag. "Das könnte ein Leuchtturm-Projekt sein aus Augsburg für Bayern", sagt Mehring. "Ich bin sicher, es würde zur Bildungs- und Chancengerechtigkeit im Freistaat beitragen."

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