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Schule und Lehre
22.04.2022

Doch noch Hilfe für Schüler mit Problemen bei der Jobsuche

Berufseinstiegsbegleiter helfen etwa bei der Suche nach Praktika.
Foto: Jens Carstensen, dpa (Symbolbild)

Bayerns Regierung wollte die Berufseinstiegsbegleitung für benachteiligte Jugendliche scheitern lassen. Jetzt wird sie doch weiterfinanziert. Betroffene atmen auf.

Die Fassungslosigkeit war groß, als die bayerische Staatsregierung eins der größten Erfolgsprojekte des Bildungssystems sterben lassen wollte: die Berufseinstiegsbegleitung. Die schwarz-orange Regierung hatte nach dem Willen der CSU kein Geld mehr für das Programm genehmigt, das in den vergangenen zehn Jahren zehntausenden Jugendlichen aus schwierigen Verhältnissen in den Job geholfen hatte. Jetzt gibt es doch noch gute Nachrichten: Das Geld fließt wieder – zumindest für einen weiteren Jahrgang. Rund 3500 benachteiligte Jugendliche sollen in den kommenden drei Jahren gefördert werden, hieß es am Freitagnachmittag aus den Kultusministerium.

Auf eine Finanzierung der Berufseinstiegsbegleitung aus dem Staatshaushalt hatte sich der Landtag nicht einigen können, weil die Regierung sich querstellte. Dabei wären „nur“ rund sieben Millionen der insgesamt 71 Milliarden im Haushalt nötig gewesen, um das Programm zu erhalten. Jetzt soll es zur einen Hälfte aus dem Haushalt des Kultusministeriums und zur anderen von der Agentur für Arbeit bezahlt werden. Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) nannte das einen „großen Erfolg“.

Entsetzen über drohendes Aus der Berufseinstiegsbegleitung Bereb

Als die Nachricht bekannt wurde, beanspruchten verschiedene Politikerinnen und Politiker den Erfolg für sich. „Wir haben gemeinsam mit dem Kultusminister die Berufseinstiegsbegleitung gerettet“, sagte Bildungspolitiker Tobias Gotthardt von den Freien Wählern, die sich zunächst nicht gegen ihren Koalitionspartner hatten durchsetzen können. Seine Fraktion habe nie aufgehört, an den Sinn des Programms zu glauben. „Unser grüner Druck hat gewirkt“, twitterte wenig später die Bündnis-90-Abgeordnete Gabriele Triebel.

Zahlreichen Sozialpädagogen, die in der Berufseinstiegsbegleitung arbeiten, dürfte nicht so wichtig sein, wer den Jubel verdient. Sie sind einfach nur froh, dass es weitergeht. Erst Mitte dieser Woche hatte eine Augsburger Pädagogin gegenüber unserer Redaktion ihr Entsetzen über das drohende Aus des Programms geschildert. Im schlimmsten Fall stünden Jugendliche mit Sprach- oder Lernproblemen und wenig Unterstützung von zu Hause dann auf der Straße, sagte die Berufsbegleiterin.

Das Programm richtet sich an Absolventen der Mittel- und Förderschulen. Ab der achten Klasse bekommen sie Hilfe bei der Suche nach Praktika, bei Bewerbungen und in den ersten Monaten der Lehre. Bleiben sie dem Beruf treu statt in die Arbeitslosigkeit zu driften, spart das auch der Staatskasse Geld.

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