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Sprache
28.03.2024

Das Genderverbot kommt – und was passiert dann?

Plakat auf einer Münchner Demo gegen das Genderverbot. Die Debatte ist emotional.
Foto: Felix Hörhager, dpa

In Behörden und Schulen gilt ab dem 1. April ein Verbot von Sonderzeichen für geschlechtersensible Sprache. Welche Konsequenzen drohen, wenn jemand sich weigert, ist noch rätselhaft.

Emotional, aufbrausend, temperamentvoll: All das sind Begriffe, die man gemeinhin nicht mit dem deutschen Beamtenwesen verbindet. Für die Debatte um das sogenannte Genderverbot gilt das schon eher. Nun sollen die bayerischen Beamten die umstrittene Regelung in ihren Behörden umsetzen. Einigen fehlen dafür zurzeit noch Informationen.

In einem Schreiben, das unserer Redaktion vorliegt, fordert das Kultusministerium die Schulen auf, die amtliche Regelung des Rats für deutsche Rechtschreibung "konsequent" umzusetzen. "Mehrgeschlechtliche Schreibweisen durch Genderstern, Doppelpunkt, Gender-Gap oder Mediopunkt sind unzulässig." Geschlechtergerechte Texte sollen "verständlich und lesbar sein", schreibt das Kultusministerium. Damit bezieht sich das Ministerium beispielsweise auf Elternbriefe, Jahresberichte oder die Schulwebsite. Auch Behörden dürfen keine Genderzeichen verwenden.

Viele Behörden machen sich keine großen Gedanken zum Genderverbot

"Wie verständlich und lesbar das ist, wenn ich 'Schülerinnen und Schüler' und 'Lehrerinnen und Lehrer' jedes Mal ausformuliere, sei mal dahingestellt", sagt der Schulamtsleiter des Landkreises Augsburg, Thomas Adleff. "Die größte Herausforderung wird sein, sich im Sprachgebrauch wieder umzugewöhnen." Ein "Salto rückwärts im Kopf" werde das. Allerdings nur beim gesprochenen Wort. In den meisten offiziellen Schreiben sei bislang ohnehin nicht gegendert worden.

Auch das Schulamt der Stadt Augsburg bleibt angesichts des Genderverbots gelassen. "In unserem Bereich verwenden wir durchgängig seit Langem geschlechterspezifische Einzelformen, Paarformeln oder geschlechtsneutrale Ausdrücke", sagt Schulamtsdirektor Markus Wörle. Heißt: Beim Augsburger Schulamt gab es noch nie Lehrer:innen, sondern bloß Lehrkräfte. Die Universität Würzburg hat hingegen noch gar keine Informationen über die Umsetzung des Verbots bekommen. Man werde sich damit auseinandersetzen, sobald ein konkretes Schreiben vorliege, heißt es von der Uni.

Wer entgegen der Vorschrift gendert, wird ermahnt

"Dienst nach Vorschrift" und "Das haben wir schon immer so gemacht": Zyniker würden sagen, die Reaktion war vorhersehbar. Allerdings könnte vor allem bei der Anpassung der Websites noch ein gutes Stück Arbeit auf die Schulen, Universitäten und Behörden zukommen. Schließlich können sich auf allen möglichen Unterseiten noch Genderzeichen befinden. Und wenn sich doch jemand weigert, auf die Sonderzeichen für eine geschlechtergerechte Sprache zu verzichten?

Lesen Sie dazu auch

Markus Söder hat jüngst verkündet, dass Eltern, denen ein solches Fehlverhalten auffällt, sich "Tag und Nacht" an das Kultusministerium wenden können. Das Kultusministerium reagiert darauf zurückhaltend. "Sollten einzelne Lehrkräfte auch zukünftig die oben genannten Sonderzeichen verwenden, sind die unmittelbaren Vorgesetzten zuallererst aufgerufen, das Gespräch zu suchen", heißt es aus dem Ministerium. Konsequenzen würden erst gezogen, "wenn gezielt und ganz bewusst mehrfach gegen die aktuell geltenden Regelungen verstoßen wird". Welche Konsequenzen das genau sind, ließ das Ministerium offen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

29.03.2024

„Wie verständlich und lesbar das ist, wenn ich ˋSchülerinnen und
Schülerˋ und ˋLehrerinnen und Lehrer´ jedesmal ausformuliere, sei
mal dahingestellt“

Bemerkenswert, was da gar ein Schulamtsleiter als größte Heraus-
forderung sieht und als einen wohl zu anstrengenden ˋSalto rück-
wärts im Kopfˋ empfindet.

Da hat sich wohl das Pünktchen-, Sternchen-, Strichchen-Gegackere
leichter eingenistet . . . .

(Vielleicht könnte ein anderer Schulamtskollege Hilfestellung geben ?)

29.03.2024

"Das Genderverbot kommt – und was passiert dann?"

Was soll passieren? Bestenfalls wird in offiziellen Schreiben wieder das generische Maskulinum verwendet. Zu befürchten ist, dass in jedem Satz beide Geschlechter erwähnt, oder irgendwelche Unsinnswörter wie "Radfahrende" oder "zu Fußgehende" verwendet werden. Aber alles besser als diese Sterne und Doppelpunkte mitten im Wort. Wenn man per Definition festlegen kann, dass ein * alle Geschlechter mit einschließt, kann man ebenso per Definition festlegen, dass das generische Maskulinum alle Geschlechter mit einschließt. Was dann eigentlich nur eine Erinnerung wäre, dass das ohnehin der Fall ist.

29.03.2024

Es gibt eine eindeutige und zutreffende deutsche Sprache mit all ihren Ausprägungen und Facetten und nur weil einige scheinbar nicht in der Lage sind, diese richtig anzuwenden bzw. zu verstehen (verstehen zu wollen) soll jetzt entgegen dieser sprachlich-grammatischen Festlegung agiert werden? Sicherlich nicht!

29.03.2024

Herr Söder weiß die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich wenn er diesem idiologischen Schabernack Grenzen setzt.
Was soll also dabei das Problem sein?

29.03.2024

Nachdem Söder in allen Politikfeldern versagt hat, sucht er sich ein Projekt, das nichts kostet und die rechte Wählerschaft anspricht.Wiedermal ein Versuch die AfD rechts zu überholen. Söder wird langsam zur grotesken Karikatur seiner selbst. Beim nächsten Nockerlberg sollte man ihn direkt als Söder besetzen. Lacher garantiert.
Nennen Sie mir ein konkretes Projekt, das originär auf Söder zurückgeht UND Bayern genutzt hat! Nichts! Anstatt die drängenden Probleme in der Wirtschaft, Energieversorgung, Bildung ,Wohnungsnot anzugehen, schwadroniert Söder von Gendergaga und Magnetschwebebahnen. Nur so nebenher, wenn Söder nicht mit den Angriffen auf das Gendern angefangen hätte, gäbe es gar keine Diskussion darüber.

29.03.2024

Also gut, dann eben "Ministerpräsident*außen"....

29.03.2024

"Markus Söder hat jüngst verkündet, dass Eltern, denen ein solches Fehlverhalten auffällt, sich "Tag und Nacht" an das Kultusministerium wenden können."
- Gibt es keine drängenderen Probleme, die es zu lösen gäbe?
- Man wird mit politischer Billigung und Erlaubnis zur Denunziation aufgerufen nur wegen eines unwichtigen Genderzeichens! Was kommt als nächstes?!
- Herr Söder betreibt populistische Wähleranwerbung durch Krampfthemen: Gendern, Bavaria 1 und Co.