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Eisbachwelle in München: Surfen wieder erlaubt

München

Surfen auf der Eisbachwelle offiziell wieder erlaubt

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    Je nach Temperaturen sind die Surfer im Frühsommer auf der Münchner Eisbachwelle oft noch dick eingepackt.
    Je nach Temperaturen sind die Surfer im Frühsommer auf der Münchner Eisbachwelle oft noch dick eingepackt. Foto: Peter Kneffel, dpa (Archivbild)

    Während der Mai bekanntlich alles neu macht, ist auf der Münchner Eisbachwelle diesen Mai vieles beim Alten. Die weltbekannte Welle im Lehel ist nach Monaten wieder surfbar und seit Freitagnachmittag ist das auch offiziell wieder erlaubt. Der neue Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) gab die Welle mit Veröffentlichung einer angepassten Allgemeinverfügung wenige Stunden nach dem Beschluss über die Bildung der neuen Rathauskoalition frei.

    Eisbachwelle in München schon seit zwei Wochen wieder da

    Berichten zufolge hat sich die Welle schon seit circa zwei Wochen stabilisiert und wird wie ehedem abwechselnd von den Surfern geritten. Ob das Wiedererstarken der Welle eine Folge der verschiedenen Testläufe im April ist, ist unklar. Die dafür im Bach versenkten Rampenkonstruktionen waren in der Folge von der Stadt wieder entfernt worden, wie auch einige ähnliche Konstrukte in den Monaten zuvor, die seitens der Surfer eigenmächtig installiert wurden.

    Ob die Welle bleibt, und ob ein natürlicher oder künstlicher Umstand für die ausreichende Kraft der Welle sorgt, ist noch unklar. Ähnlich lang wie diesmal hat sie seit ihrem Verschwinden im Herbst nach einer Bachauskehr allerdings nie durchgehalten.

    Surfen auf dem Eisbach immer noch verboten: OB Krause mit Zeitplan

    Seit Februar galt offiziell ein Verbot für das Surfen auf der Eisbachwelle. Seit dem heutigen Freitag ist dieses Verbot aufgehoben. Wie zuvor auf dem Internetportal der Stadt ausgeführt war, waren Sicherheitsfragen für eine neuerliche Erlaubnis entscheidend. Im April des Vorjahres war eine Surferin nach einem Unfall auf der Welle ums Leben gekommen.

    Krause hatte bereits zuvor bekräftigt, spätestens bis zum Start der Sommerferien eine Lösung finden zu wollen. Erstmalig war das Surfen auf der Eisbachwelle 2010 unter Krauses Vor-Vorgänger Christian Ude erlaubt worden.

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