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Coronavirus
02.05.2021

Das Corona-Update vom 2. Mai

Jeden Abend um 20 Uhr erhalten Sie von uns kuratierte Artikel zum Coronavirus.
Foto: AZ Grafik

Jeden Tag laufen viele Nachrichten zum Coronavirus über den Ticker. Wir sammeln an dieser Stelle alles, was heute wichtig ist – mit besonderem Blick auf Bayern und unsere Region.

Für Schwangere ist eine Corona-Infektion besonders gefährlich. Eine Impfung könnte helfen, allerdings ist noch nicht geklärt, ob es bei Schwangeren zu besonderen Nebenwirkungen kommen kann. Das Risiko ist nicht abschätzbar, grundsätzlich wird daher davon abgeraten.

Ein besonders schwieriger Fall ist am Augsburger Impfzentrum aufgetreten. Einer 43-Jährigen mit Vorerkrankung wurde von ihrer Gynäkologin geraten, sich doch impfen zu lassen. Auch die Ständige Impfkommission weist auf ein solches Vorgehen hin, wenn eine Schwangere ein besonderes Risiko im Falle einer Infektion hat. Im Augsburger Impfzentrum wurde die 43-Jährige jedoch wegen Haftungsfragen abgewiesen. Die Hausärztin wolle sie nicht impfen, weil ihr nur AstraZeneca zur Verfügung steht und Schwangere bereits ein erhöhtes Thrombose-Risiko haben. Und die Gynäkologin könne noch keinen Impfstoff bestellen, da Fachärzte noch nicht zur Impfung berechtigt sind. Es bleibt: Eine Impfwillige mit hohem Risiko, die niemand impfen will. Christina Heller-Beschnitt hat den Fall zusammengefasst.

Weitere wichtige Corona-Nachrichten des Tages:

  • Viele Jugendliche fühlen sich in der Pandemie vergessen. Vieles, was Jugend ausmacht, ist in der Pandemie besonders gefährlich: Feiern, fremde Menschen kennenlernen, Unbeschwertheit. Für diese Altersgruppe hat sich das Privatleben damit besonders stark verändert. Sophie Ungerland hat sich mit zwei jungen Menschen unterhalten.
  • Viele Schüler haben in diesem Jahr nur wenige Wochen lang eine Schule von innen gesehen. Und noch immer stehen die Familien in der Priorität der Politik häufig hinten an: Ein Großteil der Eltern wird erst spät geimpft, innovative Lösungen für den Unterricht wurden noch immer nicht gefunden. Lea Thies kommentiert daher: Wann gibt es in der Krise endlich eine gute Lösung für die Kinder?
  • In Indien zeigt das Virus gerade, welche Zerstörung es anzurichten vermag. 400.000 Neuinfektionen wurden an einem Tag registriert, die Positivrate der Tests lässt eine noch deutlich höhere Dunkelziffer vermuten. Im ganzen Land lodern Feuer, in denen die Toten verbrannt werden. Länder aus der ganzen Welt beginnen nun, das Land zu unterstützen.

Die Zahlen: Bislang gibt es in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts 3.416.822 Fälle, das sind 16.290 mehr als am Vortag. In Bayern haben sich bisher 598.259 Menschen mit dem Virus infiziert, das sind 2581 mehr als am Vortag.

Mit unseren interaktiven Karten und Grafiken geben wir Ihnen einen Überblick:

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