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 Für die Kommode im Wohnzimmer gedacht: Harman Kardon bringt den Assistant-Speaker Citation 500 auf den Markt.

Foto: Andrea Warnecke, dpa

Der Apple Homepod gehört zu den wenigen Smartspeakern, die nicht mit Alexa von Amazon oder dem Google Assistant arbeiten.

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Der Smartspeaker WK7 von LG arbeitet mit dem Google Assistant und kann hochauflösende Musikdateien wiedergeben.

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 Neuer Smartspeakter von JBL: Das Modell Link View verfügt über einen acht Zoll großen Touchscreen.

Foto: Robert Günther

Bang & Olufsen bietet seine kegelförmigen Multiroom-Speaker BeoSound 1 und 2 jetzt auch mit integriertem Google Assistant an.

Foto: Robert Günther, dpa

: Panasonic nutzt Googles Chromecast-System, um den WLAN-Lautsprecher Technics SC-C50 über Sprachbefehle bedienbar zu machen.

Foto: Archos

Den Smartspeaker Hello von Archos gibt es in einem runden Format ebenso wie in zwei eckigen Varianten.

Foto: Franziska Gabbert, dpa

Googles bislang größter Smartspeaker: Der Home Max soll mit seiner Stoffbespannung in Wohnzimmern eine gute Figur machen.

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Der Smartspeaker Sirium 1400 von Hama arbeitet mit Alexa.

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Wird wie ein Babyfon einfach in die Steckdose gedrückt: Der Assistant-Speaker PVA 100 von Blaupunkt gehört zu den Smartspeakern der preiswerteren Kategorie.

Überblick
10.09.2018

Was die neuesten Smartspeaker können - und was sie kosten

Von Dirk Averesch und dpa

Smartspeaker gehorchen aufs Wort. Ihre Vielfalt wächst rasant. Wir haben uns mal umgeschaut.

Sie sind unscheinbar-elegant, und das sollen sie auch sein: Smartspeaker legen es nicht darauf an aufzufallen. Ihre Anbieter wollen, dass sie sich jeweils harmonisch in die Wohnumgebung einfügen. Trotzdem haben es die Lautsprecher mit Internetanbindung faustdick hinter der Abdeckung: Sie gehorchen aufs Wort, suchen im Internet, lesen die Nachrichten oder das Wetter vor, halten Smalltalk mit dem Nutzer, schalten das Licht an oder aus und spielen Musik ab - und das immer öfter auch in Hi-Fi-Qualität. Nun steht eine neue Speaker-Generation mit Display und Kamera in den Startlöchern.

Smartspeaker sind unter anderem Unterhaltungskünstler fürs Musikstreaming, also WLAN-Lautsprecher, die meist auch Bluetooth an Bord haben – nur dass sich die Musik auch per Sprache steuern lässt, weil Fernfeldmikrofone, die in den Raum hineinhorchen, und weitere Technik im Gehäuse stecken. Gut zwei Drittel (69 Prozent) der Nutzer von Sprachassistenten setzen diese laut einer Studie von Bitkom Research ein, um Musik abzuspielen oder Radiosender einzustellen.

Die Welt der Sprachassistenten in Smartspeakern ist aktuell recht übersichtlich: Googles Assistant oder Amazons Alexa, das war’s. Zwar ist da noch Siri, die Apple aber bislang nur in den Homepod-Lautsprecher ausgelagert hat. Und bei Samsungs Bixby lässt eine deutsche Sprachversion noch auf sich warten. Der erste Bixby-Speaker mit der Bezeichnung Galaxy Home soll erst zum Jahresende 2018 verfügbar sein. Dieser soll in einer Liga mit Apples Homepod (350 Euro) spielen.

Auch Google will mit seinem bislang größten Smartspeaker, dem Home Max (400 Euro), im Hi-Fi-Bereich punkten. Eine hochwertige Stoffbespannung soll Max wohnzimmertauglich machen – ein Ziel, das auch Harman Kardon mit seinem Assistant-Speaker Citation 500 verfolgt, der für 650 Euro auch noch ein Touchdisplay zur Bedienung auf der Oberseite trägt und drei kleinere Geschwisterboxen (200 bis 400 Euro) mitbringt. Bang & Olufsen bietet indes seine Multiroom-Speaker Beosound 1 und 2 nun auch mit integriertem Google Assistant an (1500 bis 2000 Euro Euro).

Auch Smartspeaker zu Preisen zwischen 100 und 200 Euro finden sich im Handel. LGs WK7 mit Assistant an Bord kann für 180 Euro hochauflösende Musikdateien wiedergeben. Weil er direkt in die Steckdose gesteckt wird, ist Flexibilität dagegen mit die wichtigste Eigenschaft des Assistant-Speakers Blaupunkt PVA 100 (140 Euro). Neue Smartspeaker mit Alexa in diesem Preisbereich kommen zum Beispiel auch von Medion oder aus Hamas Sirium-Serie.

Und wie geht es weiter? Smartspeaker schicken sich bereits an, mehr zu sein als eine Musikbox und die Steuerzentrale fürs vernetzte Heim. Displays und Kameras sollen sie auch für Videochats, zum Schauen von Filmen oder zum Anzeigen von Songtexten, Kochrezepten oder Kalendern fit machen.

Amazon hat es mit dem Echo Show vorgemacht. Nun folgt zum Beispiel JBL mit dem rundlichen Link View mit 8-Zoll-Touchscreen. Oder Archos mit drei Android-basierten Hello-Geräten in rund (5 Zoll) oder eckig (7 oder 10 Zoll) zu Preisen zwischen 150 und 230 Euro.

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