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Dillingen
22.09.2022

In Dillingen steht die Kindheit des Erfinders Wilhelm Bauer im Zentrum

Bis zum Jahresende ist die Sonderausstellung "Wilhelm Bauer 200" im Dillinger Stadt- und Hochstiftmuseum zu sehen. Jetzt gibt es im Jubiläumsjahr auch eine Vortragsreihe und eine Filmvorführung.
Foto: Berthold Veh

Zehn Jahre hat das Genie Wilhelm Bauer in Dillingen verbracht. Eine Vortragsreihe begibt sich auf Spurensuche - und ein Propagandafilm der Nazis wird aufgearbeitet.

Vor 200 Jahren wurde der U-Boot-Erfinder Wilhelm Bauer in Dillingen geboren. Die Sonderschau im Stadt- und Hochstiftsmuseum lockt inzwischen Besucher und Besucherinnen aus nah und fern an. Wer den genialen Erfinder noch nicht kennt, kann jetzt in einer Vortragsreihe Experte werden. Zudem wird am 9. November im Dillinger Filmcenter der einstige Propagandafilm "Geheimakte WB 1" der Nazis vorgeführt und aufgearbeitet.

Dillingen hatte damals grundlegende Veränderungen hinter sich

Zur Welt Wilhelm Bauers (1822 bis 1875) gehört seine Kindheit im schwäbischen Dillingen. Als das Genie hier geboren wurde, hatte die Stadt grundlegende Veränderungen hinter sich. Dillingen hatte nach der Säkularisation (1803) seine Funktionen als Regierungssitz eines eigenständigen Territoriums und als Universitätsstadt verloren und war zu einer Provinzstadt im neuen Königreich Bayern geworden. Der kleine Wilhelm wurde am Hafenmarkt geboren und verbrachte hier die ersten zehn Jahre seines Lebens. Um "Wilhelm Bauers Heimatstadt im späten 18. und im 19. Jahrhundert" dreht sich nun ein Vortrag am Mittwoch, 28. September, um 19.30 Uhr in der Stadtgalerie in der ehemaligen Ludwigskaserne. Dort sprechen der promovierte Volkskundler und Historiker Stephan Bachter und Alexander Rabitsch, der sich in eine handschriftliche Autobiografie des Erfinders eingelesen und diese als Buch mit dem Titel "Wilhelm Bauer: Aus meinem viel-bewegten Leben" herausgegeben hat. Der Vortrag soll zeigen, dass auch Dillingen Anteil an den fortschrittlichen Entwicklungen des 19. Jahrhunderts, an Mechanisierung, Mobilität und Modernisierung, an Industrialisierung und Demokratie hatte.

Die Hebung des Raddampfers Ludwig zählt ebenfalls zu den Erfolgen des Erfinders Wilhelm Bauer.
Foto: Berthold Veh

Um die Schleswig-Holsteinische Erhebung, den Bau des (von Bauer) erfundenen Brandtauchers und Kiel als U-Boot-Standort bis heute geht es im zweiten Vortrag am Mittwoch, 12. Oktober. Martin Rackwitz, Historiker der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, spricht ab 19.30 Uhr in der Stadtgalerie. In Zusammenarbeit mit dem Filmcenter und der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung wird am Mittwoch, 9. November, um 19 Uhr der Propagandafilm „Geheimakte WB 1“ von 1941/42 (Regie Herbert Selpin) im Dillinger Kino gezeigt. Dabei soll mit Einführungen und einer filmbegleitenden Diskussion durch namhafte Fachleute aufgezeigt werden, welches Bild von Wilhelm Bauer der Film im Dienste des Nationalsozialismus zeichnen wollte.

Alexander Rabitsch referiert über Wilhelm Bauers Erfolge

Alexander Rabitsch referiert am Donnerstag, 17. November, über Bauers Erfolge - den Brandtaucher, den Seeteufel und die Hebung des Raddampfers Ludwig. Und ein Referent des Ausbildungszentrums U-Boote (AZU) in der Dillinger Partnerstadt Eckernförde spricht am Freitag, 9. Dezember, über das Thema: "Wie wird man heute U-Boot-Fahrer?" Beide Vorträge beginnen um 19.30 Uhr in der Stadtgalerie. Am Freitag, 23. Dezember, dem Geburtstag des Erfinders, beginnt um 17 Uhr eine Finissage im Stadt- und Hochstiftmuseum.

Info Die Sonderschau „Wilhelm Bauer 200 - Die Welt des U-Boot-Erfinders“ ist während der regulären Öffnungszeiten des Stadt- und Hochstiftmuseums zu sehen. Es öffnet mittwochs und sonntags jeweils von 14 bis 17 Uhr.

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