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Die abscheuliche Seite des Werner Egk

Kommentar Von Thomas Hilgendorf
25.04.2024

Plus Der Komponist aus Auchsesheim ist eine Donauwörther Berühmtheit. Sein Antisemitismus in frühen Jahren wird jetzt erst bekannt. Zeit, sich Gedanken zu machen.

Werner Egk ist kein unumstrittener Künstler. Seit Kriegsende gab es Zweifel an seiner Nähe oder im Umkehrschluss seiner Distanz zum Nationalsozialismus. In Donauwörth hieß es von Anfang an und bis zuletzt: In dubio pro reo – im Zweifel für den Angeklagten. Das ist kein verstaubter Rechtssatz, auch nicht in Bezug auf Egk. Ein Gschmäckle, eine Mutmaßung, ein paar Anhaltspunkte, das reicht nicht, um jemandem eine klare Gesinnung zu unterstellen. Schriftstücke belegen indes durchaus Haltungen. Und die nun im Stadtarchiv aufgetauchten Briefe haben es zum Teil wirklich in sich. Es handelt sich dabei um ziemlich eindeutigen Antisemitismus. Der mag en vogue gewesen sein in einer breiten Schicht der Bevölkerung in der damaligen Zeit der Weimarer Republik. Und doch: Er war auch damals, wie eh und je, verwerflich, abscheulich, irre. Es gab auch damals andere Haltungen.

Umso bestürzender, dass heute in Teilen der Bevölkerung - nicht allein in Deutschland - wieder jener schändliche Antisemitismus, der leider nie weg war, aufbricht. Er tritt rechts wie links im politischen Spektrum auf, es gibt ihn zudem in seiner islamistischen Form, und bis in die Mitte der Gesellschaft halten sich noch immer antijüdische Klischees. Auch deshalb dürfen Egks Schmähungen nicht ignoriert werden. Die Stadt Donauwörth hat dies erkannt und eine Untersuchung des Egk-Briefwechsels, der lange lagerte, veranlasst. Man darf gespannt sein auf die Studie. Aber was bereits jetzt bei Sichtung der Quellen zu lesen ist, spricht Bände. 

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