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Fußball-Kreisliga

19.10.2019

Beendet Wörnitzstein den Aufsteigerfluchs?

Trainer Bernd Taglieber empfängt mit seiner Wörnitzsteiner Mannschaft am Wochenende erneut einen Aufsteiger, den SV Holzheim (Dillingen). Diesmal soll es mit einem Sieg klappen.
Bild: Szilvia Izsó

Wörnitzstein verlor in dieser Saison zweimal gegen einen Liganeuling, nun wartet mit dem SV Holzheim der dritte Aufsteiger. Riedlingen fährt mit Schwung ins Ries.

Zweimal erst hat der Tabellenzweite, SV Wörnitzstein-Berg, in dieser Saison verloren – immer gegen Aufsteiger. Das soll sich nun heute ändern, wenn mit Holzheim der dritte Aufsteiger in dieser Saison Gegner des SVW ist. Zudem will Riedlingen seinen Schwung mitnehmen und nach Möglichkeit im Ries erneut punkten.

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SV Wörnitzstein-Berg - SV Holzheim. Am Samstag geht es für den SV Wörnitzstein-Berg zu Hause gegen Aufsteiger Holzheim. Nach dem Remis in Möttingen vergangene Woche liegt der SVW weiterhin auf Platz zwei, vier Punkte hinter Spitzenreiter Kicklingen. Gegner Holzheim konnte sich dagegen am vergangenen Wochenende mit einem 3:2-Sieg über Maihingen auf einen Nichtabstiegsplatz schießen.

Auf dem Papier ist Wörnitzstein Favorit gegen den Aufsteiger. Allerdings ist der SVW gewarnt, denn bisher hat man alle Spiele in dieser Saison gegen Aufsteiger verloren, das soll sich nun gegen Holzheim ändern, zumal die Taglieber-Elf sich nach zuletzt nur sechs Punkten aus den vergangenen sechs Spielen keine weiteren Ausrutscher – vor allem gegen Teams aus der unteren Tabellenregion – leisten kann. „Wir müssen es schaffen, unsere Konzentration wieder über 90 Minuten aufrechtzuhalten und zudem unsere zahlreichen Chancen endlich auch mal zu verwerten“, so Trainer Bernd Taglieber.

Beendet Wörnitzstein den Aufsteigerfluchs?

SpVgg Altisheim-Leitheim – TSV Möttingen. „Natürlich hat das Spiel für uns eine große Bedeutung, gerade vor dem Hintergrund unserer Negativserie von nur drei Punkten aus den letzten sechs Spielen“, betont Michael Mederle, sportlicher Leiter bei der SpVgg Altisheim-Leitheim vor der Partie gegen den TSV Möttingen. Die Rieser seien zwar Favorit, aber gerade zu Hause werde man alles geben und sich sicher nicht schon vorher geschlagen geben. „Wir wollen die Punkte in Altisheim behalten. Allerdings wird das nicht leicht, da uns momentan weiterhin acht Spieler fehlen und das kann in dieser Liga niemand ersetzen. Trotzdem wollen wir in den verbleibenden fünf Spielen bis zur Winterpause noch einige Punkte einfahren,“ sagt Mederle.

TSV Hainsfarth – SV Donaumünster-Erlingshofen. Nach durchwachsenem Saisonstart hat sich der SV Donaumünster-Erlingshofen mittlerweile in der Spitzengruppe der Tabelle festgesetzt. Nach dem glücklichen Sieg gegen Oettingen liegt der SVDE nun auf Rang drei. Am Wochenende wartet allerdings eine unangenehme Auswärtsaufgabe beim TSV Hainsfarth. Zwar spielen die Rieser bisher eine durchwachsene Saison, doch gerade zu Hause haben sie auch gegen die Topteams der Liga gepunktet.

„Die Liga ist dieses Jahr sehr ausgeglichen. Leichte Spiele gibt es quasi nicht. Wichtig ist es, dass wir es schaffen, Woche für Woche unsere Leistung zu bringen“, so SVDE Coach André Fuchs, der zuletzt einige krankheitsbedingte Ausfälle kompensieren musste. „Klagen bringt nichts, sondern ich sage es meiner Mannschaft immer wieder, dass wir alle Ausfälle wie in den letzten Wochen vorher auch, als Mannschaft auffangen müssen.“

FSV MarktoffingenSpVgg Riedlingen. Die rote Laterne ist weg aus Riedlingen. Nach einer langen Durststrecke mit neun Spielen ohne Sieg hat die SpVgg Riedlingen vergangene Woche endlich mal wieder gewonnen: „Die Saison bisher war vom Pech verfolgt. Wirklich jede erdenkliche Situation, die schlecht laufen kann, ist bisher eingetreten. Klar gibt es auch Baustellen bei uns, aber es macht mit der Mannschaft dennoch Spaß“, sagt Trainer Stefan Ferber. Umso mehr wenn man gewinne. Nach dem 2:0 im Derby gegen Altisheim will Riedlingen die positive Energie nun auch am Wochenende auswärts in den Marktoffingen auf den Platz bringen und auch im Ries nach Möglichkeit punkten. Ein Schlüssel zum Erfolg wird erneut sein, defensiv gut zu stehen und vorne effektiv zu sein.

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