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Fußball

07.08.2019

Starker TSV Wemding ist im Toto-Pokal weiter

Zwei Torschützen auf einem Bild: Daniel Kröll (Nummer 7) traf zum 2:0 für den TSV Wemding, Tobias Stelzle gelang das 3:1 für den FSV Marktoffingen.
Bild: Jais

Kreisklassist erspielt einen 3:2-Sieg gegen Kreisligist Marktoffingen. Dabei hätten die Wemdinger die 3:0-Führung fast noch verspielt.

Mit einem hochverdienten, am Ende aber nur knapp ins Ziel gebrachten 3:2 (1:0)-Erfolg über Kreisligist FSV Marktoffingen ist der TSV Wemding am Dienstagabend in die sechste Runde des Kreis-Toto-Pokals eingezogen. Dort geht es für den Kreisklassisten am 28. August weiter. Der Gegner stand gestern Abend noch nicht fest.

Der erste Paukenschlag ließ vor gut 100 Zuschauern nicht lange auf sich warten: Bereits in der 2. Minute erreichte Sandro Morenas schöne Hereingabe Daniel Haller, der den Ball an die Latte knallte, im Nachsetzen zielte Florian Veit zu hoch. Wenig später verfehlten Florian Kröll und Chris Luderschmid nur knapp. Der TSV blieb am Drücker und zeigte über weite Strecken des ersten Durchgangs sehenswerten Kombinationsfußball.

Marktoffingen enttäuschte vor der Pause völlig und fand offensiv praktisch nicht statt. Das überfällige 1:0 für die Heimelf markierte dann Veit, der den Ball im Getümmel über die Linie drückte (24.). Mit dem Treffer war der anfängliche Schwung aber zunächst dahin. Aufregung erst wieder kurz vor der Pause, als Morena nach einem traumhaften Spielzug zu lange zögerte und schließlich an FSV-Torhüter Patrick Dauser scheiterte.

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Marktoffingen gibt nach der Pause Gas

Nach dem Seitenwechsel war der Kreisligist präsenter und ließ zunächst auch nichts zu. Doch der TSV zeigte sich effizienter als vor der Pause und nutzte gleich die erste Chance zum 2:0: Ein Freistoß von Luderschmid knallte an den Pfosten, Kröll reagierte am schnellsten und traf ins lange Eck (60.). Nur wenige Minuten später schien die Partie entschieden, als Luderschmid zunächst erneut am Aluminium scheiterte, im Nachsetzen aber zum 3:0 einschoss.

Doch der TSV fühlte sich nun zu sicher. Tobias Stelzle verkürzte mit einer feinen Einzelleistung (71.) und als Peter Hlawatsch mit einem trockenen Distanzschuss zum 3:2 erfolgreich war (78.), begann das große Zittern.

Veit ließ noch eine Riesen-Konterchance aus, als er den Keeper bereits umkurvt hatte und dann den letzten Verteidiger anschoss. Marktoffingen bot sich jedoch keine richtige Ausgleichschance mehr und in der Nachspielzeit brachten die Gastgeber den Sieg routiniert über die Runden. (unf)

TSV Wemding: Babuccu; Reicherzer, Permatov, Fischer, Müller, Morena (ab 82. Kulac), Kröll (ab 77. Karakas), Schneider, Veit, Luderschmid, Haller.

FSV Marktoffingen: Dauser; Ernst, Regele, Meyer, Hlawatsch, Peiker, Bauer (ab 28. Christoph Estner), Stelzle, Häfele, Andreas Estner (ab 48. Faußner), Kirchenbaur (ab 61. Müller)

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