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Basketball

20.01.2020

VSC Baskets Donauwörth schlagen Schwaben Augsburg

Johannes Lechner steht nach seinem Auslandsaufenthalt wieder im Kader der Bären aus Donauwörth.
Foto: Izsó

Gegen Schwaben Augsburg können sich die VSC Baskets Donauwörth 71:64 durchsetzen und zeigen in zweitem Viertel beste Saisonleistung. Was dabei ausschlaggebend ist.

Die VSC Baskets Donauwörth sind erfolgreich in die Rückrunde der Bezirksoberliga gestartet. Sie konnte sich auswärts gegen Schwaben Augsburg mit 71:64 durchsetzen.

Mit einem großen Kader reisten die Bären nach Augsburg, einzig Spieltrainer Benni Vogel fehlte krankheitsbedingt. Beide Teams starteten noch sehr zurückhaltend nach der Winterpause. Der VSC tat sich anfangs schwer gegen die Presse von Augsburg und verlor oft den Ball. Jedoch stand die Mannverteidigung ordentlich, sodass der Gastgeber seine Ballgewinne nicht gut umsetzen konnte. Offensiv war Donauwörth auch noch nicht auf der Höhe, denn die Baskets spielten zu statisch und konnten sich oft dann nur noch durch einen schwierigen Wurf helfen. Nach dem ersten Abschnitt stand es 13:16 für Augsburg.

Mehr zum Thema: Frustrierender Heimabschluss für die VSC Baskets Donauwörth

Bären spielen bestes Viertel der Saison

Es folgte wohl das beste Viertel der Saison. Trainer Lars Kobusch stellte die Mannverteidigung auf eine Zonenverteidigung um und diese zeigte Wirkung. Mit viel Leidenschaft agierten die Bären und ließen nur sechs Punkte zu. In der Offensive zeigten sie sich ebenfalls von ihrer besten Seite. Durch schöne Teamplays wurde häufig der freie Mann gefunden, der dann meist erfolgreich abschließen konnte. Zur Halbzeit lautete der Spielstand 19:37. In der Kabinenansprache warnte Lars Kobusch: „Wir spielen aktuell einen überaus schönen Basketball und haben auch einen hohen Vorsprung erspielt, allerdings müssen wir weiter so spielen, damit der Sieg sicher uns gehört“.

Den Start der zweiten Halbzeit verschlief der VSC, da sich Augsburg in der Defensive wieder gefangen hatte, konnte Donauwörth nicht mehr so leicht Punkte erzielen. Nach einem 7:0-Lauf der Gastgeber war Trainer Kobusch gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Danach fingen sich die Bären wieder und konnten ihren Vorsprung zur Viertelpause wieder ausbauen (39:55).

Im letzten Abschnitt wurde es noch einmal eng. Durch eine hohe Dreipunkt-Trefferquote von Augsburg konnten sich die Gastgeber Punkt um Punkt herankämpfen, während der VSC in der Offensive falsche Entscheidungen traf. Auch die Time-outs von Donauwörth konnten nicht verhindern, dass es zwei Minuten vor Schluss nur noch 62:65 stand. Von da an bewiesen die Bären jedoch die Nerven und verwandelten fast alle ihre Freiwürfe, um für den 64:71- Endstand zu sorgen. Viel Zeit den Erfolg zu feiern bleibt den Donauwörthern aber nicht, sie wollen unter der Woche wieder viel trainieren, denn nächsten Samstag ist der TSV Gersthofen zu Gast. (dz)

VSC Baskets Donauwörth Cirone (12 Punkte), Erdle (12), Groß, Hitzli, Korn (21), Lechner (1), Stampfer (4), Ulrich (2), Ungefug, West (10), Scheuerer (9)

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