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17.03.2010

Bergen ist der Renner: Ansturm auf neue Realschule

Affing-Bergen Die neue Realschule Affing-Bergen scheint der Renner zu sein: Zwischen 400 und 450 Interessierte kamen am Dienstag zum ersten Informationsabend für den Übertritt in die fünften Klassen, schätzte Landrat Christian Knauer. Um ein größeres Chaos zu vermeiden, regelte die Feuerwehr die Zufahrt zu den Parkplätzen.

Die kleine Aula der Schule war schon vor dem offiziellen Beginn des Info-Abends hoffnungslos überfüllt. Im Eingangsbereich und vor der Tür drängten sich all die, die drinnen keinen Platz mehr hatten. "Noch etwas nach hinten gehen, in der Mitte ein bisschen nachrutschen", dirigierte der Landrat die Schüler und Eltern aus dem westlichen Landkreis und auch aus Augsburg und hoffte, damit noch etwas mehr Platz zu schaffen. "Das hat ja all unsere Erwartungen übertroffen", strahlte er angesichts des enormen Andrangs und sah darin eine Bestätigung, dass die Entscheidung für den Standort in Bergen richtig war.

Probestunde in Englisch, Musik und Chemie

In drei Klassenzimmern der Schule standen Ansprechpartner bereit, die die Interessenten über Schülerbeförderungskosten, Verkehrsverbindungen und allgemeine Übertrittsbestimmungen informierte. Die künftigen Realschüler konnten bei einer Probestunde in Englisch, Musik oder Chemie schon mal etwas Schulluft schnuppern. Außerdem hatten alle Gelegenheit, sich im Schulhaus umzusehen. "Der erste Eindruck ist sehr gut. Eine angenehme Schule", sagte das Ehepaar Gamperl aus Binnenbach (Aindling). Einen sehr guten Eindruck hatte auch Steffen Schwaninger aus dem Augsburger Stadtteil Firnhaberau gewonnen. Er ist froh über die Alternative, die sich zu den relativ überfüllten Augsburger Realschulen bietet. Vor allem die Busverbindung nach Bergen interessierte ein Elternpaar aus Inchenhofen.

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Zusätzlich zu den bereits bestehenden öffentlichen Linien des AVV werde man auch einen freigestellten Schülerverkehr organisieren, teilte der Landrat mit. Diese Linien können jedoch erst nach der Einschreibung, wenn feststeht, von wo überall die Schüler herkommen, organisiert werden. Dann wird auch erst feststehen, wie viele Schüler in jeder Klasse sein werden.

Es ist genügend Platz für alle Klassen da

Statt der ursprünglich etwa 24 Schüler rechnen die Verantwortlichen inzwischen schon mit 28 pro Klasse. Auch der geplante Unterrichtsbeginn um 8.30 Uhr steht noch nicht fest. "Wenn die Busse früher da sind, wollen wir auch früher anfangen", sagte Rainer Feller, Ministerialbeauftragter für die Realschulen in Schwaben und kommissarischer Leiter der Bergener Realschule. Vor Ort wird die Außenstelle der Augsburger Bertold-Brecht-Realschule von Konrektorin Helena Rigatos betreut.

Zwei fünfte und sechste Klassen sollen ab dem kommenden Schuljahr an der Realschule unterrichtet werden. So sah es zumindest die Planung vor. Angesichts des großen Interesses ging Feller aber schon von jeweils eher drei Klassen aus. Vom Kultusministerium hatte sich Knauer vorsorglich schon das Okay dafür geholt.

Auch Platz bietet die Schule genügend. Zwölf Klassenzimmer und einige Gruppenräume stünden zur Verfügung, antwortete Feller auf die besorgte Frage von Eltern, ob die Schule denn für so viele Schüler Platz biete. Ein paar der Klassenzimmer werden vorerst auch noch für Grundschüler benötigt. Für vielleicht ein oder zwei Jahre würden noch ein paar Klassen in Bergen bleiben, sagte Knauer. Die Hauptschüler werden künftig alle in Aindling unterrichtet werden. (drx)

Termine Die Anmeldung zum Übertritt in die fünften Klassen ist in der Realschule Affing-Bergen am 10. und 11. Mai jeweils von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr. Ein Infoabend zum Wechsel von einer anderen Realschule in die sechste Klasse ist am Dienstag, 13. April, um 19 Uhr.

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