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Kissings Paartalhalle braucht einen Neuanfang

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Kommentar Von Christian Gall
08.11.2019

Plus Kissing muss umdenken, um bei der Paartalhalle alte Fehler nicht zu wiederholen.

Lange hat es gedauert, doch bald kann die Gemeinde Kissing wieder die Geschicke der Paartalhalle in die Hand nehmen. Als nächstes steht die Suche nach einem neuen Pächter mit passendem Konzept an – eine Aufgabe, die sich die Gemeinde wohl nicht einfach machen wird. Allerdings sollten die Verantwortlichen an einigen Stellen umdenken – sonst könnten sich alte Fehler wiederholen.

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Nach aktueller Planung soll ein Pächter der Paartalhalle zwei Dinge unter einen Hut bringen – die Bewirtung des Bistros und die Vermietung des Erlebach-Saals. Die Gefahr dabei ist, dass bei einer solchen Doppel-Lösung nur mittelmäßige Erfolge herauskommen. Denn alleine das Führen eines modernen Restaurants bringt eine Fülle an Aufgaben mit sich. Eine gute Küche ist heute kein Garant mehr für einen konstanten Zustrom an Besuchern – Gastronomen müssen sich profilieren, sich im Marketing stark machen und auf die Wünsche der Gäste eingehen. Das Restaurant in der Paartalhalle hat das Zeug dazu, ein echter Renner zu werden. Durch die gute Lage und die Nähe zu den Kissinger Vereinen birgt es gewaltiges Potenzial. Auf diese Stärken sollte sich ein Gastronom konzentrieren können, um sich dort zu etablieren. Nebenbei einen großen Veranstaltungssaal managen zu müssen, ist dabei eher eine Ablenkung, die einem Erfolg im Weg steht.

Der Erlebach-Saal verlangt mehr Aufmerksamkeit, als es ein Gastronom während dem laufenden Restaurant-Betrieb leisten kann. Andere Kommunen würden sich einen solchen Veranstaltungsort wünschen – das sollte der Gemeinde Kissing bewusst sein. Daher sollte die Gemeinde entweder selbst die Buchung in die Hand nehmen oder einen Veranstalter suchen, der sich allein darum kümmert. Mit einem Spagat zwischen Restaurant und Saal ist aber keinem geholfen.

Lesen Sie dazu den Artikel: Kissing: Das erhofft sich der KSC von der Paartalhalle

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