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Friedberg
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Weniger Müll in Friedberg durch neuen Mehrweg-Becher

Kommentar

Der Friedberg-Becher ist ein Gewinn

Ute Krogull
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    So sieht der neue Friedberg-Becher aus. Er kommt bei der Fête de la Musique zum ersten Mal zum Einsatz.
    So sieht der neue Friedberg-Becher aus. Er kommt bei der Fête de la Musique zum ersten Mal zum Einsatz. Foto: Ines Bobinger

    Es wird heiß werden bei der Fête de la Musique am Samstag - und das bedeutet immer großen Andrang auf die Bars und Getränkestände. Egal ob Wasser oder Bier, Sprizz oder Spezi: Dieses Mal werden sehr viele Menschen mit den gleichen Bechern in der Hand zu sehen sein. Denn der Friedberg-Becher hat nach einem Probelauf im Fasching Premiere. Er ist ein doppelter Gewinn.

    Mehrwegbecher, die zentral gereinigt werden, für Veranstaltungen anzuschaffen, ist gut gegen Müll und gut für die Umwelt. Zusätzliche Pluspunkte in Friedberg: Man kann die Becher unkompliziert auch in einer anderen Bar abgeben als der, wo man ihn geholt hat. Das dürfte die Akzeptanz erhöhen.

    Eine gute Idee ist aber auch, die Becher an Vereine, Kindergärten, Kirchengemeinden und sogar Privatleute auszuleihen, wenn die ein Fest veranstalten. Das weitet den Ansatz der Müllvermeidung, der gerade viele Menschen umtreibt, hoffentlich um einiges aus.

    Dieses Konzept hat offensichtlich eine ganze Reihe von Sponsoren überzeugt. Denn ohne sie wäre der hehre Gedanke in finanziell schwierigen Zeiten wohl kaum zu verwirklichen gewesen. Darauf sollte man anstoßen - am besten stilecht mit dem Friedberg-Becher.

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