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Tag der Körperpflege
03.02.2017

Bärte sind im Trend: Worauf Mann bei der Pflege achten sollte

Zusammen mit dem Trend zum Bart sind auch Barbiere wieder gefragt.
Foto: Klaus-Dietmar Gabbert, dpa (Symbolbild)

Während gepflegte Bärte Trendbewusstsein ausdrücken, ist Wildwuchs verpönt. Ein Augsburger Barbier erklärt, worauf Mann bei Bartpflege und Rasur achten sollte.

Pflege und Styling der Haare sind längst nicht mehr nur Themen für Frauen. Denn während gepflegte Bärte im Trend sind, wird Wildwuchs bei Männern ungern gesehen. Immer mehr Deutsche lassen sich deshalb regelmäßig vom Barbier rasieren. Mehmet Özkan, Inhaber des Barbershops Augsburg, hat mit uns über Haartrends gesprochen und darüber, was Mann bei Bartpflege und Rasur beachten sollte.

Do: Barthaare waschen

Öle, Cremes und spezielle Kämme füllen inzwischen die Regale in Drogerieabteilungen, auch ganze Bartpflege-Sets gibt es zu kaufen. Aber was davon braucht man für zu Hause wirklich? Laut Özkan sollten Bartträger ihre Haarpracht im Gesicht täglich waschen. Statt speziellen Produkten eigne sich dafür auch normales Haarshampoo.

Aber Vorsicht: Die Struktur der Barthaare sei anders als die der Kopfhaare. "Benutzen Sie am besten Shampoo für trockene Haare", rät der Barbier deshalb.

Don't: Gegen die Wuchsrichtung rasieren

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Wichtig ist laut Özkan auch, die Haut zu schützen. Hat Mann also empfindliche Haut, sollte er auf keinen Fall gegen die Wuchsrichtung rasieren. "Andernfalls kann es Entzündungen geben, wenn Haare zum Beispiel nach innen wachsen", sagt er.

Do: Die Haut schützen

Der Barbier pflegt Bart und Haut vor und nach der Rasur. Für die Pflege zu Hause gibt es Gel und Schaum, die die Klinge leichter gleiten lassen. Wer es spezieller mag, für den gibt es spezielle Pre-Shave-Produkte. Sie sorgen beispielsweise dafür, dass sich die feinen Bartstoppeln aufrichten und die Klinge sie besser erfassen kann.

Nach der Rasur desinfiziert ein Aftershave und entsprechende Cremes pflegen laut Özkan nicht nur Barthaar, sondern auch die Haut darunter.

Zusammen mit dem Trend zum Bart boomen auch Barbier-Salons. Mehmet Özkan zum Beispiel betreibt den Barbershop Augsburg.
Foto: Anne Wall

Do: Öle gegen kratzende Barthaare verwenden

Zu kaufen gibt es auch spezielle Bartöle. Vor allem, wenn die Haut nach der Rasur juckt, könnten die helfen, sagt Özkan. Solche Pflegeprodukte machen das Haar außerdem schön weich. "Öle pflegen. Damit kann man seinen Bart aber auch gut formen", erklärt Özkan. Denn eines ist in seinen Augen verpönt: Wildwuchs.

Don't: Den Bart wild wachsen lassen

Schnauzer, Kinnbart, Dreitage- oder Vollbart: Alle möglichen Bartformen seien bei Özkans Kunden beliebt. "Bärte machen männlicher, gleichzeitig legen deutsche Männer wieder mehr Wert aufs Äußere", beobachtet der Barbier in seinem Männersalon. Ihre Bärte wild wachsen zu lassen, sollten Männer also nicht - schon allein deshalb, um im Job gepflegt aufzutreten.

Auch was Haare zum Beispiel in Nase und Ohren angeht, ist Özkan rigoros: "Die müssen gestutzt werden." In seinem Barbershop in Augsburg greift er dafür auf alte Techniken zurück. Abgeschaut hat er sich die bei türkischen Barbieren, denn dort gehört die professionelle Rasur für Männer zum guten Ton. Ohrhaare brennt Özkan zum Beispiel mit einer kleinen Flamme ab. 

Don't: Eine Form wählen, die nicht zum Gesicht passt

Nicht alle Bartformen passen laut Özkan zu jedem Gesicht. "Das ist wie bei den Kopfhaaren. Es kommt auf die Form des Gesichts an", meint er. Grundsätzlich gelte aber: An den Wangen sollte der Bart so hoch wie möglich sein. Und Dreitagebart stehe sowieso den meisten Männern.

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