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Cell Broadcast
23.02.2023

Brände, Flut, Sturm: Warnsystem für den Katastrophenfall startet bundesweit

Bei Cell Broadcast erhalten Handys einen Warntext im Ernstfall, und es gibt einen lauten Ton. Das wurde bereits beim Warntag im Dezember getestet.
Foto: Thomas Frey, dpa (Symbolbild)

Nach der Flutkatastrophe im Ahrtal will der Bund ab sofort bundesweit bei Notfällen über Cell Broadcast warnen. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten.

Am Donnerstag startet das Warnsystem Cell Broadcast, das im Nachgang der Unwetterkatastrophe 2021 von Bund und Ländern eingeführt wurde. Viele europäische Länder nutzen den Dienst bereits. Bei einem ersten Test am bundesweiten Warntag am 8. Dezember vergangenen Jahres haben noch nicht alle Handys die Probewarnung empfangen. Was der Warndienst kann und wie man die Nachrichten empfängt.

Was ist Cell Broadcast überhaupt?

Über Cell Broadcast können im Falle eines Notfalls, zum Beispiel einer Naturkatastrophe oder eines Brandes, alle Bürgerinnen und Bürger in einem bestimmten Umkreis eine Warnmeldung auf ihr Handy bekommen. Das funktioniert über das Mobilfunknetz. Stellt ein Handy Netzwerkempfang her, registriert es sich automatisch in einer Funkzelle. Bei einer Warnmeldung über Cell Broadcast versendet ein dazu berechtigter Absender dann umgekehrt eine Textnachricht über ebendiese Verbindung auf das Handy. Um eine Warnung zu empfangen, müssen Nutzerinnen und Nutzer nichts weiter tun. Die Nachricht erscheint automatisch.

Was passiert, wenn eine Warnmeldung eingeht?

Wird über Cell Broadcast gewarnt, ertönt ein Signalton, das Handy vibriert und eine Nachricht mit der entsprechenden Warnung und ersten Hinweisen erscheint auf dem Bildschirm.

Lesen Sie dazu auch

Warum braucht es diese Warnmeldungen?

Mit der Benachrichtigung über Cell Broadcast können alle Menschen im Umfeld eines größeren Notfalls schnell und unkompliziert gewarnt werden. 

Wie verhält man sich, wenn eine Warnung kommt?

Mit der Warnung werden auch kurze Handlungsempfehlungen geschickt. Diesen sollte man folgen und sich zusätzlich über weitere Warn-Apps, wie Nina oder Katwarn, und den lokalen Radiosender informieren. Cell-Broadcast-Meldungen enthalten zudem einen Link zum Bundeswarnportal (warnung.bund.de).

Wie werden Warnungen über Cell Broadcast empfangen?

Grundvoraussetzung ist, dass das Handy die technischen Voraussetzungen dafür erfüllt. Darunter fallen beispielsweise Geräte ab dem Modell iPhone 6s, Samsung A02, S10, Note10, Google Pixel 2 und neuer. Eine ausführliche Liste stellt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) auf der Internetseite unter dem Reiter "Warnung & Vorsorge" zur Verfügung.

Ferner muss das Handy eingeschaltet und mit dem Mobilfunknetz verbunden, sowie das Betriebssystem auf dem aktuellsten Stand sein.

Wer schickt die Warnmeldungen?

Alle Stellen, die das Modulare Warnsystem (MoWaS) nutzen. Das sind Bund, Länder und Kommunen sowie die Leitstellen der Feuerwehr und Rettungsdienste.

Was ist der Vorteil von Cell Broadcast?

Nach der Flutkatastrophe hat die Bundesregierung die Weichen für Cell Broadcast gestellt und die Rechtsgrundlage geschaffen. Für die Warnmeldung benötigt es keine App auf dem Handy. Die Nachrichten werden außerdem auch bei überlastetem Netz gesendet. Die Wirkung ist damit also größer als bei Warn-Apps, die man gezielt installieren muss. Eine Einschränkung gibt es aber: Das Netz muss störungsfrei funktionieren. Bricht wie im Juni 2021 durch die Flutkatastrophe das Mobilfunknetz zusammen, kommen die Warnungen nicht mehr an. 

Ist die Funktion datenschutzkonform?

Für die Aussendung werden keine personenbezogenen Daten erhoben, da die Meldung nicht über die Telefonnummer, sondern über die Registrierung im Mobilfunknetz funktioniert.

Kann die Warnmeldung ausgeschaltet werden?

Ja. Die Funktion von Cell Broadcast kann individuell unterdrückt werden. Bei der höchsten Warnstufe wird sie dennoch gesendet.

Was ist bei einer Sehbehinderung? Ist die Meldung barrierefrei?

Das BBK arbeitet derzeit noch an barrierefreien Angeboten. Für Menschen mit einer Sehbehinderung empfehlen sie die Nutzung der Warn-App Nina, die mit einem Screenreader nutzbar sein soll.

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