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Energie-Kolumne
22.02.2024

Für die Umwelt den Verbrenner weiterfahren?

Manche Autoklassiker sind noch gut in Schuss. Lohnt sich der Weiterbetrieb auch für die Umwelt?
Foto: Volkswagen AG, dpa

Häufig wird diskutiert, dass es ökologischer ist, das alte Benzin- und Dieselauto bis zu seinem Lebensende zu nutzen statt ein neues, ressourcenaufwendig produziertes E-Auto zu kaufen. Ein Vergleich kommt zu einem klaren Ergebnis.

Der im Januar veröffentlichte ADAC-Ecotest fiel mehr als deutlich aus: Elektroautos dominieren ganz klar die Liste der klimafreundlichsten Autos. Wer sich einen Neuwagen anschaffen will, greift daher am besten zu einem Elektroauto – auch weil E-Autos auf die gesamte Laufzeit bezogen meist kostengünstiger sind, wie der ADAC-Vollkostenvergleich schon mehrfach aufgezeigt hat. Doch wenn der Verbrenner noch ordentlich läuft, ist es im Sinne des Klimaschutzes da nicht besser, den Wagen so lange wie möglich weiterzufahren, statt ein neues E-Auto zu kaufen? Immerhin gilt die Batterieproduktion des E-Autos als energieintensiv.

Das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (Ifeu) kommt in einer Studie zu einem klaren, für viele wohl aber sehr überraschenden Ergebnis: Der Klimavorteil bei Fahrten mit einem Elektroauto ist gegenüber einem Verbrenner-Pkw heute schon so groß, dass ein vorzeitiger Umstieg aufs E-Auto fast immer sinnvoll ist. Die einzige Ausnahme bilden die seltenen Fälle von echten „Garagenwagen“ mit einer Jahreslaufleistung von unter 3000 Kilometern.

Umweltfreundlich ist fast immer der Umstieg auf das E-Auto

Das Ifeu-Team hat verschiedene Beispiele durchgerechnet und verglichen. Einmal erfolgt ein Austausch des alten Verbrenners gegen das neue Elektroauto am üblicherweise erwartbaren Lebensende des Verbrenners nach 220.000 Kilometern. Im anderen Fall wird das Fahrzeug schon nach 100.000 Kilometern gewechselt. Im dritten Beispiel wird der „noch gute“ alte Verbrenner auch nach 220.000 km Laufleistung noch weitergenutzt. Das Resultat: In der CO2-Bilanz schneidet nicht die Weiternutzung des alten Verbrenners, sondern tatsächlich der vorzeitige Wechsel zum Elektroauto am besten ab – selbst bei einer Fahrleistung von nur 5000 Kilometern pro Jahr. Und auch für den Fall, dass der alte Verbrenner ein weiteres durchschnittliches Fahrzeugleben durchhalten würde, wäre der Austausch gegen das Elektroauto aus Klimaschutzsicht die bessere Lösung.

Hintergrund sind die im Vergleich zum Verbrenner sehr niedrigen CO2-Emissionen von E-Autos im Fahrbetrieb, da Strom in Deutschland bereits heute zu mehr als der Hälfte aus erneuerbaren Energien produziert wird und weil bei der Batterieproduktion immer mehr Ökostrom zum Einsatz kommt, gleicht sich der Nachteil der energieaufwendigen Batterieherstellung schnell aus. Noch besser fällt die CO2-Bilanz natürlich aus, wenn das E-Auto mit Solarstrom von der eigenen Fotovoltaikanlage geladen wird – was immer häufiger der Fall ist.

Auch die Kraftstoffherstellung erzeugt CO2

Bei Verbrennern entfällt der Großteil der klimarelevanten Emissionen – nämlich 85 Prozent – auf den laufenden Betrieb. Wichtig: Nicht nur das Verbrennen von Benzin und Diesel beim Fahren, sondern auch die Kraftstoffherstellung erzeugt sehr viel CO2. Die Fahrzeugproduktion ist für die CO2-Bilanz des Verbrenners über den gesamten Lebenszyklus gesehen dagegen kaum von Bedeutung. Da der Effizienzgewinn durch das neue E-Auto groß genug ist, ist so auch ein frühzeitiger Umstieg sinnvoll.

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Aber was, wenn nach dem Wechsel zum E-Auto der alte Diesel oder Benziner auf dem internationalen Gebrauchtwagenmarkt landet? Die Antwort der Ifeu-Fachleute: Diese Fahrzeuge ersetzen immerhin in der Regel noch ältere und weniger effiziente Verbrenner. 

Geringere Betriebskosten mit dem Elektroauto

Die Studie zeigt: Wer in absehbarer Zeit nicht aufs Auto verzichten will, sollte aus ökologischen Gründen rasch aufs E-Auto umsteigen. Meist lohnt sich auf Dauer der Wechsel – weniger Reparaturen, geringe Ladekosten, keine Kfz-Steuer – auch finanziell.

Zum Autor: Martin Sambale ist Geschäftsführer des Energie- und Umweltzentrums Allgäu, kurz eza!. 

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25.02.2024

Martin G. >> nix Lüge - ein E-Auto kostet mindestens 20% mehr in der Anschaffung - abgesehen von einer quasi nichtexistenten Lade-Infrastruktur, sind die Batterielaufzeiten (zzgl. Garantie) dermaßen gering und Batterieaustauschkosten dermaßen hoch, dass ein Benziner (mit 1. Maschine) mindestens 3x so lange fährt (das alleine macht den CO²-Abdruck eines Verbrenners um Längen besser) - - - ich z.B. bekomme jetzt im März einen mild-Hybriden; der senkt technologisch, den Benzin-Verbrauch auf 3-4 Liter (innerorts) - und genau DAS muss der Denkansatz sein: Tech-Mix durch Tech-Offenheit - alles Andere ist lobbylastige, lebensfremde und haltlose Ideologie.

25.02.2024

Kosten in der Anschaffung sind höher, kosten im Betrieb allerdings niedriger , sagen soweit auch alle seriösen Studien (z.B. https://www.isi.fraunhofer.de/de/presse/2023/presseinfo-04-elektroauto-versus-Verbrenner-Kostenanalyse.html)
Und wenn in den kommenden Jahren der Co2 Preis weiter steigt, dann beschweren sich die Benziner wieder am lautesten.

Ladeinfrastruktur: Ist ja sowas von ausgelutschtes Argument:
Laden zu Hause - möglich wenn man es denn möchte, egal ob Eigenheim oder Mietwohnung mit Stellplatz
Laden Unterwegs: Zwar immer noch kompliziert was unterschiedliche Tarifsysteme angeht, aber auch möglich.
Laden am Straßenrand: Ginge auch wenn sich die Gemeinden etwas dafür interessieren würden - ansonsten eine vernachlässigbare Minderheit.

Tech Offenheit ist schön und gut, wenn aber nahezu alle Studien und Entwicklungen in eine Richtung zeigen dann wird sie ideologisch.
Gerne dürfen Sie mit ihrem Hybriden - besser als nichts - das Gewicht der Motoren und der Batterie rumschleppen - gerade auf Langstrecke wird das nicht gerade zugute kommen (Und wenn man die Reichweitenangst vieler Menschen in Deutschland sieht fahren ja sowieso 90% aller Autobesitzer täglich quasi nonstop von München nach Hamburg und deshalb reichen Ihnen 400km Reichweite so gaaaar nicht aus).
Wenn man wie Herr Kraus auch nur auf den "Umweltaspekt" geht, dann brauchen wir gar nicht diskutieren - er ist und bleibt da halt Öl-verblendet.

25.02.2024

Wie würde der Neuerwerb eines E-Autos bei dem Durchschnittsdeutschen denn ablaufen?
Privatkundenleasing, man erwirbt kein Eigentum.
Bei steigenden Preisen und Unsicherheit wie es wirtschaftlich weitergehen soll, wer will sich da noch Verpflichtungen aufbürden?
Bei einer Arbeitslosigkeit, gestiegenen Energiepreisen etc, bricht die Finanzierung weg und das Auto wird wieder abgeholt und versteigert.
Für die allermeisten Leute dient das Auto dazu zum Ort zu gelangen an dem sie Geld verdienen. Bricht diese Möglichkeit weg, fängt die Spirale an.
Kann man gut in den USA beobachten, Stichwort Car reposession, die Leasinggesellschaft holt das Gefährt auch mit Gewalt ab.

24.02.2024

Die Verbrenner der aktuellen Generation haben einen besseren Öko- und einen umweltfreundlicheren Fußabdruck als der gesamte Elektroschrott der derzeitigen Automobil-Technologie.

25.02.2024

Lüge, aber das ist ihnen egal, gell?

23.02.2024

Grundsätzlich braucht ein KFZ Nutzer der nur auf jährliche Fahrleistung von 5000 km kommt, eigentlich überhaupt kein eigenes Fahrzeug; im Bedarfsfall tut es ein Mietwagen ausser jemand von Beruf als Berufskraftfahrer, Pilot oder vergleichbar beschäftigt. Ein KFZ Kauf ist immer mit finanziellem Aufwand verbunden. Warum sollte man, wenn nicht "reich" ist oder reich geboren wurde , ein KFZ mit geringer Fahrleistung und Alter gegen ein E Fahrzeug eintauschen. Also ist der Artikel für mich recht einseitig verfasst. Und bei den derzeitigen E Auto Angeboten, weiss man als Realo sowieso nicht, ob man diese Maschine je zu vertretbarem Preis verkaufen kann.

23.02.2024

Ja darum stehen die 3 Jahre alten E PKW wie Blei bei den Händlern, und ohne Subventionen kauft nur noch einer der einen Schlag hat ein Überteuertes E Auto mit wenig Reichweite. Da muss man schon Sehr leidensfähig sein. Das grenzt schon fast an Masochismus.

22.02.2024

Und wer hat die Studie in Auftrag gegeben?

Eindeutige Wahrheiten kann man nur lesen wenn man Studien von beiden Lagern ausgewertet hat.

22.02.2024

Unter https://www.ifeu.de/publikation/neukauf-eines-elektro-pkw-oder-weiternutzung-des-alten-verbrenners?
Können Sie das erfahren. Allerdings ist es in der Wissenschaft meist nicht so dass es "zwei Lager" gibt.
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