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Garten-Tipps
16.02.2024

Lohnt sich die Selbstversorgung aus dem Garten?

Gut gedeihender Familiengarten im Frühsommer: Aber lohnt sich die ganze Arbeit?
Foto: Marianne Scheu-Helgert

Für die einen ist der Garten Hobby und Erholung, die anderen haben Freude an frischem Gemüse. Aber ist der Ertrag die Mühe wert? Eine Beispielrechnung.

Wir essen in Deutschland im Durchschnitt jährlich gut hundert Kilogramm Gemüse. Lohnt sich da ein eigener Garten? Schließlich kostet er nicht nur Zeit, auch Geräte, Pflanzen und Wasser müssen gekauft werden. Wir haben einmal nachgerechnet. 

Die Gemüsepreise auf dem Wochenmarkt liegen je nach Gemüseart und Jahreszeit oder Saison unter zwei Euro je Kilogramm zum Beispiel für Karotten, bis über 20 Euro zum Beispiel für Feldsalat. Rechne ich der Einfachheit halber mit vier Euro je Kilogramm Gemüse, kauft man also pro Kopf für rund 400 Euro jährlich Gemüse – wobei Gemüsefreunde oft einen höheren Verbrauch haben. Zum Vergleich: Mittelmeeranrainer essen über 250 Kilo Gemüse jährlich!

Sämereien sind preiswert, die Anzucht aus Setzlingen ist teuer

Auf jeden Quadratmeter Garten darf der Gärtner bei guter Pflege mit einem Kilo (bei Feldsalat) bis 3 Kilogramm Ernte rechnen, oft addieren sich zwei oder drei Ernten jährlich. Beispiel: im Frühjahr Radieschen unter Vlies, ab Mai bis September Gurken, dann Feldsalat. Rechnet man mit drei Kilogramm Ertrag je Quadratmeter, bringen zwei Quadratmeter Hochbeet etwa 24 Euro an Geldertrag, 100 Quadratmeter Gartenbeete über 1000 Euro. Diese Fläche versorgt also drei Personen vollständig, oder, realitätsnäher eher sechs Leute zur Hälfte, weil wohl jeder in der kalten Jahreszeit auch in Zukunft Gemüse zukaufen wird

Was muss ich dafür tun? Sämereien sind preiswert und fallen kaum ins Gewicht, teurer ist die Anzucht aus Setzlingen. Für einen Quadratmeter Salat braucht man zwölf Setzlinge zu je 0,30 Cent, später dann im Mai zwei Tomatenpflanzen zu je 4 Euro. Wasser brauche ich in gemäßigten Klimaten je Witterungsverlauf den ganzen Sommer über rund 300 Liter je Quadratmeter. 30 Kubikmeter Wasser für hundert Quadratmeter Beetfläche kosten mich also circa 100 Euro – ohne Abwassergebühr, wenn in Absprache mit der Gemeinde ein gesonderter Zähler für Gartenwasser möglich ist. 

100 Quadratmeter Garten, selbst bewirtschaftet: 800 Euro Ertrag im Jahr

Unser hundert Quadratmeter großer Modellgarten braucht rund 150 Stunden Pflege. Nicht gerechnet ist der „genussvolle“ Aufenthalt im Garten, also Nascherei am Erbsenbeet oder Naturbeobachtungen der Marienkäfer, wie sie sich über die Blattläuse hermachen. Mit Gemüse lassen sich somit, abzüglich der Anbaukosten (Setzlinge, Wasser), etwa 800 Euro erwirtschaften. Der Stundenlohn liegt damit zwar unter der Hälfte des Mindestlohns, ist dafür aber steuerfrei. Und einen Chef gibt es auch nicht. 

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Wer mit aktuellen Marktpreisen genau nachrechnet, wird seinen Anbau auf besonders lohnende Kulturen konzentrieren, die auch im Sommer teuer gehandelt werden, zum Beispiel Bohnen, Minitomaten und vor allem Kräuter. Andererseits wird er Kulturen meiden, die in der Hauptsaison preiswert zu haben sind, zum Beispiel Rote Bete oder Sellerie.

Hochpreisiges Obst und Gemüse steigert die Rentabilität

Hochpreisige Beeren, allen voran Himbeeren, und die pflegeleichten Speisetrauben sind für den Garten hochinteressant. Von beiden sollte man sich jetzt zur Pflanzzeit in guten Fachbetrieben bewährte und robuste Sorten besorgen. Weitere dekorative Gehölze wie Obstbäume oder Wildobst-Sträucher verlangen nicht mehr an Pflege als Ziersträucher, als Belohnung folgt dann bei jedem Obst-Gehölz die spezifische Naschperiode. Wer keine Arbeit damit haben will, überlässt die Ernte den Wildvögeln.

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19.02.2024

Es laesst sich nicht alles in EUR messen. Kein Wort zur Qualitaet der Produkte, die im eigenen Garten typischerweise frisch geerntete Bioprodukte sind. Welche Marktprodukte zum Vergleich betrachtet wurden, ist nicht so klar. Das Wasser kommt bei einem engagierten Gaertner dazu noch vom Regen(-tonne), nicht nur wegen der Kosten. Dazu kann man Sorten anbauen, die es (fast) nicht zu kaufen gibt.
Auch Biobauern muessen auf Ertrag achten, zu Hause baue ich kompromisslos an, was schmeckt