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Energiekolumne
22.03.2024

Was moderne Lüftungsanlagen den alten Klimaanlagen voraus haben

Eine Lüftungsanlage tauscht die gebrauchte gegen frische Luft aus. In den Räumen ist sie kaum zu sehen.
Foto: Andrea Warnecke, dpa

Lüftungsanlagen sind häufig noch mit Vorurteilen behaftet. Dabei sind sie weder laut noch mit Keimen belastet. Stattdessen helfen sie, Energie zurückzugewinnen.

Wer einmal in einem Haus mit Komfortlüftungsanlage gewohnt hat, möchte das angenehme Wohnklima, das dort herrscht, meist nicht mehr missen – immer frische Luft zu haben, ohne regelmäßig die Fenster aufreißen zu müssen, das ist ein echter Luxus, vor allem für Allergiker bei eingebauten Pollenfiltern. Und dennoch gibt es immer noch Vorbehalte gegenüber Lüftungsanlagen.

Komfortlüftungsanlagen haben nichts mit laut surrenden älteren Klimaanlagen gemein, die neben der unangenehmen Geräuschkulisse auch noch als „Keimschleuder“ verschrien sind und obendrein den Ruf eines Stromfressers haben.

Stromverbrauch der Lüftungsanlage fällt im Vergleich zur Wärmerückgewinnung kaum ins Gewicht

Der Energieverbrauch einer Komfortlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung liegt in einem Einfamilienhaus gerade mal bei 200 bis 400 Kilowattstunden im Jahr – was angesichts der eingesparten Heizenergie nicht wirklich ins Gewicht fällt. Denn im Unterschied zur Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, die häufig bis zu 90 Prozent der Wärme aus der Abluft an die Zuluft abgibt, geht beim klassischen Fensterlüften im Winter viel Wärme verloren. In Neubauten resultieren 50 Prozent und mehr der Wärmeverluste eines Gebäudes aus der Fensterlüftung. Deswegen helfen Komfortlüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, Heizenergie einzusparen – vor allem im Winter. Das macht die Kombination mit einer Wärmepumpe als klimafreundliches Heizsystem auch so interessant.

Dank der geringeren Wärmeverluste beim Lüften durch die Komfortlüftung genügt gerade bei sehr niedrigen Außentemperaturen eine geringere Heizleistung, was einem effizienten Betrieb der Wärmepumpe entgegenkommt. Insgesamt reicht dann auch eine kleiner dimensionierte und damit günstigere Heizungsanlage aus.

Abluft strömt über Wärmetauscher

Bei der Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung strömt die Abluft über einen Wärmetauscher und gibt dabei die Wärme ab, die die kalte Zuluft auf der anderen Seite des Wärmetauschers auf ihrem Weg ins Haus aufnimmt. Zu- und Abluft kommen dabei nicht in Berührung. Etwaige Keime oder Bakterien können nicht an die frische Zuluft übertragen werden. Auch in der Anlage und den Rohren gibt es keine Hygieneprobleme: Da die kalte Außenluft keine Feuchtigkeit mit sich bringt, sind die Rohre für die Zuluft sehr trocken und bieten damit potenziellen Keimen keinen Lebensraum – in die Räume strömt somit saubere und frische Luft.

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Lüftungsanlage führt Schadstoffe in der Luft ab

Der Gesundheitsaspekt ist sehr wichtig: Wir verbringen rund 90 Prozent unserer Zeit in Gebäuden. Bedenklich ist dabei, dass Innenräume in der Regel stärker durch Schadstoffe belastet sind als die Außenluft. Die Schadstoffe stecken in Baumaterialien, Böden, Wandfarben, Möbeln, Teppichen, Elektrogeräten, aber auch in der Kleidung. Auch deshalb sollte man gerade in Neubauten oder energetisch sanierten Gebäuden mit einer relativ luftdichten Gebäudehülle alle zwei Stunden kräftig lüften – was allerdings in den seltensten Fällen passiert. Die Lüftungsanlage hingegen führt automatisch und kontinuierlich nicht nur Luftfeuchtigkeit, sondern auch Schadstoffe ab.

Keine Zugluft

Die Angst, dass eine Lüftungsanlage für Zugerscheinungen in den Wohnräumen sorgen könnte, ist übrigens auch unbegründet. Bei guter Planung und richtiger Einstellung der Anlage sind die Luftströme nicht spürbar. Gleiches gilt auch für die Geräuschbelastung. Bei zentralen Systemen steht die Lüftungsanlage im Keller oder in einem vom Wohnbereich abgetrennten Technikraum. Dank eingebauter Schalldämpfer werden die Ventilatorengeräusche des Geräts nicht über die Lüftungsrohre in die einzelnen Räume übertragen. Sollen dezentrale Geräte eingesetzt werden, was sich in Bestandsgebäuden häufig als leichter umsetzbare Lösung anbietet, sollte man auf geräuscharme Modelle achten.

Zum Autor: Martin Sambale ist Geschäftsführer des Energie- und Umweltzentrums Allgäu, kurz eza!.

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