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Ernährung
07.06.2024

Neue Studie: Kann die falsche Ernährung vergesslich machen?

Wer sich ungesund ernährt, erhöht das Risiko für einen Schlaganfall. Einer neuen Studie zufolge kann auch die kognitive Leistungsfähigkeit mit schlechter Ernährung zusammenhängen.
Foto: Armin Weigel, dpa (Symbolbild)

Wer schon kleine Mengen verarbeiteter Lebensmittel isst, steigert das Risiko für Schlaganfälle. Doch auch das Gedächtnis leidet unter falscher Ernährung.

Zusätze, Konservierungsstoffe und zu viel Zucker: Viele Verbraucher dürften schon lange ahnen, dass insbesondere stark industriell verarbeitete Lebensmittel die Gesundheit gefährden können. Das geht aus mehreren wissenschaftlichen Studien hervor. Auch wenn sich offenbar immer mehr Menschen in Deutschland der Gesundheit und Umwelt zuliebe besser ernähren wollen, klafft zwischen Wissen und Wirklichkeit oft eine Lücke. Neue Erkenntnisse bringen nun eine falsche Ernährung sogar mit Gedächtnisverlust in Verbindung. Welchen konkreten Zusammenhang eine neue Studie offenbart, lesen Sie in diesem Text.

Welche Krankheiten werden durch falsche Ernährung verursacht?

Die Wissenschaft beschäftigt sich in vielen Themenfeldern mit den Auswirkungen von Ernährung auf den menschlichen Organismus. Allen voran liegt falsche, da ungesunde Ernährung oft im Fokus der Forschung. Denn es gibt, so zieht eine große Meta-Studie beispielsweise ihre Schlüsse, Lebensmittel, die richtig gefährlich für die Gesundheit sind: Denn je mehr ein Lebensmittel verarbeitet ist, desto ungesünder ist es. Die Bandbreite der mitunter verursachten Krankheitsbilder sei groß, reiche von Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel- und allgemeinen psychischen Störungen über Typ-2-Diabetes bis hin zu Krebs.

Mitverantwortlich sei also der Konsum etwa von Chips, Süßigkeiten, manchem Fast Food und Fertigessen, das beispielsweise zu Salz- und fettreich ist. Bitter: Eine andere Studie zeigt, dass viele Herzinfarkte und Schlaganfälle vermeidbar sind - und auch hier spielt eine ausgewogene Ernährung eine wichtige Rolle. Stark verarbeitete Lebensmittel, so betonen auch Experten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, können Krankheiten wie etwa das Leaky-Gut-Syndrom begünstigen. 

Video: dpa

Übrigens: Das Thema Ernährung kann durchaus komplex sein, so kann die bei vielen als ungesund verrufene Pizza sogar Rheuma-Beschwerden lindern. Andererseits isst wiederum kaum jemand das gesündeste Lebensmittel der Welt.

Vergesslich? Diese Lebensmittel könnten der Grund sein

Die Erkenntnis, dass schlechte Ernährung mitunter auf die Psyche schlagen, gar zu Depressionen und Alzheimer führen kann, ist nicht neu. Jetzt haben Forscher des Massachusetts General Hospital, festgestellt, dass offenbar schon kleine Mengen stark verarbeiteter Lebensmittel ausreichen, um das Risiko für Schlaganfälle, aber auch Gedächtnisprobleme zu erhöhen. In ihrer Studie mit dem übersetzten Titel "Zusammenhänge zwischen dem Verzehr ultraverarbeiteter Lebensmittel und negativen Auswirkungen auf die Gehirngesundheit" kommen sie zu zwei zentralen Ergebnissen. Diese basieren auf einer Analyse von rund zehn Jahren Daten aus einem Forschungsprojekt, das die Ursachen von Schlaganfällen in einer geografisch verstreuten Population von über 30.000 Erwachsenen untersucht:

  • Ein erhöhter Verzehr stark verarbeiteter Lebensmittel geht mit einem höheren Risiko für Schlaganfall (neun Prozent) und kognitiven Beeinträchtigungen beziehungsweise einem "beschleunigten kognitiven Verfall" (zwölf Prozent) einher.
  • Selbst eine "bescheidene Reduzierung" solcher Lebensmittel in der eigenen Ernährung sei mit "positiven Auswirkungen" auf die Gesundheit des Gehirns verbunden und verringere schwere neurologische Folgen.

Ernährung: Was hilft gegen Vergesslichkeit?

Der Hauptautor der Studie, W. Taylor Kimberly, erklärt: „Es ist wichtig, dass der Einzelne nicht nur darauf achtet, welche Lebensmittel er isst, sondern auch, wie diese Lebensmittel verarbeitet werden, bevor er sie isst." Er und seine Kollegen hätten zeigen können, dass ein erhöhter Verzehr von extrem verarbeiteten Lebensmitteln im Laufe der Zeit die beiden "häufigsten und wichtigsten Ursachen für neurologische Behinderungen - Schlaganfall und kognitive Beeinträchtigung - beeinflussen kann". Der Grad der Lebensmittelverarbeitung spiele demnach eine wichtige Rolle für die allgemeine Gesundheit des Gehirns. 

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Die gute Nachricht: „Wie wir herausgefunden haben, sind selbst kleine Veränderungen mit einem signifikanten Unterschied bei der Verbesserung der Gesundheit unseres Gehirns verbunden und senken unser Risiko für Schlaganfall und kognitiven Abbau."

Übrigens: Wenn Vergesslichkeit zur Krankheit wird, handelt es sich oft um Demenz. Demenz-Symptome lassen sich an Warnsignalen erkennen. Eine gesunde Ernährung ist ein Schlüssel, um Demenz vorbeugen. Während beispielsweise Alkohol Demenz auslösen kann, könnte Espresso gegen die Demenzform Alzheimer helfen.