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Herz-Kreislauf-Erkrankungen
29.08.2023

Studie zeigt: Viele Herzinfarkte und Schlaganfälle sind vermeidbar

Erhöhter Blutdruck gehört zu einer der höchsten Risikofaktoren für einen Herzinfarkt.
Foto: Jana Bauch, dpa (Symbolbild)

Ein Team aus Wissenschaftlern konnte nun nachweisen, dass es fünf Risikofaktoren gibt, die mehr als die Hälfte aller Herzinfarkte und Schlaganfälle bedingen. Welche das sind, erfahren Sie hier.

Herzinfarkte oder Schlaganfälle sind nicht nur eine Zäsur im Leben einer Person. Sie können auch tödlich enden. Laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes waren im Jahr 2021 etwa ein Drittel aller Todesfälle auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle zurückzuführen. Dass das nicht nur tragisch ist, sondern häufig auch vermeidbar, fand nun ein Team aus Wissenschaftlern heraus, das Daten von 1,5 Millionen Menschen aus 34 Ländern analysierte.

Bei dem Forschungsteam handelt es sich um Wissenschaftler des Global Cardiovascular Risk Consortium, die unter Federführung der Klinik für Kardiologie im Universitären Herz- und Gefäßzentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) nachwiesen, dass fünf Risikofaktoren mehr als die Hälfte aller kardiovaskulären Erkrankungen bedingten. Aber welche sind das genau?

Welche Risikofaktoren führen zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall?

Die Faktoren, die demnach Schuld sind an Herzinfarkten, Schlaganfällen und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sind laut Aussage der Wissenschaftler die "fünf klassischen Risikofaktoren":

  • Übergewicht
  • Bluthochdruck
  • erhöhte Cholesterinwerte
  • Rauchen
  • Diabetes mellitus

Die größte Bedeutung für das Auftreten von Herzinfarkten und Schlaganfällen hat dabei erhöhter Blutdruck, wie man den Studienergebnissen entnehmen kann, die im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurden. Für erhöhten Blutdruck und erhöhte Cholesterinwerte zeigte sich zudem, dass sie linear mit einer möglichen Erkrankung zusammenhängen: Je höher diese Werte sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

So genannte kardiovaskuläre Erkrankungen, also Erkrankungen des Herzkreislaufsystems, entwickelten sich oft schleichend über Jahrzehnte, schreibt das UKE. "Unsere Studie zeigt deutlich, dass über die Hälfte aller Herzinfarkte und Schlaganfälle durch die Kontrolle und Behandlung der klassischen Risikofaktoren vermeidbar sind. Diese Ergebnisse haben höchste Bedeutung, wenn wir die Prävention in diesem Bereich stärken wollen", sagt Stefan Blankenberg, Ärztlicher Leiter des Universitären Herz- und Gefäßzentrums des UKE. Gleichzeitig seien aber rund 45 Prozent der weltweiten kardiovaskulären Erkrankungen nicht durch diese Risikofaktoren erklärt.

Ziel der Studie war es unter Anderem, die Bedeutsamkeit der einzelnen Risikofaktoren und deren Auswirkungen auf kardiovaskuläre Erkrankungen und die Gesamtsterblichkeit zu erhalten, um daraus gezielte präventive Maßnahmen abzuleiten. "Die untersuchten fünf klassischen Risikofaktoren sind prinzipiell modifizierbar und damit zugänglich für präventive Maßnahmen", wird Christina Magnussen, Privatdozentin der Klinik für Kardiologie im Universitären Herz- und Gefäßzentrum des UKE, in einer Pressemitteilung zitiert.

Welche weltweiten Unterschiede gibt es bei den Risikofaktoren?

Weltweite Unterschiede erkannten die Forscher besonders bei der Häufigkeit der Risikofaktoren. Höchste Werte für Übergewicht traten in Lateinamerika auf, für Bluthochdruck und erhöhte Cholesterinwerte in Europa. Rauchen ist besonders in Lateinamerika und Osteuropa verbreitet, Diabetes mellitus in Nordafrika und im Mittleren Osten.

Das Risiko, durch die fünf Risikofaktoren weiter zu erkranken, lag mit 57,2 Prozent zudem bei Frauen höher als bei Männern, bei denen das Risiko bei 52,6 Prozent lag. Interessant ist aber: Die Bedeutung der Risikofaktoren nimmt über das Alter ab. Ein erhöhter Blutdruck ist so zum Beispiel für einen 40-Jährigen schädlicher als für einen 80-Jährigen. Die einzige Ausnahme bildet dabei das Übergewicht. Der Body-Mass-Index (BMI) ist laut Studienergebnissen in jedem Alter gleichermaßen bedeutsam.

Um das kardiovaskuläre Risiko zu senken, lohnt sich also eine Verbesserung des Lebensstils, die zur Senkung des Blutdrucks oder der Cholesterinwerte führen kann. Auch für die Medizin bringt diese Studie neue Erkenntnisse, wie Magnussen betont: "Ein erhöhter systolischer Blutdruck erklärte den größten Teil des kardiovaskulären Risikos. Wir sollten besonderes Augenmerk auf die Therapie von Patienten mit erhöhtem Blutdruck legen, um kardiovaskuläre Erkrankungen soweit wie möglich zu vermeiden."

Wie kann man Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen?

Es gibt präventive Maßnahmen, die man treffen kann, um ein Herzinfarkt- oder Schlaganfall-Risiko zu senken. Aus der Studie zeigt sich demnach, dass man Rauchen vermeiden sollte. Zusätzlich empfiehlt die Deutsche Herzstiftung, sich ausreichend zu bewegen und Stress im Alltag möglichst zu vermeiden. Auch eine ausgewogene Ernährung verringert das Herzinfarktrisiko. Zudem sollte man auf seinen Blutdruck achten und diesen regelmäßig checken. Auch eine kardiologische Vorsorgeuntersuchung sei sinnvoll, um Erkrankungen wie Herzschwäche, Bluthochdruck oder Gefäßverengung früh zu erkennen.