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Fast ganz Österreich und große Teile Italiens sind nun Corona-Risikogebiete
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Herbstferien

13.10.2020

Für Kurzentschlossene: Wo man jetzt noch in den Herbstferien baden kann

Noch einmal warmes Meer spüren? Die richtigen Badeziele für die Herbstferien. .
Bild: dpa

In Spanien und Südfrankreich sind die Zahlen rasant gestiegen. Aber es gibt noch Länder und Regionen, die deutlich weniger betroffen sind.

Mallorca und Kanaren, Dalmatien und Schwarzmeerküste, Korsika und Côte d’Azur: In vielen beliebten Reisegebieten ist die Zahl der Corona-Infektionen deutlich angestiegen. Die Folge: Reisewarnungen, abgesagte Flugverbindungen – und der Urlauber verliert auch die Lust, sich solchen Risiken auszusetzen. Das heißt aber nicht, dass man ganz verzichten muss. Es gibt durchaus noch Reiseländer und -regionen mit vergleichsweise niedrigen Infektionszahlen.

Kreta: Alte Paläste, warmes Wasser

Griechenland ist bis auf die Hauptstadt Athen von Covid-19 bislang relativ wenig betroffen. Am Tag vor dem Abflug muss man ein Online-Formular („Passenger Locator Form“) ausfüllen und bekommt dann gegen 0.10 Uhr per Mail einen QR-Code zugesandt, der zur Einreise berechtigt. Urlauber, die sich für die größte und wärmste griechische Insel Kreta entscheiden, dürfen im Oktober mit 24 Grad Luft- und 23 Grad Wassertemperatur rechnen. Die große Sommerhitze ist vorbei, das macht einen Besuch des 3500 Jahre alten Palastes von Knossos ebenso angenehm wie durch Olivenhaine zu kleinen Dörfern zu wandern. Für Wanderfreunde und Wasserratten die richtige Adresse ist die klimatisch besonders verwöhnte Südseite. Und wer erst im November reisen will, für den haben die Veranstalter Tui und Dertour die Sommersaison auf Kreta, Korfu und Kos bis 30. November verlängert.

Kalabrien: Die Karibik Italiens

Norditalien war im Frühjahr besonders stark von Corona betroffen. Mittlerweile hat sich die Lage deutlich verbessert. Süditalien und die Inseln waren nie stark betroffen, dort wird aktuell eine Registrierung 48 Stunden vor Einreise verlangt. Sie ist kostenlos. Ein Herbst-Tipp bleibt Kalabrien, Italiens Stiefelspitze, die sich gern selbst die „Karibik Italiens“ nennt. Tatsächlich blitzt das Meer am Capo Vaticano türkisfarben, fällt der Felsgrat an den Salinen von Joppolo pittoresk ins intensive Blau des Meeres ab. Die Region bietet Besuchern im Oktober Badetemperaturen von 22 Grad, die Luft hat laue 24 Grad.

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Istrien: Strandschönheit mit Hinterland

Für einige Gebiete Kroatiens gilt eine Reisewarnung. Die liegen allerdings im Süden und Osten des Landes. Für die per Auto am besten erreichbaren Landesteile Istrien und Kvarner Bucht meldet das kroatische Gesundheitsamt noch verhältnismäßig geringe Fallzahlen (www.croatiacovid19.info). Beste Voraussetzung für entspannte Badeferien und die Erkundung des Hinterlands. In den Dörfern und den ländlichen Konobas zwischen Olivenhainen und Weinbergen offenbart sich Istrien als echtes Genussland. Manchmal beschleicht den Reisenden das Gefühl, er sei in der Toskana gelandet. Die Region bietet im Oktober Badetemperaturen bis 23 Grad, die Luft hat 21 Grad.

Algarve: Pittoreske Felsen und hübsche Buchten

Während der Norden Portugals eine moderat steigende Zahl an Neuinfektionen verzeichnet, ist die Algarve von Corona weniger betroffen. Die Hotels arbeiten nach dem neuen Gütesiegel „Clean & Safe“. Es werden weder Tests noch Registrierungen von deutschen Urlaubern verlangt. Die Steilküste der Westalgarve zählt zu den schönsten weltweit, erst wandern, dann baden, heißt hier die Devise. Man hat stets die salzige Meeresbrise in der Nase und vor den Augen pittoreske Felsen mit eingebetteten Sandbuchten. Das Hinterland ist wasserreich und grün. Die Region bietet Besuchern im Oktober Badetemperaturen von 19 Grad, die Luft hat 23 Grad.

Madeira: Weit weg von der Pandemie

Die zu Portugal gehörige Blumeninsel Madeira weist dank weitreichender Schutzmaßnahmen eine der niedrigsten Infektionsraten Europas auf. Es gilt die Maskenpflicht auch im Freien und es wird ein negativer Covid-19-Test verlangt. Für Naturliebhaber ist die Insel ein Traumziel mit exzellenter Hotellerie, natürliche Strände gibt es jedoch wenig. Entdecker wandern entlang den Levadas, den historischen Bewässerungskanälen. Die Oktobertemperaturen erreichen 24 Grad, nachts wird es selten kälter als 18 Grad.

Türkei: Mildes Klima und günstige Preise

Die erste Hälfte der Sommersaison litt die Türkei unter einer deutschen Reisewarnung. Seit August ist die für die wichtigsten Mittelmeerprovinzen rund um Antalya aufgehoben. Ausgenommen sind auch die Provinzen Aydin, Izmir und Mugla in der Ägäisregion, so das Auswärtige Amt. Voraussetzung bleibt die Einhaltung des Hygienekonzepts der türkischen Regierung. Dazu gehört ein verpflichtender PCR-Test in den letzten zwei Tagen vor Rückreise nach Deutschland. Der kostet etwa 30 Euro. In der weit geschwungenen Bucht von Antalya , herrschen Ende Oktober noch 23 Grad Luft- und 22 Grad Wassertemperatur. Dazu kommt die attraktive Mischung aus guten Hotels, Kultur und exzellenten Preisen.

Zypern: Wärmer wird’s nicht

Europas südlichste Insel gibt sich gegenüber Einreisenden aus Ländern mit günstigem Pandemie-Verlauf gastfreundlich. Dazu gehört auch Deutschland. Bei Ankunft wird die Körpertemperatur gemessen. Wärmer ist es auch im Herbst nirgendwo rund ums Mittelmeer als auf der Insel der Aphrodite. Mit 23 Grad Ende Oktober hält sie Europas Wassertemperaturrekord. Das ausgeglichene Klima macht die Region zum idealen Ziel für erholsame Bade- und Wanderferien. Urige Dörfer und kleine Kneipen, Orangenhaine und weite Wälder lohnen den Ausflug ins nahe Troodos-Gebirge.

Lesen Sie hier mehr über Reisewarnungen und Sicherheitsgebiete

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