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Ausflugstipp

14.12.2020

Hier werden Kinder bauernschlau! Unterwegs auf dem Erlebnisweg

Eine spannende Erlebnis-Tour im Kesseltal bei Bissingen. Eine außergewöhnliche Kapelle liegt am Wegesrand. Vier Wandertipps für die Weihnachtsferien.

Wie arbeitet ein Landwirt auf den Feldern? Wie funktioniert ein Melkroboter? Was ist eine Streuobstwiese? Wie wichtig ist Wasser für uns? Und was genau macht eigentlich der Biber? Natur, Landwirtschaft und das Wirken von Sebastian Kneipp werden mit diesem Wanderweg durch das Kesseltal nicht nur bildreich und detailliert erklärt, die drei Themenbereiche werden erlebbar gemacht - für Alt und Jung, Klein und Groß.

Die Tour durchs Kesseltal dauert etwa drei Stunden

Der Titel des Weges: Kesseltaler Landwirtschaftserlebnis. Und der Name hält, was er verspricht. An 15 Stationen, die leicht zu finden und gut ausgeschildert sind, erhält der Wanderer Einblicke in die tägliche Arbeit der Landwirte, erfährt aber auch mehr über Biber, Streuobstwiese, Honigbiene, Hecke und Wiese.

Gestartet wird am großen Parkplatz des Gasthauses Krone in Bissingen (Landkreis Dillingen). Von dort an beginnt die Tour durch das Kesseltal. Wanderer sollten mindestens drei, eher vier Stunden einplanen. Die Strecke ist circa neun Kilometer lang. Es gibt lediglich eine anstrengende, aber kurze Steigung nach Oppertshofen Richtung Wald, alle anderen Wege sind bestens präpariert und auch für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen geeignet – wenn auch vielleicht nicht die ganze Strecke. Wer nicht den kompletten Weg laufen möchte, hat daher die Möglichkeit, beim Rastplatz in Kesselostheim eine Abkürzung zu nehmen, außerdem gibt es weitere Parkmöglichkeiten beim Rastplatz bei Buch.

Am Wegesrand: die Kapelle von Volker Staab

Wer alle Stationen mitnimmt, wird definitiv belohnt: mit Spielen am Wegesrand, mit außergewöhnlichen Sitzmöglichkeiten, mit unbeschreiblichem Ausblick über das oft sonnige Kesseltal. Und seit kurzem gibt es eine weitere Attraktion im Kesseltal: die Wegekapelle des Stararchitekten Volker Staab. Mit seinen 14 Metern Höhe und seinen Holzlamellen ist der Kapellenturm eine Landmarke und weithin sichtbar – auch vom Erlebnisweg aus. Ein Abstecher, der sich lohnt.

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