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E-Auto
28.05.2024

Wird sich das E-Auto überhaupt durchsetzen?

E-Fuels bieten klimafreundliche Alternativen zum Elektroauto, sind aber weniger effizient.
Foto: Tom Weller, dpa

Statt des Elektroautos gibt es mit E-Fuels und Wasserstoff weitere klimafreundliche Alternativen zum Verbrenner. Bei Betrachten des Wirkungsgrads, gibt es einen klaren Sieger.

Die Weltbevölkerung wächst. Waren um das Jahr 1800 lediglich eine Milliarde Menschen auf der Erde, waren es gut 120 Jahre später doppelt so viele. Nach erneuten 100 Jahren sind daraus circa acht Milliarden Erdenbewohner geworden. Durch die Anzahl der Menschen hat der weltweite Ölverbrauch zugelegt: In den vergangenen 50 Jahren hat er sich mehr als verdoppelt. Und da Erdöl endlich ist, müssen Alternativen gefunden werden.

Mit dem rein elektrisch betriebenen Auto gibt es eine Mobilitätslösung, die auf selbst hergestellte und nachhaltige Energie setzt. Zudem benötigt ein E-Auto je gefahrenem Kilometer circa vier- bis fünfmal weniger Energie als der Verbrenner, der aufgrund des geringen Wirkungsgrads von lediglich um die 30 Prozent eher eine fahrende Heizung darstellt. E-Motoren punkten mit einem Wirkungsgrad von 80 bis 90 Prozent, es entsteht faktisch keine Abwärme. Zudem emittiert der Elektromotor im Betrieb keinerlei CO₂. Vor allem in Städten wird die Lärmminderung durch batterieelektrische Fahrzeuge deutlich zu „hören“ sein, da E-Motoren im Vergleich zu Verbrennern leiser sind.

E-Fuels-Herstellung sehr energieaufwendig

Als weitere Alternative sind E-Fuels im Gespräch. E-Fuels sind synthetisch hergestellte Kraftstoffe. Dazu werden erneuerbare Energien genutzt. Somit können endliche Ressourcen wie Erdöl ersetzt werden. Bei der Herstellung von E-Fuels wird ebenso viel CO₂ benötigt, wie später bei der Verbrennung wieder emittiert wird. Damit sind diese Kraftstoffe klimaneutral. Für den Individualverkehr hergestellte E-Fuels können zumeist ohne Einschränkung für Benzin- oder Dieselmotoren genutzt werden.

Aus Luft und Ökostrom wird CO2-neutraler Kraftstoff erzeugt.
Foto: Marijan Murat, dpa

Leider ist die Herstellung und Nutzung dieser Treibstoffe nicht effizient. Bereits bei der Erzeugung mit Wasser und Kohlendioxid aus der Luft werden im optimalen Fall lediglich 50 Prozent der eingesetzten erneuerbaren Energie im Sprit gespeichert. Werden E-Fuels dann in einem Pkw verbrannt, werden erneut nur etwa 30 Prozent der Energie für den Antrieb genutzt. Ein Elektroauto kann mit der gleichen eingesetzten Energie mindestens fünfmal so weit fahren. Der Verband der Elektrotechnik kommt sogar zu dem Ergebnis, dass eine 3-Megawatt-Windkraftanlage Energie für 1600 strombetriebene Fahrzeuge liefern kann, hingegen es nur für 250 E-Fuels-Fahrzeuge reicht.

Wasserstoff für Lkw, Busse und Züge

Wird aber vielleicht das Wasserstoffauto das Elektroauto verdrängen? Jein. Ein Wasserstoffauto nutzt das Gas, um damit in einer Brennstoffzelle Strom zu erzeugen und einen Elektromotor zu betreiben. Aus dem Auspuff kommt reines Wasser. Wie also beim reinen Elektroauto wird kein klimaschädliches Kohlendioxid emittiert. Das Tanken von Wasserstoff ist schneller als das Laden des Akkus eines E-Autos. Allerdings ist die Wasserstoffnutzung für die Mobilität aufwendig: Zunächst muss grüner, also nachhaltig erzeugter Wasserstoff hergestellt werden. Dazu wird elektrischer Strom benötigt (Elektrolyse). Der Wasserstoff muss gelagert und an Zapfsäulen verteilt werden. In der Summe bleibt wiederum nur ein Gesamtwirkungsgrad unter 30 Prozent. Ein Wasserstoffauto benötigt übrigens ebenfalls eine kleine Batterie, um den Strom zwischenzuspeichern.

Lesen Sie dazu auch
Video: AFP

Kann das wasserstoffangetriebene Fahrzeug schon ad acta gelegt werden? Mitnichten! Denn Fahrzeuge wie Zuglokomotiven, Lastkraftwagen oder Omnibusse profitieren vom schnellen Auftanken mit Wasserstoff und müssen eine hohe Reichweite abbilden. Diese Fahrzeuggattungen haben ausreichend Platz für größere Wasserstofftanks. 

E-Auto punktet im Vergleich zu Wasserstoff und E-Fuels bei der Effizienz

Ergo: Das Elektroauto ist aktuell die beste Möglichkeit, ressourcenschonend individuelle Mobilität für viele Menschen zur Verfügung zu stellen. 

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31.05.2024

@Martin G bitte nochmals lesen: Ich "denke" das in "20" Jahren....ich habe weder diese Zahl als unumstösslich noch als Fakt dargestellt.
Oder welche Zahlen darf ich mir ausdenken?

31.05.2024

Wenn Sie schon zahlen hernehmen, dann bitte begründen. 20 Jahre ist halt bei der derzeitigen Entwicklung die in der E-Auto Branche vor sich geht absolut illusionär.
Bezahlbar: je nach Modellvariante und Markt sind die Autos jetzt schon,und werden es Modell für Modell immer mehr.
Das Reichweitenargument ist ein tolles Märchen das sich Leute erzählen denen Argumente ausgehen.
Die Akkulebensdauer übertrifft bisher weit die Herstellerangaben.
Und auch für das Laden in Mietwohnungen gibt es Möglichkeiten wenn man kreativ ist und nicht alles zu Tode diskutiert.

31.05.2024

Nun Martin G.,

. . . . behalten Sie doch Ihre kreativen Lösungen nicht für sich . . .
. . . . zur Sache - hier und jetzt !

31.05.2024

Mietwohnung mit festen Stellplatz: da reicht im Zweifel eine normale Steckdose.

Laternenparker: anbringen von Ladesteckdosen mit Kartenzahlung an Straßenlaternen.

Oder selbst in London gesehen: Ladesäulen im Design historischer Gusseisenpoller.

In unseren Straßen und Gehwegen liegen nahezu überall Stromkabel, man muss nur einen Weg finden diese unbürokratisch anzuschließen.

https://ubitricity.com/de/ladeloesungen/ac-laternenladepunkte/

https://hyper.uk/wp-content/uploads/2021/06/lamppost.jpg

https://hyper.uk/wp-content/uploads/2021/06/bollard.jpg

01.06.2024

Aha, allmählich wachen wohl die "Elektro-utobauer" us ihren Träumen auf,
richtig so, Ja!

https://efahrer.chip.de/news/100000-euro-verlust-pro-stromer-weltmarke-streicht-seine-akku-bestellungen_1019826?utm_medium=social&utm_source=facebook&utm_campaign=chip

100.000 Euro Verlust pro E-Auto: Weltmarke streicht ihre Akku-Bestellungen

24. Mai 2024 | Karl Lüdecke

>>Ford verabschiedet sich vom frühen Verbrenner-Aus in Europa
Im Vorfeld wurde bereits berichtet, dass es bei der geplanten Elektrifizierung zu Verzögerungen kommen könne. Ford-Europachef Martin Sander sprach in der Automobilwoche die Möglichkeit an, auch nach 2030 Verbrenner-Modelle in der EU zu verkaufen. Gäbe es zum Beispiel die entsprechende Nachfrage bei Plug-in-Hybriden, so Sander, werde Ford seinen Kunden auch entsprechende Angebote machen. Bisher wollte Ford 2030 bereits vollelektrisch in der EU unterwegs sein. Sanders selbst hatte anderen Automanagern vorgeworfen, mit ihrem Hin und Her bei der Elektrostrategie die E-Mobilität kaputzureden.<<

Dann müssen die Autobauer halt auch von ihren "utopischen Elektro-Auto-Preisen" runter gehen, vielleicht geht dann etwas mehr?!?

31.05.2024

@Maja S Das stimmt. CDs werden schon noch produziert, Vinyl und Kassette kommen aber auch wieder.
Jedoch frisst das Streaming Unmengen an Energie. Mit 7 W Energieaufwand kann ich ein Album von CD hören.
Jüngst ist ein Gerät von Spotify zum Elektroschrott geworden, der Hersteller stellt den Support ein. 90 Millionen Geräte kommen nun auf die Kippe.
Sollen nun auch alle Leute E-Auto fahren, die seltenen Erden werden denke ich nicht mehr, die Energie nicht weniger und für den Kunststoff des Amaturenbretts muss auch Erdöl gefördert werden.

31.05.2024

Bald auch in Deutschland?

https://www.spiegel.de/auto/aktuell/selbstgebasteltes-elektroauto-gaza-streifen-unter-strom-a-555352.html

>> Gaza-Streifen unter Strom
...
Die Umrüstung des gezeigten Autos habe 2500 Dollar gekostet, sagte Anan. Ob weitere Fahrzeuge umgerüstet werden sollen, verriet er nicht. <<

30.05.2024

Habe einen alten Post gefunden, so um 1900: „Ein Herr Benz glaubt mit einem „Automobil“ die Fuhrwerke und Kutschen ersetzen zu können. Einfach lächerlich. Überall kann man Futter für die Ochsen und Pferde bekommen. Aber wo gibt es das Zeug für diese „Automobile“? Niemals wird sich so ein Schmarren durchsetzen. Alle vernünftigen Menschen müssen sich dagegen wehren. Nur mit Ochsen und Pferden bleibt der Transport von Menschen und Waren gesichert."

31.05.2024

Auch Hans Fallada schilderte das im "Eisernen Gustav" wenn ich mich noch recht entsinne.
Elektroautos und Motorräder hatte man bereits schon ausprobiert, es scheiterte jedoch damals halt noch an der Technik.

31.05.2024

Natürlich wird sich das E-Auto über kurz oder lang durchsetzen, so wie sich das Automobil durchgesetzt hat. Aber es dauert halt seine Zeit, in der das Zukunftsprodukt in einen Zustand gebracht wird, in dem es für eine große Mehrheit bezahlbar und akzeptabel zu bedienen ist.

So war es auch vor der Einführung der CD. Abspielgeräte sündteuer, nur wenig "Platten" verfügbar, auch diese fast unbezahlbar. Gleiches Procedere. Die Geräte mussten erst günstiger werden, das Angebot größer. Ich hatte schon 1986 einen der ersten CD-Spieler - die Vorteile überwogen für mich die Nachteile, beim E-Auto ist das genau anders herum.

Inzwischen gibt es - nach einem Siegeszug - kaum noch CDs. Wobei ich das für einen Fehler halte, weil eben nicht gewährleistet ist, dass man immer alles streamen kann, was man möchte und das dauerhaft verfügbar ist.



30.05.2024

>> Zudem benötigt ein E-Auto je gefahrenem Kilometer circa vier- bis fünfmal weniger Energie als der Verbrenner, der aufgrund des geringen Wirkungsgrads von lediglich um die 30 Prozent eher eine fahrende Heizung darstellt. <<

https://www.tuev-nord.de/de/privatkunden/verkehr/auto-motorrad-caravan/elektromobilitaet/wirkungsgrad/

>> Dennoch kommt ein Elektrofahrzeug auf einen Wirkungsgrad von ca. 65 % und ist damit sehr viel effizienter als ein Wagen mit konventionellem Verbrennungsmotor. Zum Vergleich: Bei einem Dieselmotor liegt der Wirkungsgrad bei circa 45 % <<

Die im Artikel behaupteten 4 bis 5 mal sind im direkten Verbrauchsalltag gleichwertiger Fahrzeuge unzutreffend; für den Faktor 5 muss man ggf. einen Zoe gegen eine Benziner E-Klasse 4-matic setzen und Stadtverkehr bis unter 100 Km/h fahren.

Der Wirkungsgrad sollte in Deutschland jedoch über die gesamte Bandbreite der zu elektrifizierenden Anwendungen betrachtet werden; das Thema Zwischenspeicherung Strom z.B. für Verbrauchsspitzen, Netzstabilisierung und v.a. Winter (Heizung) auszuklammern ist natürlich ein Trick auf den man sich nicht einlassen sollte.

Zur Kostenwahrheit konnte man kürzlich auch in diesem AZ Artikel etwas lesen:

https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-strom-statt-biogas-in-15-jahren-sollen-alle-stadtwerke-busse-elektrisch-fahren-id70563511.html

>> Allerdings verhehlen die Stadtwerke auch nicht, dass es sein kann, dass die Batterien - abhängig von den Ladezyklen - bereits nach sechs Jahren einmal getauscht werden müssen.

Stadtwerke Augsburg: Ein E-Bus kostet um die 800.000 Euro

In eineinhalb Jahren wollen die Stadtwerke die ersten Busse ausschreiben. Die Kosten liegen mit einem Stückpreis von 800.000 Euro knapp beim Doppelten des Preises für einen Gasbus. <<

30.05.2024

>> Ergo: Das Elektroauto ist aktuell die beste Möglichkeit, ressourcenschonend individuelle Mobilität für viele Menschen zur Verfügung zu stellen <<

aktuell ??

E-Mobilität ist aktuell Luxus für Kurz- bis Mittelstrecke.

30.05.2024

Kann mir bitte jemand 40k € für ein E-Auto leihen? Aktuell gehöre ich zu den "Vielen" wie die Meisten.

30.05.2024

Der durchschnittliche Neuwagen in Deutschland lag laut statista 2020 bei 37500 Euro - also scheint das Geld nicht so sehr das Problem bei vielen zu sein.

30.05.2024

Ja, @Thomas K.: 15% Zinsen/Jahr, 100%ige Sicherheit, 2 Jahre Laufzeit - und wir kommen ins Geschäft.

30.05.2024

@Anita M. >>Wenn man E-Autos auch schlechter hört, es ist immer ratsam, als Verkehrsteilnehmer auch seine Augen zu benutzen. Fahrräder hört man auch nicht, die können auch weh tun.

Verkehrsteilnehmer sind aber auch alte Leute die mittlerweile fast taub und blind sind. Mit einseitiger Sehfähigkeit von nur noch 15% bekommt meine Mutter weder Pflegestufe, Armbinde, noch Begleitperson.
Bei einer Makuladegeneration hilft nicht mal eine Brille mehr.
Ich bin 50+, meine Frau hat bereits zwei Hörgeräte.

30.05.2024

Ich denke es wird noch etwa 20 Jahre dauern bis diese Autos bezahlbar geworden und für den Gebrauchtmarkt Standards zur Akkulebensdauer und Restnutzungserwartung, verabschiedet worden sind.
Aber leider werden auch ältere Autos dann nicht mehr mit Softwareupdates versorgt, das sieht man bereits bei den Mobiltelefonen.
Der Hersteller möchte ja Neuware verkaufen und nicht Arbeitskraft und Zeit für abgekündigte Produkte aufwenden.
Ebenso stelle ich mir ebenerdige Ladeanschlüsse an jedem Mietshaus vor, ich persönlich kann nur eine Kabeltrommel aus dem 2ten Stock werfen....
Lade ich beim Arbeitgeber...habe ich ja wieder einen geldwerten Vorteil und muss das angeben...usw.

30.05.2024

20 Jahre - tolle Zahl, haben Sie die hinterm Ofen gefunden oder sonst irgendwo her erfunden?
Die Fahrzeuge werden seit Jahren Billiger, vor allem bei den Batterien fällt der Preis schneller als die meisteneute Reichweitenangst buchstabieren.
Je nach Studie werden die reinen Produktionskosten bis 2030 niedriger als bei Benzinern sein.
Und schon komisch: beim Eauto werden die deutschen auf einmal zu Sparfüchsen, wo sonst beim Auto der Preis kaum eine Rolle zu spielen scheint.

30.05.2024

Ein nicht geringer Teil der Deutschen hat an CO²-Reduzierung kein Interesse und setzt weiter auf Verbrenner. Welche Umfragen gibt
es dazu ?

29.05.2024

K. Brenner

Herr Wildegger, Sie haben mich missverstanden. Natürlich müssen Sie das "Glump", als "echter deutscher Autofahrer" nicht kaufen. Die deutschen Autohersteller setzten aber bisher ca. Dreiviertel ihrer Pkws im Ausland ab. Und ich bezweifle, ob sie mit ihren Verbrennern dort weiterhin so erfolgreich sein werden. So sehe ich eben eine große Gefahr für unsere Arbeitsplätze.

29.05.2024

Die hier in den Kommentaren hinterlegten Links und die Angabe: "ab 20 km/h überwiegen die Abrollgeräusche" sind nicht korrekt.
Ab etwa 35 km/h ist das so:
https://www.umwelt.nrw.de/themen/umwelt/umwelt-und-gesundheit/laerm/strassen-und-schienenverkehrslaerm/leise-fahren
Wenn dann noch ein offenporiger Asphalt verbaut ist, steigt der Wert bei einem Verbrenner auf etwa 40 km/h. Dabei wird von einem vernünftigen Fahrverhalten ausgegangen.

29.05.2024

Johann S., danke, dass Sie das richtigstellen. Alles andere würde auch der Lebenserfahrung widersprechen.

30.05.2024

"Richtig stellen" ist in dieser Frage schwierig und Herr Johann S. hat halt eine ihm genehme Quelle bemüht. Man findet Angaben von 20 km/h bis hin zu 70 km/h.

Der Lebenserfahrung von Herrn L. muss ich widersprechen. Ich höre in der 30er Zone jedes E-Auto hinter mir genau so wie den Verbrenner. Den Motor des Verbrenners höre ich dabei eigentlich nie. Achten Sie doch einfach mal drauf Herr L. und nicht immer nur auf die aufheulenden Motoren.

30.05.2024

Der Link ist schon korrekt. Er ist Ihnen halt nicht genehm.

29.05.2024

K. Brenner

Genau in der Art, wie vor fast 25 Jahren PV-Anlagen schlecht gemacht wurden (reiner Sondermüll, in D zu wenig Sonne, hässlich auf den Dächern, natürlich gesundheitsschädlicher Elektrosmog, wird sich nie durchsetzen etc) passiert dies jetzt mit E-Autos: ungenügende Lademöglichkeiten, nicht recyclebare Batterien, deren Herstellung von seltenen Erden abhängig ist, man kann nicht in 5 Min. tanken, Motor brummt nicht kraftvoll und jetzt auch noch die tödliche Gefahr der Stille. Und wieder missachtet man die Innovationen, die Batterien ca. in den kommenden 10 Jahren revolutionieren werden. Ob deutsche Unternehmen daran ausreichend teilhaben, erscheint mir zweifelhaft. Man scheint meines Erachtens in unserem Land noch nicht erkannt zu haben, dass die Frage, ob sich die E-Mobilität bei Pkws durchsetzt, sich nicht in D entscheidet sondern auf den asiatischen Märkten. Und ich befürchte, man wird den deutschen Pkw-Fahrer nicht fragen, was er dazu meint.

29.05.2024

Das halte ich für ein Gerücht @K. Brenner,

>>Und ich befürchte, man wird den deutschen Pkw-Fahrer nicht fragen, was er dazu meint.<<

Denn der braucht als Antwort nur sagen: Das "E-Glump" kaufe ich nicht, Nein!?!

29.05.2024

Herr Brenner, wie heißt es: "Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht." Und so ist es eben auch mit technischen Neuerungen. Es wird immer welche geben, die alles Neue sofort haben müssen, andere warten ab und wieder andere kämpfen dagegen an, weil sie sich bedroht fühlen.
Das E-Auto ist für manche heute schon praktisch, für andere ungeeignet. Als Kompross gibt es für Kurzstreckenpendler den Plug-in-Hybrid und für Stadtbewohner den Vollhybrid. Dass sich das E-Auto spätestens mit der nächsten Batteriegeneration durchsetzt, ist heute schon klar. Ich fürchte nur, dass die deutsche Autoindustrie dann massive Probleme bekommen wird, weil sie technisch nicht konkurrenzfähige Fahrzeuge zu hohen Preisen anbieten wird. Der deutsche Autofahrer und seine Wünsche spielen dann keine Rolle mehr.

28.05.2024

Jetzt wird ja mächtig für das E-Auto getrommelt. Von mir aus. Die Entwickler und Autobauer müssen ja nur ihre Hausaufgaben machen und die Netzausbauer und Stromanbieter auch.. Wenn das E-Auto genau so bequem zu fahren sein wird wie der Verbrenner ist es eine echte Alternative.

>>Vor allem in Städten wird die Lärmminderung durch batterieelektrische Fahrzeuge deutlich zu „hören“ sein, da E-Motoren im Vergleich zu Verbrennern leiser sind.<<

Ja, der Motor ist schon leiser, nur ab 20 km/h ist das vollkommen egal, weil das Abrollgeräusch der Reifen lauter ist.

https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/laerm/fachinformationen/massnahmen-gegen-laerm/massnahmen-gegen-strassenlaerm/leise-reifen.html

28.05.2024

Maja S., das Lärmproblem verursachen überwiegend nicht diejenigen, die mit dem richtigen Gang auf der Straße dahin rollen, sondern die, die mit dem Gaspedal auf ihre vermeintlich zu wenig beachtete Persönlichkeit aufmerksam machen wollen. Dieses Imponiergehabe entfällt bei E-Fahrzeugen.

28.05.2024

Glaube nicht, dass das mit dem Zitat gemeint war.

29.05.2024

Liebe frau MAJA S:
wir können nur froh sein, dass wir mit WOLFGANG L. einen Allesbesserwisser an unserer Seite haben, der uns die entscheidenden Tipps gibt.
WOLFGANG L. sollte allerdings eines bedenken:
Laute Autos HÖRT man und kann notfalls ausweichen, leise E-Fahrzeuge hört man nicht und sind eventuell tödliche Geschosse

29.05.2024

@ MARTIN M.

"Laute Autos HÖRT man und kann notfalls ausweichen, leise E-Fahrzeuge hört man nicht und sind eventuell tödliche Geschosse"

Man lernt doch nie aus: Galt Lärm bislang als sehr gesundheitsschädlich, wird er jetzt zu einem Erfordernis - Die Auspuffklappe für röhrend rasende Stinker geradezu zur lebensrettenden Grundausstattung.

29.05.2024

Wenn man E-Autos auch schlechter hört, es ist immer ratsam, als Verkehrsteilnehmer auch seine Augen zu benutzen. Fahrräder hört man auch nicht, die können auch weh tun.

29.05.2024

In der Tat Herr Kr. wird die Geräuschlosigkeit (bis 20 km/h) von Elektroautos als Problem gesehen. Deshalb müssen diese seit 2021 auf Grund einer EU-Vorschrift Warngeräusche von sich geben, um Fußgänger und Radfahrer zu schützen.

https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/sound-fuer-elektroautos/

29.05.2024

Maja S., es ist nun halt mal ein Fakt, dass der extrem störende Motorenlärm auf den Straßen nur von einer Minderheit (gerne auch Motorradfahrer) erzeugt wird. Es scheinen sich ja auch schon welche angesprochen zu fühlen. :))
Gerade in Wohngebieten sind E-Fahrzeuge wesentlich angenehmer.

29.05.2024

Bei den krankmachenden Schallpegeln geht es um den dauerhaften Geräuschteppich. Deshalb sind auf Autobahnen auch Geschwindigkeitsbeschränkungen für die Nacht üblich. Diese Schallpegel ergeben sich aber durch die Reifen nicht durch die Motoren.

https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/wohnen/wohnen_und_gesundheit/pwielaermmachtkrank100.html#:~:text=Wer%20%C3%BCber%20einen%20l%C3%A4ngeren%20Zeitraum,%2DKreislauf%2DErkrankung%20zu%20entwickeln.

(Wollen Sie eigentlich unbedingt bestätigen, was Martin M. Ihnen zuschreibt? Sie wissen doch, dass das Unsinn ist, was Sie hier meinten anmerken zu müssen)

29.05.2024

Maja S., werden Sie bitte nicht gleich wieder unverschämt, wenn man Ihnen widerspricht.
Ich bin gerade in Südtirol im Urlaub: Hier am Berg herrscht absolute Stille. Gestört wird man nur, wenn irgendwelche Motorradkolonnen sinnlos durch die Serpentinen brettern.
Auf meinem Balkon zu Hause höre ich vom Straßenverkehr wenig, außer es beschleunigt mal wieder ein Idiot in der 30er Zone im 1. Gang auf 50 und lässt den Auspuff knallen.
Auch im Büro in der Innenstadt werde ich kaum vom Verkehr gestört, wenn nicht gerade mal wieder ein Spätpubertierender seine Übermotorisierung samt vier Auspuffrohren in den engen Gassen testet.

Die modernen Fahrzeuge von heute haben leise Motoren, wenn man sie sachgemäß benutzt. Das Problem sind die, die ihre Autos und Motorräder nicht zur Fortbewegung, sondern zur Selbstdarstellung nutzen. Die Abrollgeräusche sind ein Problem auf Durchgangsstraßen, nicht aber in den auf maximal 30 beschränkten Wohngebieten. Ich freue mich auf die E-Mobilität und ich liebe es, fast geräuschlos durch die Stadt zu gleiten.

29.05.2024

>>Vor allem in Städten wird die Lärmminderung durch batterieelektrische Fahrzeuge deutlich zu „hören“ sein, da E-Motoren im Vergleich zu Verbrennern leiser sind.<<

Das war die Aussage des Artikels auf die ich Bezug nahm. Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass damit das Problem von einzelnen Auto- oder Motorradfahrern gemeint ist, die die Drehzahl hochjazzen, weil sie es toll finden, wenn es möglichst laut ist? Sie hören auf Ihrem Balkon abgeschirmt durch die Häuser um Sie herum nichts oder nicht viel? Schön für Sie - aber was hat das mit der Aussage zu tun, dass E-Autos leiser sind? Es dürfte momentan nur ein geringer Prozentsatz dieser durch die Stadt rollen - ergo sind auch die Verbrenner ausreichend leise.

Einzelne Lärmspitzen sind lästig, verkraftet werden sie aber besser als die Dauerberauschung entlang der B 17 beispielsweise. Und da sind die E-Autos nun mal eben nicht leiser.

Sie schreiben, dass Abrollgeräusche in Wohngebieten kein Problem seien? Ja sehen Sie - auch nicht durch Verbrenner.

Also was sollte Ihr Einwand hier?

Verkehrsrowdys können mit Elektroantrieb nicht mehr stören. Diese Ihre Aussage ist richtig. Hat aber nichts mit der Verallgemeinerung in der zitierten Aussage zu tun.


29.05.2024

Maja S., es geht dabei nicht nur um Rowdies. Es geht um etwa 10% der Verkehrsteilnehmer, die ihre Fahrzeuge nicht sachgerecht bewegen (können). Deswegen werden die E-Autos eine Entlastung beim Verkehrslärm bringen, auch wenn Sie E-Autos ablehnen.

29.05.2024

Haben Sie eine Leseschwäche? Ich lehne E-Autos nicht ab - ich befürworte sie. Nur soll nichts Falsches behauptet werden, weil man sie den Leuten gerade mit allen Mitteln schmackhaft machen will. E-Autos sind nicht per se leiser!

Und wenn man schon auf die Leute abzielt, die gerne heftig beschleunigen, dann kann man auch mal ins Spiel bringen, dass das mit E-Autos auch diejenigen gerne tun, die mit einem Verbrenner nicht auf die Idee gekommen wäre. Weil es eben nicht laut ist und richtig Spaß macht. Ob das der Verkehrssicherheit dienlich ist... könnte man mal andenken.

28.05.2024

Wo / Wie ist Anton Ochsenkühn einzuordnen ?

Der Klick auf seinen Namen bringt nichts . . . .