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Buch-Gannertshofen
04.10.2021

Keime im Trinkwasser in Gannertshofen: Belastung ist nur sehr gering

Im Bereich von Gannertshofen wurde eine geringe Zahl von Keimen im Trinkwasser gefunden. Die Bürgerinnen und Bürger müssen aber keine Vorsichtsmaßnahmen treffen.
Foto: Bernhard Weizenegger (Symbolfoto)

Der Markt Buch informiert über den Nachweis von coliformen Bakterien im Trinkwasser von Gannertshofen. Abkochen ist allerdings nicht notwendig.

Flugblätter mit einer Information zum Trinkwasser sind am Montagnachmittag in Gannertshofen verteilt worden. Darin heißt es, dass bei einer routinemäßig durchgeführten Wasserprobe coliforme Keime in geringer Anzahl festgestellt worden seien. Vorsorglich sei das gesamte Ortsnetz der Wasserversorgung Buch ausführlich beprobt worden. Ergänzend dazu hat sich der Bucher Bürgermeister Markus Wöhrle an unsere Redaktion gewandt: Seit der Mitteilung des Labors am Montagvormittag stehe er in engem Austausch mit dem öffentlichen Gesundheitsdienst des Landratsamtes, teilt er mit. "Obwohl es in diesem Stadium keine Pflicht gibt, die Bürgerinnen und Bürger zu informieren, ist es mir im Sinne einer offenen und transparenten Arbeitsweise ein Anliegen, die Bürgerschaft über den aktuellen Stand zu unterrichten."

Bei den in Gannertshofen gefundenen Keimen handelt es sich nicht um Fäkalkeime

Im Gegensatz zu Verunreinigungen in anderen Kommunen in den vergangenen Wochen handelt es sich bei den in Gannertshofen nachgewiesenen Keimen nach Angaben des Marktes Buch nicht um sogenannte E-Coli-Bakterien oder Enterokokken, also nicht um Fäkalkeime. Grundsätzlich bestehe deshalb keine generelle Notwendigkeit, das Leitungswasser abzukochen. Das Gesundheitsamt habe auch kein Abkochgebot ausgesprochen. Es sei derzeit auch nicht nötig, das Leitungsnetz zu chloren, heißt es in der Mitteilung weiter.

Von 14 entnommenen Proben wiesen demnach nur zwei Proben im Bereich Gannertshofen Auffälligkeiten auf. Die Gesamtkeimzahl der coliformen Bakterien wird mit drei koloniebildenden Einheiten (KBE) pro 100 Milliliter angegeben. Die restlichen Proben waren jeweils ohne Befund. Ergänzend schreibt Wöhrle: "Unser Wasserwerk ist bereits mit umfassenden Arbeiten am Hochbehälter in Gannertshofen beschäftigt, sodass nach dessen erneuter Befüllung eine Nachbeprobung stattfinden kann. Dies wird aller Voraussicht nach Mitte der Woche möglich sein. Über das Ergebnis wird die Bürgerschaft selbstverständlich informiert." (AZ, jsn)

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