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  3. Krumbach: Der "Defi" rettet Leben, ist aber nur ein Hilfsmittel

Krumbach
02.04.2024

Der "Defi" rettet Leben, ist aber nur ein Hilfsmittel

Die "Defi"-Profis von Medi-Pro (von links): Helmut Egger, Franz Kugler und Hermann Mayer.
Foto: Mayer

Was außerdem im Notfall getan werden muss, schult die Krumbacher Firma Medi-Pro. Dort werden Defibrillatoren nicht nur verkauft, sondern auch gewartet.

Die Firma Medi-Pro in Krumbach, bekannt vor allem als Sanitätshaus, ist seit annähernd 19 Jahren im Bereich Defibrillatoren, kurz „Defis“, tätig. Dabei werden die Geräte nicht nur verkauft, sondern auch Schulungen angeboten und der technische Service in eigener Werkstatt durchgeführt. Denn, um ein Leben zu retten, ist mehr notwendig, weiß Hermann Mayer von der Firma Medi-Pro und gleichzeitig langjähriger Fachkrankenpfleger in der Notfallmedizin.

Der plötzliche Herztod ist nach wie vor die häufigste Todesursache in Deutschland, ausgelöst sehr häufig durch das sogenannte Kammerflimmern. Defibrillatoren retten Leben“ ist in der Werbung zu lesen. Der Satz muss ehrlicherweise etwas relativiert werden, weil dazu mehrere Maßnahmen notwendig sind und aufeinander abgestimmt werden müssen, erläutert Mayer. Die Erkennung lebensbedrohlicher Situationen, die Alarmierung des Rettungsdienstes und das Erlernen und die Anwendung von Basismaßnahmen stehen immer noch an erster Stelle. Wesentlich effektiver seien diese Maßnahmen – angewandt bis der Rettungsdienst eintrifft - aber, wenn zusätzlich ein Defibrillator eingesetzt wird – die einzig wirksame Methode, um das Kammerflimmern zu beheben, betont er. Je schneller die Defibrillation erfolgt, desto höher ist die Erfolgschance. 

Dabei sind die modernen Geräte, genannt AED (Automatisierter Externer Defibrillator) auch und gerade für medizinische Laien geeignet, sagt Mayer. Das Gerät erkenne sicher, ob ein Kammerflimmern vorliegt und gibt den Stromstoß nur dann frei. Bei Beachtung einfacher Sicherheitsmaßnahmen besteht damit für die Anwender absolut kein Risiko. Ein Manko ist, dass die Standorte der Geräte oft zu wenig bekannt sind – auch sind bei Weitem nicht alle Geräte rund um die Uhr zugänglich.

Zusammenarbeit mit der Firma Metrax in Rottweil

Die Krumbacher Firma Medi-Pro arbeitet überwiegend mit einem deutschen Hersteller, der Firma Metrax in Rottweil, zusammen und hat bisher im näheren und weiteren Umkreis über 250 Geräte verkauft (180 alleine im Landkreis Günzburg), unter anderem auch die ersten Reisebusse in Deutschland ausgestattet. So gehören zu den Kunden etwa die Städte Krumbach, Günzburg, Burgau und Thannhausen, die Marktgemeinden Neuburg, Offingen, Ziemetshausen, Jettingen-Scheppach, die Gemeinde Gundremmingen und außerdem Feuerwehren, Sportvereine, Schulen, Ämter und Behörden, Krankenhäuser, das Heilbad Krumbad und auch Tankstellen in den Landkreisen Günzburg, Dillingen und Neu-Ulm, große Firmen wie Alko, Roma, BWF, die Sparkasse Günzburg-Krumbach und mehrere Raiffeisenbanken.

Dabei liefert medi-pro die Geräte nicht nur, sondern ist zertifizierter Partner des Herstellers, ist als einer von ganz wenigen in größerem Umkreis autorisiert, die Prüfungen in eigener Werkstatt durchzuführen und auch bestimmte Eingriffe in die Technik vorzunehmen. So wurde jüngst auch die Wartung aller Geräte der Firma Grob in Mindelheim übernommen. Jahrelang war man auch für die Feuerwehr in Mannheim bei Prüfungen tätig.

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Medi-Pro weist die Anwender ein

Die Einweisung der Anwender vor Ort wird von Medi-Pro vorgenommen, meist von Hermann Mayer, Fachkrankenpfleger mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin. Für viele Kunden sei es wichtig, immer und nahezu jederzeit vor Ort Ansprechpartner zu haben, weiß Mayer. Auch werden alle Kunden an den fälligen Austausch von Teilen oder an durchzuführende Kontrollen erinnert.

Bei den Einweisungen wird jedoch auch nie vergessen, dass die Erkennung von lebensbedrohlichen Notfällen regelmäßig geschult und lebensrettende Sofortmaßnahmen geübt werden sollen – der Defibrillator sei ein sehr wichtiges Hilfsmittel, stehe aber nicht an erster Stelle betont Mayer. Ohnehin hoffe man immer, dass das Gerät nie zum Einsatz kommen müsse. (AZ)

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