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  4. Porridge im Test: Diese fertigen Mischungen sind am besten

Essen im Test
09.06.2024

Was für ein Brei – der große Porridge-Test

Bei Porridge handelt es sich um einen Getreidebrei aus Haferflocken oder Hafermehl, der in Wasser oder Milch gekocht wird.
Foto: Jens Kalaene (dpa)

Früher galten gekochte Haferflocken als Schonkost und billiger Magenfüller. Heute bieten viele Firmen Porridge als hippe Fertigmischung an. Wir haben acht Produkte getestet.

Eingeweichte Haferflocken? Das klang vor einigen Jahren noch nach trauriger Schonkost, verabreicht nach einer Magenverstimmung, nach billigem Magenfüller. Haferschleim eben. Unter anderem Namen aber ist der Brei zum Trend geworden: Porridge, der schottische Frühstücksklassiker, gilt als hip und gesund, macht lange satt und liefert neben viel Energie auch feinen Diskussionsstoff: Über Nacht einweichen oder nicht? Mit Nüssen essen oder pur? Wie lange rühren? 

Immer beliebter aber werden in Deutschland auch fertige Porridgemischungen, bei denen sich diese Fragen erübrigen: Einfach mit heißem Wasser oder Milch aufgießen und einige Minuten quellen lassen. Wir haben achtmal Beeren-Porridge getestet – zusammen mit dem Ernährungstherapeuten Richard Sauer. Ein echter Porridge-Fan, vor allem vom selbstgemachten, weil, so Sauer, der Brei eine geballte Ladung Nährstoffe enthalte: "Porridge ist wahres Superfood". Gesunde Ballaststoffe, komplexe Kohlenhydrate, wertvolles pflanzliches Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe, alles drin im Haferflockenbrei und das enthaltene Beta-Glucan, ein löslicher Ballaststoff, kann nachweislich den LDL-Cholesterinspiegel senken. Bei gekauften Mischungen lohnt der Blick auf die Zutatenliste, so Sauer. Je mehr Milchpulver oder Beeren desto weniger Eiweiß und und Ballaststoffe, dafür aber mehr Zucker. Was sich jedoch in der Kalorienzahl nicht abbildet, weil der Brennwert in etwa der gleiche ist. Tatsächlich, das zeigt nach dem Test der Blick auf die Inhaltsstoffe, unterscheiden sich die acht getesteten Porridges trotz eines fast identischen Kaloriengehaltes sehr – von drei Gramm Zucker pro hundert Gramm bis zu 27 Gramm. "Das sind dann zweieinhalb Esslöffel Zucker, die sich da in 100 Gramm verstecken", so Sauer. Unser Fazit aber nach acht Testportionen: Gerne einen Löffel mehr – speziell von den zwei Testsiegern. 

Gerne einen Löffel mehr - der Porridge-Test in unserer Redaktion.
Foto: Stefanie Wirsching

Hier der große Porridge-Test:

1) Schapfenmühle Hafer Porridge Waldbeere

Das sagt der Experte: Gefällt mir optisch am besten, schon von der hellgelben Farbe erinnert es an das klassische Porridge. Auch die Konsistenz ist gut. Es riecht jedoch ein bisschen sehr nach Milchpulver und ist wirklich sehr süß, was einen hohen Zuckeranteil vermuten lässt. 

Das sagen wir: +++ Optisch ein Genuss, heller Grundton, gesprenkelt mit Rot. Konsistenz schön breiig, aber doch noch mit Biss. Definitiv aber zu viel Aroma hineingerührt. +++ Eine Spur zu künstlich und zuckrig im Geschmack. +++ Duftet nach Zimt und Erdbeeren, schmeckt nach nichts von beidem. Mehr künstliches Aroma als natürlicher Geschmack. +++ Oh Hilfe, wer hat denn hier die Aromakeule ausgepackt? Autsch. Und es kommt arg süß daher. +++ Oje, ein grauer Einheitsbrei. Wo sind die Beeren? Wo ist das natürliche Aroma?

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2) Kölln Hafer-Porridge Beere (Expertensieger)

Das sagt der Experte: Gute Konsistenz, neutral vom Geschmack und nur eine dezente Süße. Dazu feine Beerenstückchen zum Beispiel Cranberries. Eine gelungene Mischung, die für mich ganz gut ans Original hinkommt. Lässt sich gut mit noch ein paar frischen Früchten ergänzen. 

Das sagen wir: +++ Ein ehrliches Porridge. Man weiß, was man im Mund hat: hier weiche Haferflocke, da Beere, nicht übertüncht durch Zuckriges. Das mögen auch Magen und Darm. +++ Schleimig-klebrig in der Konsistenz. Mehr Obst bitte! +++ Kein Biss, keine Frucht. Mehr Brei als Porridge. +++ Nö, das schmeckt doch richtig gut, auch wenn es breiig ist. +++ Guter Appetizer auch für Nicht-Porridge-Fans. Ein bisschen Obst und Joghurt und fertig ist die Frühstücksfreude.


3) Bauckhof Porridge HotHafer Beere ungesüßt

Das sagt der Experte: Riecht nach dem, was drin ist: Haferflocken. Und schmeckt auch so – sehr neutral, da wurde anscheinend nicht nachgesüßt. Das ist eine Mischung aus verschieden großen Flocken. Je nachdem, ob das Haferkorn dick oder dünn gepresst wird, hat man ja ein anderes Mundgefühl. Je dünner, umso breiiger. Von der Konsistenz ist dieses Porridge jedoch etwas pappig. 

Das sagen wir: +++ Harmonischer und dezenter Mix. Erinnert ein bisschen an Bircher-Müsli und gibt auch ein ähnliche Wohlgefühl. +++ Fein zurückhaltend mit einer guten fruchtigen Note, da hat man auch etwas zu kauen, nicht nur zu schlürfen. +++ Fruchtiger Duft, kernige Optik und auch im Geschmack solide. Als Basis bestens geeignet, mit frischen Früchten getoppt ein feines Frühstück. +++Interessante Konsistenz, aber doch ein bisschen zu körnig, mir fehlt da die Süße. +++ Schmeckt sogar etwas nach Beere. Etwas fester und bissiger.


4) Edeka Haferhimmel Porridge Beeren

Das sagt der Experte: Optisch wäre das leider ein eher grauer Morgenstart. Der Hafergeschmack kommt gut durch – von den Beeren schmeckt man eher wenig. Gute Konsistenz, wenig Süße – ein ehrlicher Brei. 

Das sagen wir: +++ Wow, da sticht der Hafer durch. Optisch leider eine eher graue Sache. Geschmacklich aber eine gute Basis, um etwas mehr daraus zu machen. +++ Ein bisschen fad im Geschmack, aber nicht unangenehm. Sehr haferflockig. +++ Angenehme Süße, aber ansonsten emotionslos, die graue Optik sagt schon alles. +++ Auch bei der Blindverkostung wüsste man – da geht es um die Haferflocke. Im Nachgeschmack eine kleine Bitternote.+++ Augen zu und durch? Dann lieber ein Butterbrot. 



5) Rosengarten Himbeer Porridge ungesüßt

Das sagt der Experte: Relativ neutral, mit einem leicht säuerlichen Geschmack. Ein hoher Rosinenanteil, der wiederum für Süße sorgt. Etwas matschige Konsistenz.

Das sagen wir: +++ Sehr breiig, aber Wohlfühlkost für Magen und Seele. Auch Essen kann ja trösten. +++ Gute Konsistenz. Da sticht auch eine nussige Komponente durch, und eine unaufdringliche Süße. +++ Ein Hauch von Schokolade und… sind das Leinsamen? Nicht drin, was draufsteht, trotzdem eine interessante Mischung. +++ Säuerliche Note – ist das jetzt die Beere? +++ Die Rosinen sind ja ganz nett, aber ist die Beere?

6) Alnatura Hafer Porridge rote Beeren

Das sagt der Experte: Durch die gehäckselten Rosinen verteilt sich die Süße wunderbar gleichmäßig. Gute neutrale Grundlage, um mit Beeren oder Nüssen daraus noch etwas mehr zu machen. Optisch leider nicht so schön. 

Das sagen wir: +++ Könnte auch ein Babybrei sein, da sticht jedenfalls nichts heraus, was Klein- und Kleinstkinder herausklauben möchten. Wo sind aber die Beeren, also geschmacklich? Sehr neutral. +++ Dieses Porridge schmeckt sehr bodenständig, äußerst ehrlich bis unspektakulär. Eher getreidig als beerig. +++ Mehlig, sämig, nichts Konkretes +++ Schön ausgewogen, da sticht nichts heraus, auch nicht die Süße +++ Haferflockig. Das war's dann aber auch schon. Ein paar Beeren wären schön. 



7) Rapunzel Hildegard Dinkel Porridge Brei

Das sagt der Experte: Vom Geruch taucht da plötzlich die Assoziation mit Popcorn auf. Von der Konsistenz etwas bröckelig und irritierend. Die kleinen Apfelstückchen fühlen sich im Mund ein bisschen wie Styropor an. Sehr eigen, vom Geschmack aber eher neutral. 

Das sagen wir: +++ Da sticht etwas in der Nase, als ob ein Hauch Parfüm darüber liegen würde, und auch auf der Zunge bleibt ein leicht parfümierter Nachgeschmack. Was gefällt: Das Ganze hat noch etwas Biss, eher das kernige Modell. +++ Schön fruchtig, zum Wiederessen. +++ Dieses Porridge plustert sich optisch auf und täuscht etwas vor: Für so viel Obst schmeckt es reichlich wenig fruchtig. +++ Zu stückelig, zu gelb, zu eigenartig – eine Mischung voll leerer Versprechen. +++ Riecht künstlich. Schmeckt auch parfümiert. Hat jemand eine Beere gesehen?



8) 3 Bears Porridge Dreierlei Beere. (Unser Testsieger)

Das sagt der Experte: Schöne satte Farbe, feine Konsistenz, auch dann, wenn die Haferflocken schon etwas länger eingeweicht sind. Das ist ein Beeren-Porridge, das den Namen verdient, weil es auch nach Beeren schmeckt. 

Das sagen wir: +++ Die Farbe Lila macht Freude. Und hier treffen sich mehr als zwei Beeren. Das braucht kein Topping, steht für sich allein. +++ Sehr süß, sehr hübsch und hier dürfen die Beeren einmal im Gesamtgeschmack glänzen. +++ Fein fruchtig, körnig und doch weich. Eine beerige Mischung, so kann der Tag beginnen! +++ Ah, ein Genuss, fängt schon bei der Farbe an. Und das hat auch noch Biss. +++ Angenehme Süße, schmeckt am ehesten nach Beere. Die lila Farbe macht Lust auf mehr. 

Der Experte und sein Rezept:

Der Experte:

Richard Sauer hat Ernährungstherapie an der Hochschule in Bernburg studiert und ist zertifizierter Ernährungsberater der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE). Sauer arbeitet in München im Zentrum für Ernährungsmedizin und Prävention (ZEP) als Ernährungstherapeut und in seiner eigenen Praxis in Neusäß.

Bei Porridge handelt es sich um einen Getreidebrei aus Haferflocken oder Hafermehl, der in Wasser oder Milch gekocht wird.
Foto: Stefanie Wirsching

Rezept für ein basisches Haferflocken-Porridge:

Zutaten:

  • 50 g Haferflocken (nach Wahl: kernige oder zarte Flocken)
  • 250 ml Milch (z.B. Kuhmilch, Hafermilch, Mandelmilch)
  • 1 Prise Salz
  • Toppings nach Wahl (z.B. frisches Obst, Trockenfrüchte, Nüsse, Samen, Honig). Man kann das Porridge mit Joghurt verfeinern oder Nussmuss. Das Obst hat eine natürliche Süße, dann weniger oder gar keinen Honig verwenden.

Zubereitung:

  1. Die Milch in einem Topf zum Kochen bringen.
  2. Haferflocken und Salz hinzufügen und unter Rühren ca. 5 Minuten köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  3. Vom Herd nehmen und nach Belieben mit Toppings verfeinern.

Tipp: Für ein herzhaftes Porridge können Sie die Milch durch Gemüsebrühe ersetzen und mit geriebenem Käse oder gehackten Kräutern verfeinern.

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