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Kommentar
02.04.2012

Energiewende: Guter Auftakt

Winfried Züfle
Foto: Wagner

Die erste Bilanz der Energiewende fällt positiv aus. Die Republik kam ohne Stromausfälle über die Runden, und sogar die befürchtete Zunahme des CO2-Ausstoßes ist ausgeblieben.

Die Energiewende in Deutschland wurde ursprünglich von der rot-grünen Bundesregierung unter Kanzler Gerhard Schröder eingeleitet, dann von Schwarz-Gelb und Kanzlerin Angela Merkel ausgehebelt, schließlich von diesen aber nach dem Atom-GAU im japanischen Fukushima doch wieder in Kraft gesetzt. Jetzt kann, nachdem acht Kernkraftwerke seit einem Jahr keinen Strom mehr liefern dürfen, erste Bilanz gezogen werden. Und siehe da, sie fällt positiv aus. Die Republik kam ohne Stromausfälle über die Runden, und sogar die befürchtete Zunahme des CO2-Ausstoßes ist ausgeblieben.

Aber keiner sollte sich täuschen: Die Nagelprobe steht noch bevor. Die Versorgung einer großen Volkswirtschaft durch ein Elektrizitätssystem, das mehrheitlich auf der schwankenden Basis von Wind, Sonne & Co. beruht, ist noch nie erprobt worden. Neue Kraftwerke, neuartige Speicher, neue und intelligente Netze werden nötig sein – und die Bereitschaft zum Energiesparen. Der Auftakt ist jedenfalls gelungen. Das macht Mut.

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