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Kommentar von Jörg Heinzle
06.10.2010

Sextäter vom Siebentischwald: Ein schneller Erfolg

Siebentischwald

Der Grapscher vom Augsburger Siebentischwald sitzt endlich hinter Gittern. Die Fahnder haben dem Spuk durch beherztes Eingreifen ein Ende gemacht. Kommentar von Jörg Heinzle

Der Grapscher vom Siebentischwald ist gefasst. Davon kann man seit gestern ausgehen, wenngleich natürlich erst ein Gericht das letzte Urteil fällen darf.

Wenn ein Ermittlungsrichter einen Haftbefehl erlässt, hat er in der Regel gute Gründe - zumal der 14-jährige Verdächtige offenbar bereits zahlreiche Taten eingeräumt hat. Man muss bei der Beurteilung des Falles freilich die Kirche im Dorf lassen: Der Jugendliche ist, bei aller Angst und Aufregung, kein Monster. Er hat wohl über ein Dutzend Frauen begrapscht und festgehalten, was schlimm genug ist, aber Tragischeres ist zum Glück nicht geschehen. Im Haftbefehl steht versuchte Vergewaltigung, nicht Vergewaltigung. Es hätte auch anders kommen können, weil die Fahnder eine steigende Aggressivität beobachteten.

Umso wichtiger war es, dass die Augsburger Kripo - einmal mehr - einen schnellen Erfolg erzielt hat. Die Fahnder beweisen immer wieder: Wenn es nötig ist, dann ist auf sie Verlass. Von Jörg Heinzle

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