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Bad Wörishofen

29.11.2018

Neuer Plan für die Höfatstraße

Die Höfatstraße in der Gartenstadt wird ausgebaut.
Bild: Heinrich

Die Wünsche der Anlieger in Bad Wörishofen wurden eingearbeitet. Nun steht fest, wann es mit dem Ausbau losgeht.

Der Ausbau der Höfatstraße in der Gartenstadt beschäftigte einmal mehr den Stadtrat. Dieser Ausbau war eigentlich schon für das Jahr 2018 geplant gewesen, wurde jedoch wegen der ungeklärten Situation bei den Straßenausbaubeiträgen zurückgestellt. Darüber haben wir hier berichtet. Stadtbaumeister Roland Klier erläuterte, dass in den neuen Entwurf, der nun vorgestellt wurde, die Wünsche der Anlieger eingearbeitet wurden. Bei einer Versammlung mit den Anliegern hatte die Stadt geklärt, wie es weitergehen soll.

Der Vertreter des Planungsbüros Wittke stellte nun die neue Planung vor. Demnach fallen jetzt die Fußwege etwas breiter aus und statt der geplanten Bäume sollen Sträucher gepflanzt werden. Die Fahrbahnbreite beträgt nun sechs Meter. Die Kosten dürften sich, inklusive der Entwässerung, auf rund 750.000 Euro belaufen. Da jedoch noch immer nicht klar ist, wie hoch die Zuschüsse des Staates an Stelle der nicht mehr zu erhebenden Anliegergebühren sein werden, waren die Räte teilweise noch ziemlich verunsichert. Schließlich ist nicht klar, welcher Anteil der Kosten letztendlich bei der Stadt hängen bleiben wird. SPD-Fraktionssprecher Stefan Ibel vermutete, dass dies immerhin noch 250.000 Euro sein könnten. Der in der Sitzung anwesende Bernhard Oberstaller von der Bauverwaltung merkte an, dass nach der bisherigen Satzung 50 Prozent auf die Anlieger hätten umgelegt werden können. Allerdings gäbe es noch keine konkreten Richtlinien, wie künftig mit dem Ersatz für die weggefallenen Ausbaubeiträge verfahren werden solle. Dennoch sei die Stadt für den verkehrssicheren Zustand seiner Straßen verantwortlich, so Oberstaller.

Wohin mit den parkenden Autos in Bad Wörishofen?

Alwin Götzfried von der Fraktion der Freien Wähler fragte nach Parkbuchten, zumal in der Gartenstadt ohnehin schon fast alle Straßen mit parkenden Fahrzeugen zugestellt seien. Dasselbe Problem sah Stadtentwicklungsreferent Daniel Pflügl (Grüne) auch in der Kernstadt selbst. Seiner Ansicht nach müsse man sich dieses Problems einmal in Form eines Parkraumkonzeptes annehmen. Er sei sich sicher, dass die vorliegende Planung nicht dazu beitrage, dass die generelle Tempo 30-Regelung hier eingehalten werde. Zur Finanzierung merkte Kämmerin Beate Ulrich an, dass für 2019 rund 600000 Euro vorgesehen seien, so dass dennoch ein Minus von etwa 150 000 Euro offen bliebe. Mit einer knappen Mehrheit von 11:8 Stimmen war der Stadtrat schließlich dafür, den Ausbau trotzdem im kommenden Frühjahr anzugehen.

Wo soll der Bus vor dem neuen Kindergarten in Bad Wörishofen halten?

Weiteres Thema der Sitzung war die Frage, ob beim Bau der neuen Kindertagesstätte an der Brucknerstraße auch eine Parkbucht für Busse errichtet werden solle. Beim Schulzentrum weiter nördlich davon besteht bereits eine Haltestelle ohne Bucht für dessen Schüler. Roland Klier schlug drei Varianten vor. Einmal eine neue Parkbucht, die achtmal am Tag angefahren würde für rund 46000 Euro. In der zweiten Variante solle der Bus auf der Straße halten, aber neben ihm eine Bucht zum Einsteigen für rund 28000 Euro entstehen. Die dritte Alternative: Der Bus bleibt nur auf der Straße stehen, ohne weitere Maßnahmen. Vor allem wegen der Kosten entschieden sich die Räte einstimmig für die letzte Variante.

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