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Pfaffenhausen
20.04.2020

Damit es den Heimbewohnern gut geht

Joachim wohnt selbst im Ringeisenwerk in Pfaffenhausen und erfreut seine Mitbewohner mit Musik aus seiner Drehorgel.
3 Bilder
Joachim wohnt selbst im Ringeisenwerk in Pfaffenhausen und erfreut seine Mitbewohner mit Musik aus seiner Drehorgel.

Angehörige müssen sich auch in Corona-Zeiten keine Sorgen machen, versichert das Dominikus-Ringeisen-Werk in Pfaffenhausen.

Nach den vielen Negativnachrichten während der Corona-Krise, insbesondere zu Zuständen in Altenheimen war es den Verantwortlichen des Dominikus-Ringeisenwerkes Unterallgäu wichtig, die Situation aus ihrer Sicht zu schildern. Elmar Müller, der neue Gesamtleiter des DRW für die Region Unterallgäu begann sein neues Amt am 1. März und musste sich von Anfang an und dann immer mehr mit dem Thema Corona-Epidemie auseinandersetzen. (Lesen Sie dazu auch: Er will beim DRW Dienstleister für sein Team sein)

„Es finden regelmäßig Konferenzen zum Austausch statt. Die Situation muss alle paar Tage analysiert und neu bewertet, entsprechende Maßnahmen daran angepasst werden“, so Müller. Auf der Internetseite des DRW könne sich auch Angehörige regelmäßig unter dem Menüpunkt „Corona“ informieren. Er lobte vor allem alle Mitarbeiter für ihr Engagement und betonte, wie hoch die Identifikation mit der Arbeitsstelle sei. Viele Heimbewohner sind mehrfach behindert, viele gehören zur Risikogruppe. Im Altenheim St. Anna in Pfaffenhausen tragen alle Pflegekräfte Mundschutz wie auch in den Behindertenwohnheimen bei der Betreuung von Risikogruppen. Neben Hygiene und Sicherheit für die Bewohner bemühen sich alle Mitarbeiter, ihnen einen abwechslungsreichen Alltag zu bieten. Heimbewohner, die sonst in den Werkstätten tätig sind, dürfen nicht arbeiten. Die Mitarbeiter der Werkstätten sind dafür jetzt im Wohnbereich im Einsatz. Musikangebote, Gesellschaftsspiele, Gespräche, gezielt Wünsche erfüllen, soweit in der jetzigen Situation möglich, oder Spaziergänge im Rahmen der Sicherheitsauflagen sollen den Heimbewohnern die Langeweile vertreiben.

Viele Heimbewohner verstehen nicht, warum sie ihre Angehörigen nicht sehen dürfen

Gerade für die blinden Bewohner ist es gut, wenn sie auch weiterhin die vertraute Stimme ihres Werkstattleiters hören. An Ostern durften die Bewohner nicht nach Hause, um ihre Angehörigen zu besuchen, das war für viele schwer und oft auch nicht verständlich. Anrufe der Angehörigen sind ein Trost, Geschenke dürfen vorbeigebracht und nach Absprache an Eingang oder Pforte abgegeben werden und die Bewohner freuen sich über einen Brief, Fotos oder Bilder von den Verwandten, aber auch von Unbekannten. Die Aktion „Ein Bild für dich“ hatte dazu aufgerufen, den Bewohnern des Dominikus-Ringeisen-Werks und anderer Pflegeeinrichtungen Bilder und persönliche Nachrichten zukommen zu lassen.

Die Aktion verbreitete sich sehr schnell über die Sozialen Medien und auch ein Radiosender griff sie auf. Jetzt sind bereits mehr als 1000 Briefe und E-Mails eingegangen, und zwar nicht nur aus Deutschland, sondern sogar aus Ägypten und Israel kamen Zuschriften. „Jeder Brief wird beantwortet! Wir hoffen, dass auch nach der Corona-Krise Beziehungen, die jetzt entstehen, erhalten bleiben“, sagt Martin Dietmaier-Koch.

Die Bewohner in Pfaffenhausen versuchen, den anderen eine Freude zu machen

Elmar Müller betont, dass die Führungskräfte der Einrichtung sehr erfahren sind. Denn auch früher schon mussten etwa Krankenhauskeime oder ansteckende Krankheiten gemanagt werden. Er möchte die Angehörigen auch beruhigen, dass alle bemüht sind, dass es den Heimbewohnern gut geht. Das ist auch Ulrike Höchstötter, Wohneinrichtungsleiterin des integrativen Senioren- und Begegnunsgzentrums St. Anna in Pfaffenhausen wichtig. Gerade für alte Menschen ist es schwer, wenn sie ihre Angehörigen nicht sehen dürfen. Angebote wie zuletzt Eier färben, zusammen Lämmchen backen und andere Beschäftigungen laufen weiter wie bisher, die Menschen müssen eben nur den Abstand zueinander einhalten.

Auch die Heimbewohner selbst, wie der Drehorgelspieler Joachim, versuchen anderen zu helfen, indem sie beispielsweise musizieren. In Pfaffenhausen spazieren dazu Störche in den Gartenanlagen von Alten- und „Blindenheim“ herum, um Zweige für das Nest zu sammeln. Eine echte Freude für Bewohner wie für Mitarbeiter in St. Anna, wie Höchstötter erzählt.

Der Krisenstab, Fachgruppen und der Träger des DRW helfen, man ist füreinander da, lobt Müller und auch im Gesundheitsamt gibt es schnelle Hilfe bei Fragen und Problemen. Sicherheitskleidung und Masken würden zentral über den Träger verteilt. So hoffen sie, dass sie diese schwierige Zeit gut überstehen, auch wenn es wohl erst „Entwarnung“ geben kann, wenn ein wirksamer Impfstoff verfügbar ist, wie Höchstötter glaubt.

Mehr über das Dominikus-Ringeisen-Werk finden Sie hier:

Er will beim DRW Dienstleister für sein Team sein

Die Menschen waren Konrad Merkl das Wichtigste

Ein neues Nest für die Störche in Pfaffenhausen

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