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11.01.2017

Hängepartie um die Hasenwiese

Der Rechtsstreit um die Hasenwiese zieht sich weiter in die Länge.
Bild: Kaya

Warum so schnell keine Supermärkte gebaut werden

Das neue Jahr bringt wohl keinen neuen Schwung in den geplanten Bau zweier Supermärkte auf der Hasenwiese in Weißenhorn. Der Rechtsstreit um das Projekt zieht sich weiter in die Länge. Zur Erinnerung: Im Herbst hatten ein Bürger und eine Firma Klage gegen die Baugenehmigung eingereicht. „Für diese Klagen liegen noch keine Begründungen vor“, sagt Stefan Eiblmaier, Sprecher des Verwaltungsgerichts Augsburg, auf Nachfrage unserer Zeitung. Dementsprechend gebe es auch noch keine Klageerwiderungen von der Gegenseite. Es wird also voraussichtlich noch eine Weile dauern, bis alle Parteien ihre Positionen vollständig dargelegt haben und eine Gerichtsverhandlung stattfinden kann. „Da ist mit einigen Monaten zu rechnen“, sagt Eiblmaier.

Die Aldi Süd GmbH wartet den Gerichtstermin einfach ab, wie Prokurist Christoph Zeller sagt. „An dem Projektziel halten wir nach wie vor fest“, fügt er hinzu. Wie berichtet, plant die Aldi Süd GmbH seit Jahren, zwei Supermärkte auf der Hasenwiese zu bauen. In einen soll eine Filiale von Aldi einziehen, in den anderen eine von Feneberg. Projektgegner befürchten unter anderem, dass durch die neuen Märkte das Verkehrsaufkommen steigen könnte. 2012 sprach sich eine Mehrheit der Bürger bei einem Entscheid gegen eine Abkehr von dem Projekt aus, der Stadtrat brachte daraufhin einen Bebauungsplan auf den Weg. Eine Baugenehmigung wurde schließlich erteilt, eine erste Klage dagegen hatte das Verwaltungsgericht abgewiesen. (jsn)

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