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Schuleingangsuntersuchung in Neu-Ulm: Dieser Eltern-Ärger war vermeidbar

Michael Kroha
Kommentar Von Michael Kroha
02.02.2024

Plus Die Neuerungen bei den Schuleingangsuntersuchungen sorgen für Unmut. Vor allem bei der Kommunikation macht das Neu-Ulmer Landratsamt wieder keine gute Figur.

Eltern haben es dieser Tage im Kreis Neu-Ulm nicht leicht. Nach dem Ärger um den Fahrplanwechsel im Schülerverkehr, der sich so schnell nicht in Luft auflösen wird, gibt es mit den Neuerungen bei den Schuleingangsuntersuchungen (SEU) jetzt einen neuen Aufreger: Statt dass Schulärzte die Kindergärten abklappern, müssen jetzt Hunderte Eltern nach Neu-Ulm ins Gesundheitsamt fahren. Aus ökologischer Sicht macht das wahrlich keinen Sinn. Doch das ist auch nicht der Hauptgrund, warum sich Eltern, Kindergarten-Leitungen und Bürgermeister aufregen. 

Es geht ihnen vor allem um die Kommunikation sowie das Gesehen- und Berücksichtigtwerden. Der Ton macht die Musik. Und der war schon im Fall des Schulbusärgers fatal. Gut, dass das hier inzwischen eingesehen wurde, eine Entschuldigung erfolgt ist und dem Vernehmen nach auch personell bereits gehandelt wurde. 

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