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Landkreis Neu-Ulm: Freibad-Saison nimmt Fahrt auf: Das ist neu in Neu-Ulm, Senden und Weißenhorn

Landkreis Neu-Ulm

Freibad-Saison nimmt Fahrt auf: Das ist neu in Neu-Ulm, Senden und Weißenhorn

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    Seit dem 1. Mai stürzen sich die ersten Badegäste im Neu-Ulmer Donaubad ins kühle Nass.
    Seit dem 1. Mai stürzen sich die ersten Badegäste im Neu-Ulmer Donaubad ins kühle Nass. Foto: Kirk Monteux/donaubad

    Der meteorologische Sommerbeginn ist am 1. Juni, der kalendarische gar erst drei Wochen später, für viele Menschen jedoch beginnt der Sommer, wenn die Freibäder öffnen. Den Anfang machte bereits am 1. Mai das Neu-Ulmer Donaubad, ab Mitte Mai locken dann auch die Freibäder in Senden und Weißenhorn ins kühle Nass. Pünktlich zum Start der Freibadsaison haben wir für Sie die ersten Eindrücke gesammelt und wichtigsten Infos zusammengefasst.

    Gelungener Start in die Freiluftsaison für das Donaubad in Neu-Ulm

    Eingeladen von den ersten Sonnenstrahlen der vergangenen Tage tummeln sich bereits so manche Stammgäste, Sportschwimmer und Turmspringer im Neu-Ulmer Donaubad. Das Erlebnisbad ist derzeit auch Baustelle, und das nicht nur, weil weiter an den neuen Erlebnisrutschen gearbeitet wird. „Wir bauen einen Weg in den hinteren Bereich und einen neuen Zaun dort, um das Ganze optisch schöner zu gestalten“, sagt Martin Paul vom Donaubad zu den Bauarbeiten, derentwegen ein Teil des Bades noch geschlossen ist. Neu sind auch die automatisierte Rasenpflege und ein Sonnenschutzsegel im Kleinkinderbereich. Außerdem wurden Bäume gepflanzt, die in den nächsten Jahren deutlich mehr Schatten spenden werden. 

    Die Preise im Donaubad sind die gleichen wie im vergangenen Jahr, nur die Dauerkarte ist 10 Euro teurer geworden und kostet nun 100 Euro. Besonders Flinke können noch bis zum Sonntag, den 7. Mai, verbilligte Dauerkarten im Vorverkauf ergattern. Solange der hintere Bereich noch geschlossen ist, wird es Tageskarten für vier anstatt fünf Euro geben. Auch die Öffnungszeiten haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. Von Dienstag bis Freitag ist das Donaubad von 7 bis 20 Uhr geöffnet, im Juni und Juli in der Regel sogar bis 21 Uhr. Lediglich am Montag öffnet das Bad erst um 12 Uhr mittags, an Wochenenden geht es um 9 Uhr los. 

    Vor allem Stammgäste schwimmen bereits die ersten Bahnen im Donaubad

    "Wir sind am Montag gut gestartet, vor allem die Sportschwimmer, Rentner und die Turmspringer sind schon zu dieser Zeit der Saison da", sagt Paul, und auch die Gäste, die bei recht kühlen 19 Grad die ersten Bahnen schwimmen, freuen sich über die Eröffnung. Fast direkt am Beckenrand sitzt eine Gruppe Seniorinnen in der Sonne und unterhält sich angeregt. "Wenn es irgendwie geht, sind wir jeden Tag hier, eigentlich schon seit das Donaubad offen hat", sagt eine der Damen, "das Freibad bedeutet Sommer und Urlaub für uns, und nur der Regen kann uns abhalten." Am Sprungturm, mit dem laut Martin Paul einzigen 10-Meter-Brett der Region, stürzen sich derweil die ersten Jugendlichen ins Wasser. Zwei der Jungs, Connor und Sami, sind für dieses Jahr zum ersten Mal im Donaubad. "Ich gehe auch manchmal ins Erlebnisbad oder schwimme Bahnen, aber vor allem bin ich zum Turmspringen hier", sagt Connor. Die beiden sind Stammkunden und versuchen, mindestens einmal die Woche ins Freibad zu gehen. "Es ist ein Platz, wo man mit Freunden zusammenkommen kann, Spaß haben kann und den Tag zusammen verbringen kann", meint Sami dazu. 

    Im städtischen Freibad Weißenhorn gibt es ein neues Kinderplanschbecken

    Während im Donaubad die Gäste schon fleißig baden, öffnet das Weißenhorner Freibad am Samstag, den 13. Mai. Laut Andreas Palige von der Stadtverwaltung Weißenhorn ist dabei das neue Kinderplanschbecken mit drei Ebenen, das pünktlich zum Start der Saison fertiggestellt sein wird, das Highlight der neuen Saison. Weil das Städtische Freibad somit für Familien noch attraktiver sein sollte, erwarte man eine gute Saison in Weißenhorn. "Das ist natürlich stark wetterabhängig, aber wir haben viele Stammgäste, die bei jeder Wetterlage kommen", sagt Palige. Wie bisher öffnet das Freibad bis Mitte Juni von 9 bis 19 Uhr seine Pforten. Während der Hauptsaison zwischen Mitte Juni und Mitte August ist dann bis 20 Uhr geöffnet und ab September wieder bis 19 Uhr. Zum ersten Mal seit 10 Jahren wurden die Eintrittspreise erhöht. Beispielsweise sind für eine Einzelkarte nun 4 Euro statt der üblichen 3 Euro fällig. Für eine Saisonkarte müssen Erwachsene in diesem Jahr 10 Euro mehr berappen, der Preis steigt von 40 auf 50 Euro. 

    In Senden startet die Freiluftsaison im Schwimmbad am Montag, den 15. März. Neben dem großen Badesee steht auch das erst Ende vergangener Saison fertiggestellte beheizte, 500 Quadratmeter große Schwimmbecken für die Gäste bereit. Mit dem neuen Beachvolleyballfeld soll ein wenig Strandfeeling in Senden aufkommen, wie Sprecher Andreas Brücken ankündigte. So kommen auch freiwillige und unfreiwillige Nichtschwimmer im Freibad sportlich auf ihre Kosten. An den Öffnungszeiten und den Preisen hat sich laut Brücken nichts geändert. Erwachsene zahlen für den Eintritt 6 Euro beziehungsweise 3 Euro nach 17 Uhr, für Kinder sind es 3 Euro. Geöffnet ist das Bad täglich von 9 bis 20 Uhr, nur montags ist erst ab 12 Uhr geöffnet. 

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