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  3. Neu-Ulm/Senden: Beide Seiten legen Rechtsmittel gegen Urteil zu tödlichem B28-Unfall ein

Neu-Ulm/Senden
27.10.2023

Beide Seiten legen Rechtsmittel gegen Urteil zu tödlichem B28-Unfall ein

Im Prozess um den tödlichen B28-Unfall bei Senden haben Verteidigung und Staatsanwaltschaft Rechtsmittel eingelegt.
Foto: Michael Kroha (Archivbild)

Plus Das Urteil im Prozess um den tödlichen B28-Unfall bei Senden ist noch nicht rechtskräftig. Verteidigung und Staatsanwaltschaft haben Rechtsmittel eingelegt.

"Das eigene Kind zu verlieren, ist das Schlimmste, das passieren kann. Kein Urteil kann dem gerecht werden, um den Schmerz zu lindern." Diese Worte wählte Rechtsanwalt Benjamin Prötzel als Nebenklage-Vertreter der Eltern des getöteten 22-Jährigen in seinem Plädoyer im Prozess um den tödlichen Unfall auf der B28 bei Senden. Am Ende der Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht Neu-Ulm gab es vereinzelt Applaus, Richterin Gabriele Buck sprach eine Freiheitsstrafe von drei Jahren gegen den 29-jährigen Angeklagten aus. Das Urteil aber ist noch nicht rechtskräftig.

Sowohl die Verteidigung des Unfallverursachers als auch die Staatsanwaltschaft haben jetzt Rechtsmittel dagegen eingelegt, wie Amtsgerichtsdirektor Alexander Kessler auf Nachfrage unserer Redaktion am Freitag bestätigt. Warum die jeweiligen Seiten mit dem Urteil offensichtlich nicht einverstanden sind, war am Freitag nicht mehr in Erfahrung zu bringen. Auch Kessler konnte zu den Beweggründen nur mutmaßen, da eine Begründung zunächst nicht angegeben werden müsse. 

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Die Diskussion ist geschlossen.

27.10.2023

Bewährungsstrafe? Eine Ohrfeige für die Angehörigen. Der Typ hat ein junges Leben auf dem Gewissen und möchte sein Leben weiterführen als wenn nichts war?

Bei dieser enormen Schuld darf es keine Bewährung geben!

Im Endeffekt wird er sowieso nur 1 1/2 Jahre im Gefängnis sitzen, den Rest darf er dann auf Bewährung draußen verbringen. Für ein Menschenleben nach meinem Geschmack auch schon recht harmlos.