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Prozess in Ulm
28.01.2022

Metzger verkauft trotz Corona-Quarantäne im Laden und verspielt seine Existenz

Die Metzgerei gibt es noch, aber der Metzger ist ein anderer – weil der frühere trotz Corona-Quarantäne selbst in seinem Laden verkaufte.
Foto: Maurizio Gambarini, dpa (Symbolbild)

Plus Ein Metzger steht trotz positivem PCR-Test im Verkaufsraum. Wenig später muss er seine Metzgerei verkaufen und steht vor Gericht. Was ist da nur passiert?

Eine knappe Dreiviertelstunde ist vergangen und all die Selbstsicherheit ist weggebröckelt. "Der Punkt ist, dass ich niemanden vorsätzlich anstecken wollte", sagt der Mann. Tränen sind ihm in die Augen gestiegen. Wenig später ist der Prozess vorbei. Der 32 Jahre alte Metzgermeister zieht seinen Einspruch gegen ein Bußgeld zurück. Er hat erst als Kontaktperson und dann nach eigenem positiven PCR-Test in seinem Laden Kundschaft bedient. Dafür muss er insgesamt 1250 Euro bezahlen. Doch das ist bei Weitem nicht das größte Problem.

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Die Diskussion ist geschlossen.

29.01.2022

Also es sieht ja so aus das der metzger sich nicht krank gefühlt hat und nicht war aber die ganze meute sich jetzt auf ihn stürzt der Mann wollte seinen betrieb am laufen halten um zu überleben so werden jetzt immer mehr betriebe kaputt gemacht ohne rücksicht auf verluste ,nicht mal die gemeinde steht hinter ihrem Metzger wo sie sich jede woche satt gefressen haben mit seiner ware und obendrein der Bürgermeister .der Mann ist unschuldig .

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30.01.2022

1 - Satzzeichen können Leben retten
2 - Unschuldig? Aha - ist dies der Autofahrer mit 2 Promille dann auch der sich nicht betrunken fühlte?
3 - Schon mal überlegt, warum die Gemeinde nicht hinter ihm stand?

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29.01.2022

Nur 1250 €? Warum keine Anklage wegen vorsätzlicher Körperverletzung in zig Fällen? Warum kein lebenslanges Berufsverbot?

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28.01.2022

Da hat es jetzt doch genau den Richtigen getroffen.

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28.01.2022

.
"Tatsächlich hätte noch eine höhere Zahlung gedroht.
Denn die Bußgeldstelle hat nur zwei Strafen für vier
Fälle verhängt.
Anders sei das wegen der Software der Behörde
nicht möglich ......"

Tatsächlich so der Sachverhalt und die Äußerung
der Mitarbeiterin ???
.

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28.01.2022

Ein niedriger Ct-Wert bedeutet positiv. Je höher desto weniger infektiös bzw. negativ. Klingt auf den ersten Blick unlogisch, aber Ct gibt den Fluoreszenzwert an. Die WHO sagt kleiner gleich 37 positiv, größer 40 negativ. RKI ist da lascher und wertet ab 30 bereits negativ.

Im Prinzip wird vorhandene DNA einer PCR Probe vermehrt und mit einem Fluoreszensstoff versehen. Desto mehr DNA enthalten ist “leuchtet”die Probe dann schneller. Darum bedeuten niedrige Ct Werte positiv bzw. hohe Ansteckungsgefahr.

Also so wie beim Metzgermeister. Er war hoch ansteckend und die Deutung, dass es heissen würde, dass die Infektion schon lange zurückliegt ist einfach falsch.

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28.01.2022

Vielen Dank für den Hinweis - wir haben den Artikel an dieser Stelle präzisiert. Der CT-Wert des Mannes betrug nach seinen Angaben 30,5.

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