Hausbesitzer wollen Identitäre Bewegung loshaben: "Lieber heute als morgen"
Plus Die als rechtsextremistisch eingestufte Identitäre Bewegung hatte in Ulm bis vor kurzem einen geheimen Sitz. Jetzt will der Vermieter sie loswerden. Zeitgleich ruft ein AfD-Stadtrat zur Kundgebung auf.
Erst als unsere Redaktion darüber berichtete, hätten die Eigentümer davon erfahren. "Wir sind alle vor den Kopf gestoßen", sagt die Mieterverwalterin von jenem Gebäude in der Ulmer Karlstraße, in dem wohl seit Jahren schon die vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestufte Identitäre Bewegung unter dem Deckmantel eines Tarnvereins Räumlichkeiten angemietet hat. Von dort aus sollen bereits mehrere Aktionen gestartet worden sein. Jetzt sollen sie da raus. "Lieber heute als morgen."
Den geheimen Sitz aufgedeckt hat das Recherchenetzwerk "Rechte Umtriebe Ulm". Der Mieterverwalterin, anderen Mieterinnen und Mietern sowie Anwohnern sei nicht aufgefallen, wer sich bei ihnen in der Nachbarschaft "unter falschen Voraussetzungen" eingenistet hat. Als "unauffällig, höflich und zuvorkommend" beschreibt sie jene Leute. "Man sieht und hört nichts." Und wie das als Vermieter halt so sei: "Wenn du keine Schwierigkeiten hast, ist es immer schön." Die Miete sei pünktlich eingegangen. "Es gibt absolut nichts gegen sie zu sagen", so die Verwalterin.
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