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  3. Weißenhorn: Stellenabbau bei Peri in Weißenhorn: Weiter Unruhe und neue Vorwürfe

Weißenhorn
01.02.2024

Stellenabbau bei Peri in Weißenhorn: Weiter Unruhe und neue Vorwürfe

Verschalungen und Gerüste sind der Kern von Peri. Ein Stellenabbau des Werks am Stammsitz in Weißenhorn sorgt seit Monaten für Kritik an der Führung.
Foto: Alexander Kaya

Plus Vor einem halben Jahr gab Peri bekannt, in Weißenhorn bis zu 210 Stellen zu streichen. Nun erheben Beschäftigte neue Vorwürfe in Richtung der Führungskräfte.

Angespannt ist die Lage bei Peri in Weißenhorn. Der Ursprung ist kein Neuer, die Vorhaltungen schon. Wie es von Peri heißt, müssten die 210 Stellen in Weißenhorn abgebaut werden, um die Zukunftsfähigkeit des Werkes zu sichern. Das sorgt nicht nur für teilweise verheerende, veröffentlichte Bewertungen auf dem Bewertungsportal kununu, sondern auch für konkretere Äußerungen und neue Vorwürfe enttäuschter Mitarbeiter, die der Redaktion vorliegen. 

Die Fremdvergabe zur Herstellung von Hunderttausenden Teilen an eine Firma in Burgau wird in der Belegschaft offenbar kontrovers diskutiert. Dass Peri mit anderen Firmen zusammenarbeite, sei nichts Ungewöhnliches. Doch in diesem Fall schon, weil Peri das günstiger hätte selber erledigen können, kritisiert ein der Redaktion namentlich bekannter Mitarbeiter. Die Unternehmensführung streitet das ab und spricht sogar von letztlich guten Nachrichten für das schrumpfende Werk in Weißenhorn. 65 Millionen Euro würden hier investiert – die offenbar größte Summe seit 20 Jahren.

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